RWE
SCHOTT Solar baut Standorte in Deutschland
und
Tschechien aus
Alzenau, 27. Juli 2004 – Europas größter Solarhersteller
wird sowohl in Deutschland
als auch
in Tschechien die Produktionsstandorte für
Solarstromanlagen
weiter ausbauen. In der SmartSolarFab®,
der
modernsten vollintegrierten Photovoltaik
Fertigungsanlage
der Welt, am Firmensitz im bayerischen
Alzenau,
entstehen zwei zusätzliche Zelllinien. Jede dieser
neuen
Linien wird jährlich Solarzellen mit einer Leistung von
über 20
MW produzieren. Im tschechischen Valašské Meziříčí
werden
zusätzlich 2 Modullinien mit einem jährlichen Output
von
insgesamt über 40 MW entstehen. RWE SCHOTT Solar
erweitert
damit die Gesamtkapazität um mehr als 40 MW pro
Jahr auf
über 100 MW. Das Investitionsvolumen beträgt 40
Mio. €.
„Zur
Sicherung unserer Kernkompetenzen in den Bereichen
energiesparendes
EFG Foliensilicium (Edge defined Film-fed
Growth)
und hocheffiziente Solarzellen, integrieren wir jetzt für den
Bereich
Solarmodule zusätzlich eine kosteneffektive
Modulfertigung
in Tschechien“, erklärt Dr. Winfried Hoffmann,
Sprecher
der Geschäftsführung bei RWE SCHOTT Solar und
derzeit
Präsident der EPIA, der Europäischen Photovoltaik
Industrie
Assoziation. Der Standort in Valašské Meziříčí wird von
der SCHOTT AG schon seit einiger Zeit als Produktionsstätte
genutzt.
„Wir setzen unseren Expansionskurs konsequent fort. Im
Rahmen
der zukünftigen Ausbaustrategie stärken wir damit
unsere
globale Wettbewerbsfähigkeit in der schnell wachsenden
Branche
der Photovoltaikindustrie“, so Hoffmann.
Durch
diese Entscheidung kann RWE SCHOTT Solar kurzfristig
neben
der Kapazität für Solarzellen auch die Modulkapazität
deutlich
erhöhen. Michael Harre, Geschäftsführer Marketing und
Vertrieb
meint dazu: „Der schnelle Ausbau der Modulkapazität ist
jetzt
vor allem entscheidend. Die langjährige Zusammenarbeit mit unseren Partnern in
der Modulherstellung ist uns sehr wichtig und
wird im
Übrigen davon nicht berührt. Auch hier ist ein
gemeinsames
Wachstum geplant“.
Neben
Deutschland und Spanien, den gegenwärtig größten
Märkten
für Solarstrom in Europa, wird der Südosten Europas
mittelfristig
neue Märkte entwickeln. Erste Bestrebungen für
Marktanreizprogramme
nach deutschem Modell gibt es
beispielsweise
in Tschechien, der Slowakei, Polen, Ungarn und
Slowenien.
„Die Nähe zu diesen aufstrebenden Märkten der
neuen EU
Beitrittsländer hat uns bei der Standortentscheidung mit
beeinflußt“
so Harre weiter.
Valašské
Mezirící ging aus einer internationalen Ausschreibung
als
Sieger hervor. Die Produktion dort zeichnet sich durch
besonders
hohe Qualität und Fertigungsstandards aus. „Wir
freuen
uns, daß wir mit Valašské Mezirící einen hervorragenden
europäischen
Schott Standort für die Fertigung unserer
Solarstrommodule
gewinnen konnten“, sagt Alexander Berg,
Geschäftsführer
Produktion bei RWE SCHOTT Solar. „Das
eingereichte
Angebot entspricht unseren hohen Anforderungen an
Qualität
und Zuverlässigkeit. Ich danke den verantwortlichen
Kollegen
vor Ort für ihr Engagement. So konnte in der Kürze der
Zeit der
Vertrag abgeschlossen werden“, so Berg.
Im
Herbst 2003 erweiterte die RWE SCHOTT Solar GmbH
planmäßig
ihre Produktionskapazitäten für Siliciumwafer,
Solarzellen
und Solarmodule. Das Modulangebot stieg von 12 MW
auf 36
MW um 200 %. In den letzten 12 Monaten hat das
Unternehmen
als größter Photovoltaik Hersteller in Europa
dadurch
rund 160 neue Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen.
Die
anhaltend starke Nachfrage nach Solarstrommodulen in
Deutschland
bestätigt diesen Expansionskurs.
Strategisch
sind neue Vertriebsstandorte in Nordamerika und
Asien in
Vorbereitung, damit will die RWE SCHOTT Solar GmbH
ihre
Position als weltweit agierender Technologieführer für
Photovoltaikprodukte
stärken.