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Sie sehen die Pressemeldung Nr.: MOX2006-002 vom 02.03.2006
 
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CeBIT 2006, 9. bis 15. März 2006

 

Mobotix: dreimal höhere Netzwerkkamera-Leistung durch neue Hardware-Plattform

 

Kaiserslautern, 16. Februar 2006. Zur diesjährigen CeBIT stellt der Kaiserslauterer Netzwerkkamera-Hersteller Mobotix in Halle 15, Stand C33 eine neue Hard- und Software-Plattform vor, die erstmals in der neuen Megapixel-Kamerareihe M22M zum Einsatz kommt. Das Herzstück der weiter entwickelten Hardware ist der neue Intel-Prozessor PXA270 mit einer Leistung von 520 Megahertz sowie einer neuen MMX-Einheit (Multi Media Extension).

 

Der Prozessor bildet die Grundlage für die dreifache Steigerung der Bildrate gegenüber den bisherigen Mobotix-Kameramodellen und generiert aus einem Bild mit 1,3 Megapixel einen VGA-Videostrom mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde. Die Entwicklung und Implementierung der neuen Plattform inklusive der verbesserten Bildverarbeitungs- und Kodierungsfunktionen wurden komplett in Deutschland durchgeführt. Da Mobotix-Kameras auch für Outdoor-Anwendungen konzipiert sind, ist die Robustheit der Plattform äußerst wichtig: Die geringe Leistungsaufnahme von nur drei Watt und ein garantierter Temperaturbereich von -30°C bis +60°C stellen hier weitere Vorteile der neuen Technologie-Plattform dar, die im Laufe des Jahres auch in anderen Kameramodellen von Mobotix zum Einsatz kommen wird.

 

Hintergrundinformationen: Technologie-Abgrenzung

 

Die Kameratechnologie, die in den Mobotix-Geräten eingesetzt wird, hebt sich vor allem in zwei Punkten wesentlich von den Kameras anderer Hersteller ab: Zum einen kommen in den Mobotix-Kameras ausschließlich digitale, gegenlichtsichere CMOS-Bildsensoren anstelle von Halbbild-basierenden CCD-Sensoren zum Einsatz. Zudem erfolgt die Bildaufbereitung und -kodierung rein digital durch die in den Geräten integrierte Mobotix-Software. Andere Hersteller setzen hierfür standardisierte Hardware-Digitalisierer und -Komprimierer ein. Die Software-basierte Lösung von Mobotix hat den Vorteil, dass die Bildverarbeitung deutlich flexibler bei der Einblendung von Informationen ins Bild ist und beim Skalieren höhere Bildqualitäten erreicht.

 

Dies ist vor allem wichtig, wenn eine Kamera Megapixel-Bilder verkleinern muss, um ein effizienteres Bildformat für die Übertragung oder Speicherung zur Verfügung zu stellen. Hardware-Lösungen bewerkstelligen dies durch Weglassen von Zeilen und Spalten im Bild und erzeugen so "gerasterte" Bilder mit treppenförmigen Artefakten an Kanten. Bei den Mobotix-Kameras funktioniert die Reduktion auf andere Bildformate wie bei einem Bildverarbeitungsprogramm ausschließlich über die integrierte Software. Da große Bilder ohne Qualitätsverluste heruntergerechnet werden, können Mobotix-Kameras durchgängig hoch auflösende Megapixel-Sensoren einsetzen. Zudem können durch das Software-basierte System Bewegungsalgorithmen pixelgenau implementiert werden. Ein weiterer Vorteil der Technologie ist die Möglichkeit, Funktionalitäten der Mobotix-Kameras im Nachhinein durch kostenlose Mobotix-Software-Updates zu erweitern.

 

CMOS: Vorteile gegenüber CCD

 

Durch die Verwendung von hochsensitiven Vollbild-CMOS-Sensoren vermeiden Mobotix-Kameras störende Kammeffekte, die bei Standardkameras mit CCD-Technologie auftreten können. Letztere setzen aus zwei zeitlich aufeinander folgenden Halbbildern mit den jeweils geraden oder ungeraden Zeilen ein Gesamtbild mit hoher Zeilenzahl zusammen. Zudem machen die gegenlichtsicheren CMOS-Sensoren eine Autoiris oder Blendenautomatik überflüssig, was der Zuverlässigkeit zugute kommt und den Einsatz der Kameras in einem breiteren Temperaturbereich ohne zusätzliche Heizung ermöglicht. Durch die Software-gestützte Bildverarbeitung kann der Nutzer zudem die individuell wichtigen Bildbereiche frei definieren und so optimal belichten. Da keine Autoiris vorhanden ist, die bei starker Gegenlichteinstrahlung das Bild abdunkelt, können die dunklen Bereiche genügend verstärkt und beispielsweise Gesichter von Personen zur besseren Erkennung aufgehellt werden.

 

Funktionsvielfalt und Leistungsfähigkeit

 

Neben den Vorteilen bei der Bildverarbeitung zeichnen sich die Mobotix-Kameras auch durch ihre integrierten Alarm- und Recording-Funktionen aus, die bei Kameras anderer Hersteller als Client-Software auf dem PC laufen und meist zusätzlich kostenpflichtig erworben werden müssen. Live-Video kann dank ihrer Technologiekonzeption bei den Mobotix-Geräten nicht nur mit 30 Bildern pro Sekunde im VGA-Format (640x480 Pixel) angezeigt, sondern mit gleicher Qualität und Bildrate zusammen mit lippensynchronem Audio auch gespeichert werden. Durch die Integration der Software in die Kamera wird zudem eine zehnfache Performance-Steigerung erreicht: Ein Standard-PC kann die Bilder von rund 30 Mobotix-Kameras gleichzeitig in Live-Qualität mit 30 Bildern pro Sekunde und in VGA-Auflösung aufzeichnen. Üblich sind hier bei Systemen anderer Hersteller ein bis vier Bilder pro Sekunde im deutlich kleineren CIF-Format (352x288 Pixel).

 

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14.02.2006
Mobotix M22M-Kamerareihe
Höchste Performance mit einem günstigen Preis
 

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