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Sie sehen die Pressemeldung Nr.: 061-2008 vom 07.05.2008
 
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SCHOTT mahnt Rückkehr zur sachlichen Diskussion über Ausbau der Photovoltaik an

 

- Pläne zur EEG Novelle beeinträchtigen weltweite Technologieführerschaft und Investitionssicherheit deutscher Unternehmen

 

Nach Ansicht von SCHOTT, einem der größten voll integrierten Hersteller von kristallinen Siliciumwafern, Zellen und Modulen in der Photovoltaikindustrie, läuft die aktuelle Diskussion über die Pläne zur EEG Novelle in eine falsche und gefährliche Richtung.

 

„Beim Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland geht es um eine saubere, sichere, unabhängige und nachhaltige Energieversorgung. Hier darf man sich nicht von tagesaktuellen Stimmungen und Einzelinteressen leiten lassen“, so der Vorstandsvorsitzende der SCHOTT AG, Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer.

 

Ungeheuer verwies auf die gestrige Anhörung des Umweltaus­schusses des deutschen Bundestags. Konstruktive Stimmen z. B. des Fraunhofer Instituts für System- und Innovations­forschung (ISI), des Fraunhofer Instituts für Solare Energie­systeme (FHG-ISE), des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW), der ENERTRAG AG und des Bundesverband Erneuerbare Energien e.V. (BEE) haben gezeigt, dass es, so Ungeheuer, „Unsinn ist, mitten im Rennen vom Pferd zu steigen und damit die deutsche PV-Industrie auszubremsen“. Zehntau­sende von Arbeitsplätzen gerade auch in den neuen Bundes­ländern würden dadurch gefährdet, die Technolo­gieführerschaft deutscher Unterneh­men bedroht und die Schaffung neuer Arbeitsplätze in Deutschland verhindert.

 

„Wir kritisieren nicht die Reduzierung der Förderung allgemein, sondern vor allem die Sonderstrafe’ für deutsche Solarunter­nehmen in Form des geplanten niedrigeren Sockelbetrages“ so Ungeheuer. „Wer darüber hinaus noch weiter gehende Forde­rungen in die Diskussion bringt, will in Wahrheit die Nachfrage nach Solarstrom abwürgen und den Markt von dieser erneuer­baren Energie bereinigen. Solarenergie wird in naher Zukunft weltweit eine immense Bedeutung erlangen, vorausgesetzt, dass die derzeitige Entwicklung vor allem in Deutschland nicht abrupt beendet wird. Deutschland hat die Wahl, im Kreis der Technologieführer weiter aktiv mitzubestimmen oder sich abzukoppeln in Belanglosigkeit.“

 



 

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