Mainz wird Solarstadt:
Projekt Bürger-Solaranlage geht an den Start
- Erste Anlage entsteht in Mainz-Weisenau
- Solarbürger werden auch ohne eigenes Dach – mit dem
Bürger-Solarsparbrief
Mainz, 27. August 2010 – Ab dem 30. August 2010 haben alle Bürger in Mainz und
Umgebung die Möglichkeit, in Solarenergie zu investieren – auch wenn sie nicht
über ein eigenes Hausdach verfügen. Auf dem Gelände des ehemaligen
Portland-Cement-Werks in Weisenau, das heute dem Entsorgungsbetrieb der Stadt
Mainz gehört, entsteht die erste Bürger-Solaranlage. Zwei ehemalige Lagerhallen
mit je 5.000 Quadratmetern Dachfläche werden mit rund 4.500 Modulen von SCHOTT
Solar bestückt. Ende 2010 soll die Anlage ans Netz gehen und pro Jahr etwa
745.500 Kilowattstunden umweltfreundlichen Sonnenstrom in das öffentliche Netz
einspeisen. Das Besondere daran: Jeder Mainzer Bürger kann das Projekt mit
einer Anlage in den Bürger-Solarsparbrief unterstützen.
Ermöglicht haben das Projekt Bürger-Solaranlage drei Mainzer
Unternehmen: Sparkasse Mainz, SCHOTT Solar AG sowie die Stadtwerke Mainz AG.
Darüber hinaus sind die Rio Energie GmbH aus Mainz und die juwi Solar GmbH aus
Wörrstadt an Bau und Betrieb der Photovoltaikanlage beteiligt.
Der Bürger-Solarsparbrief wiederum ist ein
exklusives Anlageangebot der Sparkasse Mainz. 500 Euro Mindesteinlage muss man
investieren, um Mainzer Solarbürger zu werden. Über eine Laufzeit von 5 Jahren
werden 3,5 % Zinsen p.a. gewährt. Das Kontingent ist auf 2,3 Millionen Euro
begrenzt – dieser Betrag entspricht dem Investitionsvolumen des Projektes.
Maximal ist ein Investment von 10.000 Euro möglich. Der Zinsertrag ist nicht an
den Ertrag der Photovoltaikanlage gebunden. Beratung erhalten interessierte
Privatpersonen ab dem 30. August 2010 in allen Filialen der Sparkasse Mainz.
Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.solarbuerger-mainz.de.
Stimmen der Projektpartner:
Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer,
Vorsitzender des
Vorstandes SCHOTT AG
„In Solar zu investieren, lohnt sich doppelt:
Sonnenstrom ist umweltfreundlich, und wer ihn produziert, erhält über 20 Jahre
eine gesetzlich festgelegte Vergütung. Doch viele Mainzer Bürger haben kein
eigenes Dach, das für Solarmodule geeignet wäre. Daher haben der SCHOTT Konzern
und die Stadtwerke Mainz vor einigen Wochen ein Versprechen gegeben: Jeder
Mainzer soll Solarbürger werden können. Ich freue mich, dass wir dieses
Versprechen zusammen mit unseren Projektpartnern nun so schnell einlösen
können.“
Hans-Günter Mann,
Vorstandsvorsitzender
der Sparkasse Mainz
„Eine gesunde Umwelt sollte in unser aller Interesse liegen,
da sie maßgeblich für unsere Lebensqualität verantwortlich ist. Die
Bürger-Solaranlage, die umweltfreundlichen Sonnenstrom erzeugt, ist daher eine
gute Sache für Mainz und wir sind gerne bei den Partnern. Als Sparkasse leisten
wir aber darüber hinaus auch durch den Bezug von Ökostrom und die Beteiligung
am Programm ‚500 Dächer für Mainz’ unseren Beitrag zum Erhalt unseres
Klimas."
Detlev Höhne,
kaufmännischer Vorstand
der Stadtwerke Mainz AG
„Wir freuen uns, dass es gelungen ist, mit der neuen
Bürgersolaranlage in Weisenau ein weiteres Projekt auf den Weg zu bringen, dass
uns dem Ziel näher bringt, in zehn Jahren 20 Prozent des Mainzer
Stromverbrauchs mit Erneuerbaren Energien zu decken. Bis dahin ist es aber noch
ein weiter und ehrgeiziger Weg. Wir begrüßen ausdrücklich, dass durch diese
Bürger-Solaranlage auch diejenigen Mainzer in die Umwelt investieren können,
die kein Haus oder eine Dachfläche für eine eigene Photovoltaikanlage
besitzen."
