SCHOTT
Solar gründet eigene GmbH für Dünnschicht-Technologie
· Bündelung von Aktivitäten und
Kompetenzen
· Ausbau der jährlichen
Produktionskapazität auf 100 Megawatt geplant
Alzenau/Jena,
13. Mai 2008 – Der Solartechnologie-Hersteller SCHOTT Solar hat den
Geschäftsbereich für Dünnschicht-Module in eine eigene Gesellschaft überführt.
Das Unternehmen bündelt Aktivitäten und Kompetenzen in der neuen SCHOTT Solar
Thin Film GmbH und stellt so die Weichen für weiteres Wachstum. Die neue
Gesellschaft wird an den beiden Standorten Jena und Putzbrunn bei München
sowohl gerahmte Premium- und Standardmodule als auch OEM-Rohmodule produzieren.
In den nächsten Jahren soll die jährliche Produktionskapazität von aktuell 36
auf 100 Megawatt ausgebaut werden.
„Der
Markt für Dünnschicht-Module wächst überdurchschnittlich. Mit der Bündelung
unserer Aktivitäten in diesem Bereich in eine eigene Gesellschaft tragen wir
dieser Entwicklung Rechnung und sind gerüstet für weiteres Wachstum,
gleichzeitig können wir unternehmerisch flexibler agieren. Dieser Schritt
unterstreicht konsequent die Bedeutung der Dünnschicht-Technologie für unser
Photovoltaik-Produktportfolio“, begründet Dr. Martin Heming, Geschäftsführer
von SCHOTT Solar und Mitglied der SCHOTT-Konzernleitung diesen Schritt. Dr.
Robert Kuba, der Geschäftsführer der neuen SCHOTT Solar Thin Film GmbH, fügt
hinzu: „Wir gehören zu den Pionieren der Dünnschicht-Technologie, und dieses
Know-how wird nun in der SCHOTT Solar Thin Film GmbH zusammengefasst. Ich freue
mich auf die Aufgabe, denn wir haben nun die Voraussetzungen geschaffen, unsere
Dünnschicht-Produktion weiter auszubauen.“
Rund 250
Mitarbeiter forschen und produzieren derzeit für die neue Gesellschaft in Jena
und Putzbrunn. SCHOTT Solar ist auf dem Markt für Dünnschicht-Module seit der
ersten Stunde aktiv. Bereits seit 1986 entwickelt und produziert das
Unternehmen am Standort Putzbrunn Dünnschichtmodule und OEM-Rohmodule. Erste
Fassadenmodule aus dem Hause SCHOTT Solar sind seit 1993 im Einsatz. In die
Südfassade des Münchener Umweltamtes wurde damals ASI Glas mit einer
Photovoltaik Leistung von 8 Kilowatt integriert. Im Jahr 2003 wurde mit einer
Fläche von ca. 5.500 Quadratmetern und einer Nennleistung von über 200 Kilowatt
eine der weltweit größten gebäudeintegrierten Dünnschichtanlagen auf Stillwell
Station in New York City mit Dünnschicht-Modulen von SCHOTT Solar ausgestattet.
Am
Standort Jena hat SCHOTT Solar 75 Millionen Euro in die Dünnschicht-Technologie
investiert und vor kurzem die neue Fertigung mit 180 zusätzlichen
Arbeitsplätzen eingeweiht. Die Auslieferung der ersten Module hat bereits im
Januar begonnen.
Erst
kürzlich hatten SCHOTT Solar GmbH, Alzenau, und die ersol Thin Film GmbH, eine
Tochtergesellschaft der ersol Solar Energy AG (ersol), eine Kooperationsvereinbarung
geschlossen, um gemeinsam die mikromorphe Technologie für
Dünnschicht-Solarzellen zu entwickeln. Beide Unternehmen werden ihre Ressourcen
im Bereich Forschung und Entwicklung bündeln, um eine schnellere Marktreife und
damit eine führende Marktpositionierung in der mikromorphen Photovoltaik zu
erreichen.
.