SCHOTT
Solar weiht neue Modulfertigung in Valašské Meziříčí (CZ) ein
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Bedeutung
des Standorts deutlich erhöht
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Produktionskapazität
wird durch drei neue Fertigungslinien voraussichtlich bis zum Jahresende 2008
mehr als vervierfacht
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Rund
50 Millionen Euro Investitionsvolumen geplant
Alzenau/Valašské
Meziříčí, 14. Mai 2008 – SCHOTT Solar hat auf die stetig
steigende Nachfrage nach hochwertigen, leistungsstarken und langlebigen
Solarmodulen reagiert und seine Fertigungsstätte in Valašské Meziříčí
binnen kurzer Zeit stark ausgebaut. Die neuen Produktionslinien mit moderner
Logistik wurden heute vor mehr als 230 Ehrengästen offiziell eingeweiht. Das im
Juli 2007 in Angriff genommene Ausbauprojekt hat ein Investitionsvolumen von
rund 50 Millionen Euro. Die jährliche Fertigungskapazität wird sich
voraussichtlich bis zum Jahresende mit über 200 Megawatt mehr als
vervierfachen. Auf nunmehr 20.000 Quadratmetern Grundfläche stellt SCHOTT Solar
in der tschechischen Republik Solarmodule für den gesamten europäischen Markt
her.
Aufgenommen
hat SCHOTT Solar die Modulproduktion in Valašské Meziříčí vor rund
drei Jahren. Lediglich ein Jahr nach der Investitionsfreigabe und weniger als
acht Monate nach der Grundsteinlegung ging das Werk im Nordosten der
tschechischen Republik im Juni 2005 mit einer jährlichen Produktionskapazität
von über 40 Megawatt in Betrieb – eine wegweisende Investition in eine
Zukunftstechnologie, für die SCHOTT Solar von der
Wirtschaftsförderungsgesellschaft Czech Invest ausgezeichnet wurde. Mit der
zweiten Bauphase, die voraussichtlich Ende 2008 abgeschlossen wird, soll die
Mitarbeiterzahl der modernen Produktionsstätte um rund 400 steigen. Die
Planungen von SCHOTT Solar sehen vor, zukünftig auf den fünf Produktionslinien
pro Jahr mehr als eine Millionen Solarmodule zu fertigen.
Für den
Standort Valašské Meziříčí, ein traditionelles Zentrum der
tschechischen Glas- und Chemie-Industrie, das sich mit dem Engagement von
SCHOTT Solar nun zusehends auch zu einer Solarstadt entwickelt, spricht
insbesondere die strategisch günstige Lage innerhalb der Europäischen Union
nach der Osterweiterung. Das Angebot an Fachkräften ist gut, die Infrastruktur
vorbildlich. Und dank eines frühzeitig verabschiedeten Einspeisegesetzes zählt
die Tschechische Republik unter den neuen EU-Staaten zu den Vorreitern für
erneuerbare Energien. Darüber hinaus profitiert SCHOTT Solar hier von den
Einsparpotenzialen und Synergieeffekten eines Verbundstandorts. In Valašské
Meziříčí sind drei Geschäftsfelder aus dem SCHOTT Konzern mit eigenen
Fertigungen ansässig. Hier werden unter anderem veredelte Flachgläser und
faseroptische Bauteile hergestellt.
Prof.
Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstandes der SCHOTT AG, sagte
anlässlich der Eröffnung: „ Valašské Meziříčí spielt künftig mehr denn je
eine Schlüsselrolle in unserer Strategie, die gesamte Wertschöpfungskette Wafer
− im Rahmen des Joint-Ventures WACKER SCHOTT Solar – sowie Zellen
und Module über eigene Fertigungskapazitäten abzudecken.“
Dr.
Martin Heming, Mitglied der Konzernleitung und Geschäftsführer der SCHOTT Solar
GmbH, führt aus: „Die sehr guten Erfahrungen mit unserem tschechischen
Produktionsstandort und die weiterhin steigende internationale Nachfrage nach
Solarmodulen sind klare Argumente für den Ausbau unseres Standorts in Valašské
Meziříčí. Hier finden wir gute Voraussetzungen, um zu
wettbewerbsfähigen Konditionen qualitativ hochwertige Produkte zu produzieren.“