SCHOTT Solar setzt Zeichen
mit neuem Hauptsitz in Mainz
- 100
moderne Arbeitsplätze
- Einweihung
mit Ministerpräsident Beck und Oberbürgermeister Beutel
Mainz, 23. August 2010 – Die SCHOTT Solar AG
schlägt ein neues Kapitel in ihrer Unternehmensgeschichte auf: Gemeinsam mit
rund 100 geladenen Gästen, darunter der rheinland-pfälzische Ministerpräsident
Kurt Beck und der Mainzer Oberbürgermeister Jens Beutel, weiht der
Solarhersteller heute seinen neuen Hauptsitz ein. Künftig werden die Geschicke
der SCHOTT Solar von der Mainzer Hattenbergstraße aus
geleitet – in unmittelbarer Nähe zur Konzernmutter SCHOTT AG. „Mit dem Umzug
vom unterfränkischen Alzenau nach Mainz schaffen wir Raum für die Entwicklung
unserer Solartochter. Wir stärken die Vernetzung der SCHOTT Solar mit den
Funktionen unserer Konzernzentrale und vor allem mit unseren hiesigen
Forschungseinrichtungen wie dem Otto-Schott-Forschungszentrum“, erläutert Prof.
Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstandes der SCHOTT AG. Er hob
hervor, dass SCHOTT zwischen 2000 und 2010 knapp 500 Millionen Euro am Standort
Mainz investiert habe. Die Einweihung des neuen Hauptsitzes ist ein Statement
in zweifacher Hinsicht: Bei SCHOTT Solar stehen die Zeichen international auf
Wachstum, und die neue Konzernzentrale demonstriert, welche Möglichkeiten
Solarenergie für ein verantwortungsbewusstes Bauen eröffnet.
„Wir
wollen vom weltweiten Wachstum der Solarindustrie überdurchschnittlich
profitieren. Der Schlüssel dazu ist eine signifikante Erhöhung der
Produktionsmengen“, sagt Dr. Martin Heming,
Vorstandsvorsitzender von SCHOTT Solar. Der Grundstein ist gelegt: In den
vergangenen Monaten habe das Unternehmen seine Kosten reduziert und damit die
Basis geschaffen, so Heming weiter. „Der Umzug nach
Mainz ist nun der nächste Schritt.“ Im neuen Hauptsitz sind rund 100
Mitarbeiter vor allem aus Management, Vertrieb und
Marketing konzentriert. „In Alzenau wiederum haben wir durch den Umzug Platz
geschaffen, den Standort mittelfristig als Kompetenzzentrum für Zelltechnologie
und Zellproduktion auszubauen“, betont Heming, und
ergänzt: „Wir sind gut gerüstet für die Zukunft.“
Welche
Rolle in dieser Zukunft die Solarenergie im Allgemeinen und Produkte von SCHOTT
und SCHOTT Solar im Besonderen spielen – dafür ist die neue
Unternehmenszentrale ein anschauliches Beispiel:
„Das
Gebäude orientiert sich strickt an der Sonne“, beschreibt Architekt Wolfgang
Marx die gestalterische Idee. Der Grundriss entspricht einem gleichschenkligen
Dreieck. Der zur Straße hin ausgerichteten halbrunden Fassade
sind rund 1000 Quadratmeter Glas vorgehängt. Das sorgt für einen hohen
Wiedererkennungswert. Durch die Südausrichtung ist die Fassade auch bestens
geeignet für den Einsatz von Photovoltaik-Technologie. 82 SCHOTT Solar-Module
des Typs ASI THRU sind integriert und erzeugen Strom. Diese Module sind semitransparent,
lassen also einen Teil des Tageslichts einfallen, schützen aber gleichzeitig
vor thermischer Aufheizung der Eingangshalle durch direkte Sonneneinstrahlung.
An den beiden sonnenabgewandten Seiten des Gebäudes
befinden sich die Arbeitsplätze und Besprechungsräume.