Dr. Martin Heming,
Vorstandsvorsitzender
SCHOTT Solar AG
„Für das Gelingen des Projektes spielt nicht nur die sehr gute
Zusammenarbeit der Partner eine wichtige Rolle, sondern auch die Qualität der
Anlage. SCHOTT Solar gibt eine Leistungsgarantie von
25 Jahren auf die
Module, wie sie auch bei der Bürger-Solaranlage zum Einsatz kommen. Als einer
der wenigen Hersteller weltweit können wir tatsächlich belegen, dass Anlagen
von SCHOTT Solar über viele Jahre eine konstant hohe Leistung erbringen. Erst
dadurch wird das Projekt Bürger-Solaranlage mit seinen attraktiven Konditionen
überhaupt möglich.“
Jens Beutel,
Oberbürgermeister der
Stadt Mainz
„Eine Bürgersolaranlage, an der sich
Mainzerinnen und Mainzer beteiligen können, ist ein tolles Projekt und nach den
umfassenden Investitionen der SCHOTT AG am Standort Mainz – SCHOTT Konzernzentrale,
SCHOTT Solar – in den vergangenen Jahren erneut ein ausdrückliches Bekenntnis
der SCHOTT AG zur Landeshauptstadt als Wirtschaftsstandort. Die SCHOTT AG
gehört mit ihrer Konzerntochter SCHOTT Solar AG zu den weltweit führenden
Unternehmen in der Zukunftsbranche Solartechnologie. Das sorgt für wichtige
Impulse in der Region – in der Wirtschaft und in der Forschung wie auch in
Sachen Solarstadt Mainz, für die sich SCHOTT in den letzten Jahren
kontinuierlich und mit viel Engagement und Know-how eingesetzt hat. Die gerade
in der Umsetzung befindliche so genannte ‚Bürger-Solaranlage’ ist für mich ein
besonders interessantes Projekt unter dem Aspekt einer breiten
Bürgerbeteiligung. SCHOTT ist nicht nur eines der wichtigsten ‚Flaggschiffe’
des Wirtschaftsstandorts Mainz und hat als größter industrieller Arbeitgeber
und Ausbilder in unserer Stadt eine enorme Bedeutung für den Arbeitsmarkt,
sondern zeigt seit vielen Jahren vorbildliches gesellschaftliches Engagement.“
Wolfgang Reichel,
Umweltdezernent der
Stadt Mainz
„Diese Bürger-Solaranlage ist eine weitere
Facette im umfangreichen Angebot für Mainzer Bürger und Unternehmen zu
erneuerbaren Energien. Ich nenne hierzu das internetgestützte Solarkataster,
das Programm ‚500 Dächer für Mainz’ und den Solaratlas. Für mich als für den
Energiebereich zuständiger Umweltdezernent und Vorsitzender des Werksauschusses
des Entsorgungsbetriebs ist dies keine Sternstunde, sondern vielmehr eine
Sonnenstunde: Es passt einfach alles zusammen, es werden neue Wege beschritten
und Synergien genutzt. Der neue Standort des Entsorgungs-betriebs im Weisenauer
Steinbruch wird zum Vorzeigeprojekt für die Photovoltaiknutzung. Wir kommen dem
Ziel 'Solarcity Mainz' wieder ein gutes Stück näher. Wir wollen in Mainz die
Wende hin zu regenerativen Energien mit allen gemeinsam vollziehen – die
Bürger-Solaranlage ist ein weiterer Meilenstein und ich hoffe, dass noch viele
weitere Bürger-Solaranlagen folgen werden. Wir haben allen Grund – ökologisch
verträglich – zu strahlen.“
Die erste Mainzer Bürger-Solaranlage im Überblick
Standort: Wormser Straße, Mainz
Installierte Nennleistung: 785 Kilowatt
Jahresertrag (vsl.): ca. 745.500 Kilowattstunden/Jahr
Vermiedener CO2-Ausstoß: ca. 484.500 kg/Jahr
Modultyp: SCHOTT POLY® 175
Wechselrichter: SMA Technologie AG
Montagearbeiten: juwi Solar GmbH
Investitionsvolumen: 2.300.000 Euro
Inbetriebnahme (vsl.): bis Ende 2010
Details zum Bürger-Solarsparbrief der Sparkasse Mainz
Laufzeit: 5 Jahre
Verzinsung: 3,5 % p.a. jährliche Zinszahlung
Mindestanlage: 500 Euro
Höchstanlage: 10.000 Euro
Limitiertes Kontingent: 2.300.000 Euro
Zeichenzahl: 7.023 Zeichen inkl. Leerzeichen
Der Bürger-Solarsparbrief ist ein exklusives
Anlageangebot
der Sparkasse Mainz.
SCHOTT POLY® ist ein eingetragenes Warenzeichen
der SCHOTT Solar AG.
Weitere Informationen unter www.solarbuerger-mainz.de
Pressebilder finden Sie zum Download unter
http://www.schott-pictures.net/presskit/63332.buerger-solaranlage
Ansprechpartner
für die Presse:
SCHOTT AG
Klaus Bernhard Hofmann
Leiter Corporate Public Relations
Tel. 06131/66-3662
klaus-bernhard.hofmann@schott.com
SCHOTT Solar AG
Lars Waldmann
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 06131/66-14001
lars.waldmann@schottsolar.com
www.schottsolar.com
Stadtwerke Mainz AG
Michael Theurer
Pressesprecher
Tel. 06131/12-6060
michael.theurer@stadtwerke-mainz.de
www.stadtwerke-mainz.de
Sparkasse Mainz
Ansgar Wingenter
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 06131/200-368
ansgar.wingenter@sparkasse-mainz.de
www.sparkasse-mainz.de