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Sie sehen den Artikel: Powerbauern: Vom Landwirt zum Energiewirt. Veröffentlicht am: 03.03.2010
 

Powerbauern: Vom Landwirt zum Energiewirt

 

Immer mehr Photovoltaikanlagen decken Dachaus Dächer 

 

 

Neben Ökologie ist Ökonomie heute ein entscheidendes Kaufargument für Photovoltaik (PV). Solarstrom hat sich dank der garantierten Einspeisevergütung als alternative Geldanlage und gut kalkulierbare Investition erwiesen. Die Technologie entwickelt sich gerade für landwirtschaftliche Betriebe immer mehr zur Nebenerwerbsquelle. Viele Landwirte nutzen ihre großen Dachflächen daher inzwischen für einen zusätzlichen Produktionszweig mit Photovoltaik.

 

Der Installationsbetrieb Göttler & Schmid aus dem oberbayerischen Dachau hatte in diesem Jahr viel zu tun. Photovoltaikanlagen sind bei den ansässigen Landwirten immer beliebter geworden. Ursprünglich als Glaserei betrieben, hat sich Photovoltaik seit dem Jahr 2005 mehr und mehr im Dienstleistungsangebot des Geschäftsführers Michael Schmid durchgesetzt. Im nächsten Jahr plant er das fünfte Megawatt zu installieren. Zu den letzten Projekten von Michael Schmid zählen vier Photovoltaikanlagen in unmittelbarer Nachbarschaft.

 

Ernte vom Scheuendach

 

Familie Kraitmair hat ihre erste Photovoltaikanlage auf einer 120 Jahre alten Scheune installiert – ein Beweis, dass sich PV nicht nur für Neubauten sondern auch für Sanierungen anbietet. Insgesamt 320 kristalline Solarmodule des Typs SCHOTT Poly 217 glänzen seit der Inbetriebnahme 2008 auf dem Dach des Landwirtschaftsbetriebes. In diesem Jahr entschied sich Familie Kraitmair für eine zweite Anlage. Wegen der für Photovoltaik ungünstigeren Ost-West-Ausrichtung des Daches, empfahl der Installateur in dem Fall Dünnschichtmodule. Insgesamt 512 SCHOTT ASI Module wurden dabei installiert. Über 22.000 kWh Strom erzeugte die Anlage allein in den ersten drei Monaten. Genug Strom um einen Vier-Personen-Haushalt ein Jahr lang mit Strom zu versorgen. Eine dritte Anlage in der Größenordnung von 70 kWp ist bereits in Planung. "Für jede Kilowattstunde, in der wir Strom erzeugen, bekommen wir in den nächsten 20 Jahren garantiert 43 Cent. Das lohnt sich", begründet Anlagenbetreiber Kraitmair seine Investition in Solar. Bei der Installation entschied sich Familie Kraitmair bewusst für Solarmodule von SCHOTT Solar: "Die Empfehlung kam vom Installateur. SCHOTT Solar war mir aber schon länger als Qualitätsanbieter bekannt. Das Preis-Leistungsverhältnis und die kalkulierten Erträge haben mich letztendlich überzeugt."

 

Erfahrung und Langlebigkeit sind ausschlaggebend

 

Nicht weit von Familie Kraitmair wohnt Familie Liegsalz. Die Installation ihrer PV-Anlage verlief reibungslos und dauerte nur drei Tage. Im Sommer dieses Jahres wurde die 43 KW-Anlage aufs Dach gebracht. Auf den beiden Dachhälften der landwirtschaftlich betriebenen Halle glänzen seitdem 460 schwarze Dünnschichtmodule und produzieren umweltfreundlichen Strom. Auch hier sind Module des deutschen Herstellers im Einsatz. Georg Liegsalz hat sich im Vorfeld informiert: "SCHOTT Solar ist einer der ersten Anbieter in der Dünnschichttechnologie. Eine der ersten Dünnschichtanlagen von SCHOTT ist seit 16 Jahren im Einsatz. Ein Beweis, dass die Module die versprochene Leistung über ein lange Dauer erbringen."

 

Überdurchschnittliche Sonnenernte

 

Ganze 764 Module des Typs SCHOTT Poly 225 wurden bei der PV-Anlage der Erbengemeinschaft Ellwanger installiert. Diese 171,9 kWp-Anlage lieferte in den ersten 90 Betriebstagen 86.000 kWh Strom. Dies entspricht einer CO2-Minderung von 60.200 kg. Der durchschnittliche Ertrag der PV-Anlage im 92-tägigen Bemessungszeitraum liegt mit 474,5 kWh pro kWp deutlich über dem regionalen Durchschnitt (383 kWh pro kWp). Grundstückverwalter Markus Niggl plant ebenfalls schon die nächste Anlage. Auf die Frage, was ihn motiviert hat, eine PV-Anlage zu installieren, sagt er: "Die Modulqualität hat eindeutig überzeugt und den Ausschlag gegeben, die Anlage zu errichten. Es freut mich jeden Tag aufs Neue, wenn ich die Anlage sehe und die Daten auswerten kann."

 

Alle Anlagen wurden mit dem Frankensolar Montagesystem FR-GS-2 errichtet. Die Kombination von SCHOTT Solar Modulen und dem Frankensolar Montagesystem gilt als eine besonders belastbare Kombination und wurde vom TÜV Rheinland auf 5.400 Pa nach IEC 61215 geprüft. Dies entspricht einer Flächenbelastung von 550 kg/m2.

 

Leistung steht und fällt mit dem Installateur

 

Inwieweit eine Photovoltaikanlage wirtschaftlich arbeiten kann, hängt von vielen Faktoren ab. Wichtige Voraussetzungen sind beispielsweise die Ausrichtung und der Neigungswinkel der Dachfläche. Genauso wichtig sind die Solarmodule. Sie entscheiden maßgeblich über die Wirtschaftlichkeit der Anlage. Damit die Module wirtschaftlich arbeiten können, müssen sie fachgerecht aufs Dach gebracht werden. "Schon kleine Installationsfehler können zu großen Einbußen bei der Rendite führen", weiß Installateur Michael Schmid. Als häufige Montagefehler können zum Beispiel Modulschäden durch mechanische Spannung auftreten. Herkömmliche Solarmodule können außerdem bei extremen Wetterbedingungen durch Schnee- oder Windlasten Schaden nehmen, wenn die Befestigungspositionen nicht eingehalten werden. In manchen Fällen kann es passieren, dass einzelne Module falsch oder überhaupt nicht angeschlossen werden. Das führt zu Ertragsausfällen. Ein weitaus gravierenderer Installationsfehler ist hingegen eine fehlerhafte elektrische Verschaltung und somit eine Beschädigung der Bypassdioden durch Verpolung. Das führt zu deutlichen Mindererträgen und gefährdet zudem die Sicherheit der Anlage. "Ich sensibilisiere mein Team daher, auf mögliche Fehlerquellen zu achten. Unsere Philosophie ist es, die Qualität, die wir von den Herstellern bekommen, auch aufs Dach zu bringen."

 

Auch im Jahr 2010 bleibt Solarenergie weiter lukrativ. Wenn Verbraucher auf Langlebigkeit und Qualität setzen, können sie auch mit den reduzierten Vergütungssätzen attraktive Erträge erwirtschaften.

 


 

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