IMS Research: Markt für Netzwerkkameras wird bis 2011
jährlich um rund 40 Prozent wachsen
Mobotix rückt weltweit auf Platz 4 vor und steigert
Marktanteil in EMEA auf 16,3 Prozent (Platz 2)
Kaiserslautern, 6. Februar 2008. Die aktuelle Studie zum
Markt für Videoüberwachung des Marktforschungsunternehmens IMS Research* zeigt,
dass Mobotix, Hersteller digitaler, hochauflösender und netzwerkbasierter
Video-Sicherheitssysteme, seinen Marktanteil in der Region EMEA im Jahr 2006 um
3,7 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr steigern konnte. Damit belegt
Mobotix mit 16,3 Prozent hinter Axis den zweiten Platz nach Marktanteilen.
Auch weltweit gewann Mobotix Marktanteile hinzu und konnte
sich auf der Rangliste der Netzwerkkamera-Hersteller mit einem Marktanteil von
6,6 Prozent auf Platz 4 hinter Axis, Sony und Panasonic steigern. Damit ist der
Kameraspezialist aus Kaiserslautern eines von lediglich vier Unternehmen
weltweit, die ihre Marktanteile ausbauen konnten.
Starkes Wachstum für Megapixel-Kameras prognostiziert
Die IMS-Studie bestätigte auch das nachhaltige Wachstum der
gesamten Branche: Der Markt für Netzwerkkameras wird zwischen 2006 und 2011
durchschnittlich um 40,1 Prozent im Jahr wachsen, der Markt für
Netwzerk-Videoüberwachungs-Software um 35,8 Prozent, so IMS Research. Als
Anbieter von Komplettlösungen bedient Mobotix im Gegensatz zu den anderen
Kameraherstellern beide Märkte. Digitale Netzwerkkameras werden damit in den
kommenden Jahren gegenüber den analogen Überwachungskameras weiter an
Bedeutung gewinnen. Fix-Dome-Modelle seien dabei besonders im Kommen. In diesem
Bereich hat Mobotix in den vergangenen beiden Jahren mit den Dome-Kameras D12
und D22 zwei neue Produktlinien erfolgreich eingeführt.
Dem Markt für Megapixel-Kameras, den Mobotix seit Jahren
bedient, bescheinigt IMS eine noch bessere Wachstumsprognose bis 2011. Denn der
Vorteil der Megapixeltechnologie liegt darin, dass mit weniger Kameras mehr
Details aufgezeichnet werden können. Dies spart Kosten und ermöglicht eine
optisch bessere Integration in architektonisch anspruchsvollen Gebäuden. Die
Megapixeltechnologie ist die Stärke von Mobotix: Seit Jahren sind alle
Kameramodelle damit ausgestattet, seit Oktober 2007 sogar mit 3,1 Megapixel.
Nach einer inoffiziellen Schätzung von IMS-Research soll Mobotix deshalb mit
einem Marktanteil von über 60 Prozent Weltmarktführer bei hochauflösender Netzwerk-kameratechnik
sein.
Effizientes Videocodec bestimmt die Zukunft
Besonders gewürdigt wurde von IMS die Bedeutung des MxPEG
Videocodecs von Mobotix für die künftige Marktentwicklung. „Heute nutzen die
meisten Megapixel-Kameras zum Komprimieren des Videostroms lediglich das
Einzelbild-basierte Motion-JPEG-Format und benötigen damit ein Vielfaches an
Bandbreite und Speicherplatz im Vergleich zu einem effizienteren
Videocodec", erklärte Simon Harris, Senior Research Director bei IMS.
Megapixel-Kameras verwenden im hochauflösenden Betrieb
nämlich kein MPEG4, da dies ursächlich für das reine Abspielen von
Multimedia-Anwendungen entwickelt wurde und nicht den Anforderungen einer
Live-Kamera genügt. Außerdem benötigt MPEG4 gerade im Megapixel-Bereich einen
immensen Rechenaufwand, der weder in der Kamera noch im PC bei der Verarbeitung
von mehreren Kameras zur Verfügung steht.
Das lizenzfrei verfügbare MxPEG-Format von Mobotix dagegen
wurde speziell für Megapixel-Live-Kameras entwickelt und ermöglicht nicht nur
kurze Reaktionszeiten von der Szene zur Anzeige und eine detailreichere
Aufzeichnung bewegter Bildinhalte, sondern auch durch die geringere Rechenleistung
die kostengünstige Aufzeichnung vieler Kameras in Megapixelqualität. Mit MxPEG
können auf einem Standard-PC deshalb rund zehnmal so viele Kameras
hochauflösend in Megapixelqualität speichern als üblich. 2007 wurde in Singapur
eine Anlage mit rund 1.000 Mobotix Megapixel-Kameras installiert.
Namhafte Hersteller von Video-Software haben das
Mobotix-Videocodec bereits in ihre Software-Systeme übernommen.
*Quelle: IMS
Research, The World Market for CCTV & Video Surveillance Equipment, 2007
Edition
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