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Sie sehen die Pressemeldung Nr.: SOF2010-003 vom 17.03.2010
 
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Anforderungen an IT-Architekturen der Zukunft

Ergebnisse der Expertendiskussionen auf dem 3. SOFTCON-Forum


München, 17. März 2010

Auf dem 3. SOFTCON-Forum in München-Pullach diskutierten am 25. Februar 2010 Experten und Kunden, wie IT-Architekturen künftig gestaltet sein müssen, um sich immer neuen technologischen Herausforderungen flexibel anpassen zu können. Hersteller wie SAP, Layer 7 Technologies und iTKO sowie Anwender aus der Versicherungs- und Energiebranche stellten unterschiedliche Architekturansätze, Plattformen und Technologien vor. Nach Ansicht der Teilnehmer sollten zukunftssichere IT-Architekturen trendunabhängig konzipiert werden und eine Standardisierung und Wiederverwendbarkeit von Software-Komponenten ermöglichen.

Die aktuellen wirtschaftlichen und technologischen Entwicklungen zwingen Unternehmen dazu, ihre IT-Strategien zu überdenken. IT- und Business-Projekte müssen eng verzahnt werden. Der Einsatz neuer Technologien wie Cloud Computing ist dabei eine Möglichkeit. "Beim Thema Cloud befinden wir uns allerdings noch in einem frühen Entwicklungsstadium. Es gibt einige alte Konzepte, einige neue – was aber fehlt sind Interoperabilitäts-Standards", so Chris Howard, Chief of Research, Burton Group.

Elegante und zeitlose IT-Architekturen
"IT-Architekturen sollten elegant und zeitlos sein und unabhängig von Hypes und Clouds bestehen können", erklärte Michel Dorochevsky, CTO der SOFTCON AG. Einen ersten Lösungsansatz präsentierte er gemeinsam mit Dr. Heiko Rölke vom Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) mit einer Komponentenarchitektur der neuen Generation. Sie ermöglicht sowohl eine Standardisierung als auch eine Wiederverwendung von Software-Komponenten. Basierend auf Open Source-Produkten hat sich diese Architektur bereits in mehreren internationalen Projekten im Bildungsbereich wie der PISA-Studie bewährt. Ein Beispiel hierfür ist die Entwicklung eines Autorensystems, mit dem Pädagogen die Lesekompetenz Jugendlicher für digitale Texte testen und auswerten können.

Modellgetriebene Architekturen eignen sich ebenfalls für die Entwicklung individueller Business-Lösungen. Hierbei wird Software teilweise oder auch vollständig aus Modellen generiert. So kann qualitativ hochwertige Software effizient entwickelt und leichter an sich wandelnde Zielplattformen angepasst werden. Unternehmen können diese leicht in ihre bestehende IT-Architektur integrieren.

Plattformen für die Zukunft
Auch Markus Ehrle, VP Platform Business Development bei SAP, spricht für die Einführung neuer Architekturen mit zeitloser Software. "Unternehmen brauchen heute zukunftsorientierte Software-Plattformen, die flexibel und effizient erweitert werden können und die Umsetzung von Innovationen ermöglichen." Die SAP NetWeaver Plattform bietet die erforderlichen Komponenten und Werkzeuge für Business Process Management oder Daten- und Prozessintegration. Sie eignet sich speziell für innovative Partnerlösungen zur Realisierung von kundenspezifischen Anwendungen.

Tools zur Unterstützung künftiger IT-Architekturen
Um Entwicklungszyklen in Unternehmen mit hochkomplexen Umgebungen zu reduzieren, benötigen Entwicklerteams leistungsstarke Tools. Die Test-, Validierungs- und Virtualisierungslösung LISA des US-amerikanischen Anbieters iTKO unterstützt beispielsweise Unternehmen mit hochkomplexen Umgebungen und voneinander abhängigen Geschäftsanwendungen. ALSTOM, ein weltweit agierender Konzern im Energie- und Transportbereich, hat sich für dieses Tool entschieden, um automatisierte Testlösungen abzubilden.

Bei einem Einsatz von Web Services im Umfeld von Java-, .NET und SAP-Appliaktion treten zudem häufig Interoperabilitätsprobleme auf. Oft besteht hier die Gefahr, dass die schwächste Plattform die Architektur bestimmt. Statt aber die Web Service- und Security-Standards auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zu beschränken, entwickeln Unternehmen wie AXA Tech Schweiz innovative Lösungen basierend auf Produkten von Layer 7 Technologies. Sie setzen einen sogenannten "SOA Mediator" ein. Diese dedizierte Hardware-Appliance auf Basis des SecureSpan XML Networking Gateways von Layer 7 entkoppelt Web Service Consumer und Web Service Provider.

Weitere Informationen und Präsentationen zum 3. SOFTCON-Forum können bei der SOFTCON-Pressestelle unter softcon@ffpr.de angefordert werden.

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Weitere Informationen:

SOFTCON AG
Gerhard Dobrunz
Sales Manager
Aidenbachstr. 42
81379 München
Tel (089) 78 5000 115
Fax (089) 78 5000 99
gerhard.dobrunz@softcon.de
http://www.softcon.de

Vorstand: Brigitte Stuckart
Aufsichtsrat: Christian Eggenberger (Vorsitzender), Thies Eggers, Rolf Schwirz
Sitz der Gesellschaft: München
HRB München 136805
USt-ID-Nr. DE221031791

Fink & Fuchs Public Relations AG
Sandra Schwan
Paul-Heyse-Straße 29
80336 München
Telefon (089) 58 97 87 0
Telefax (089) 58 97 87 50
softcon@ffpr.de
http://www.ffpr.de


Über die SOFTCON AG (www.softcon.de)
Die SOFTCON AG mit Hauptsitz in München ist Technologieführer für Branchenlösungen und individuelle Anwendungen in den Bereichen RFID, SAP, SOA, e-Government, Composite Applications und Application Management. Eigene Produkte wie LogIDSoft, SC-OWI und SC-Mobil runden das Angebotsspektrum ab. Der mittelständische IT-Dienstleister mit mehr als 230 Mitarbeitern ist seit über 20 Jahren am Markt etabliert. Zu den Kunden gehören öffentliche Auftraggeber oder große Unternehmen wie das Bayerische Hauptmünzamt, Nokia Siemens Networks oder der Süddeutsche Verlag. Neben München und Leipzig befindet sich ein weiterer Standort in Timisoara (Rumänien), der die kosteneffiziente Projektabwicklung durch Einbindung von Nearshore-Ressourcen ermöglicht. Seit 2005 ist SOFTCON Mitglied der Allgeier Group.

SOFTCON vertreibt und implementiert Lösungen von Layer 7 Technologies und iTKO in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

 



 

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