Auf
dem Dach sorgt eine weitere 26-kW-Solaranlage für Strom – den aktuellen Ertrag
beider Anlagen zeigt ein großes Display in der Eingangshalle an.
Neben
den Solar-Komponenten sind im Gebäude weitere Produkte von SCHOTT verbaut. In
der Eingangszone sorgt das Antireflexionsglas Amiran
für einen klaren Blick von innen nach außen und umgekehrt. Auf dem Fußboden
leuchtet das blau durchgefärbte Flachglas Imera, das sich auch am Fahrstuhl
wieder findet. Pyran Brandschutzglas verhindert einen
möglichen Feuerüberschlag aus der Eingangshalle beziehungsweise den innen liegenden
Galerien in die Bürozonen.
An
der Realisierung des neuen Headquarters von SCHOTT
Solar, dessen Bauzeit 18 Monate betrug, waren auch zahlreiche Unternehmen aus
Mainz und Umgebung beteiligt.
Das
neue Hauptgebäude von SCHOTT Solar im Überblick:
- 5 Geschosse
- Bruttogeschossfläche
4.000 qm
- Glasfassade:
940 qm, davon 290 qm ASI-Module
- Photovoltaikanlage
Dach: 26 kW
- Photovoltaikanlage
Fassade: 10 kW
- 310
Tonnen Stahl
- 3.200
Kubikmeter Beton
- 67
Stahlbetonpfähle bis auf tragenden Untergrund in
- 10
Metern Tiefe
Zeichenzahl:
4.219 Zeichen inkl. Leerzeichen
Weitere
Informationen unter www.schottsolar.de
Pressebilder
finden Sie zum Download unter www.schott-pictures.net
Diese
Pressemeldung finden Sie auch unter http://www.ffpress.net/Kunde/SOL/
SCHOTT
Solar ermöglicht mit ihren hochwertigen Produkten, das nahezu unerschöpfliche
Potenzial der Sonne als erneuerbare Energiequelle zu nutzen. Zu diesem Zweck
produziert SCHOTT Solar wesentliche Komponenten für Photovoltaikanwendungen und
Solarkraftwerke mit Parabolrinnentechnologie. In der
Photovoltaikindustrie gehört das Unternehmen zu den wenigen integrierten
Herstellern von kristallinen Siliciumwafern,
Solarzellen und Photovoltaikmodulen. In der Dünnschichttechnologie zählt sich
SCHOTT Solar wegen ihrer über 20-jährigen Erfahrung zu den richtungsweisenden
Unternehmen. Bei der Produktion von Receivern für Solarkraftwerke mit Parabolrinnentechnologie sieht sich SCHOTT Solar als Markt-
und Technologieführer. Die Receiver sind Schlüsselkomponenten von
Großkraftwerken, die auf Basis der Parabolrinnentechnologie
zentral Strom aus Sonnenenergie erzeugen und damit ganze Städte versorgen
können. SCHOTT Solar produziert in Deutschland, der Tschechischen Republik, den
USA und in Spanien. Die Innovationskraft und technologische Kompetenz von
SCHOTT Solar reichen zurück bis in die späten 1950er Jahre.
Hauptaktionärin der SCHOTT Solar AG ist die SCHOTT AG, Mainz. SCHOTT entwickelt
Spezialwerkstoffe, Komponenten und Systeme für die Branchen Hausgeräteindustrie,
Pharmazie, Solarenergie, Elektronik, Optik und Automotive. Der SCHOTT Konzern
erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2008/2009 mit rund 17.400 Mitarbeitern einen
globalen Umsatz von 2,3 Milliarden Euro.
Kontakt:
SCHOTT
AG
Klaus
Bernhard Hofmann, Leiter Corporate Public Relations
Hattenbergstraße 10, 55122 Mainz
Tel.
+49 (0)6131/66-3662
E-Mail:
klaus-bernhard.hofmann@schott.com