Geschäftsergebnisse 2004/2005
Mobotix steigert Umsatz um 44 Prozent
Internationale Ausrichtung und überdurchschnittliches
Wachstum
Kaiserslautern, 24. November 2005. Die Mobotix AG, Hersteller
von Netzwerkkameras, hat im Geschäftsjahr 2004/2005 einen Umsatz von 12,1
Millionen Euro erzielt. Dies entspricht einer Steigerung von über 44 Prozent
gegenüber dem Vorjahr. Die 72 Mitarbeiter von Mobotix erwirtschafteten
insgesamt ein Ergebnis vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern (EBITDA) von 1,8
Millionen Euro. Die Exportquote stieg von 35 auf 46 Prozent an.
Die 1999 gegründete Mobotix AG ist mit diesem Jahresergebnis
weiterhin auf überdurchschnittlichem Wachstumskurs. „Besonders freut uns, dass
wir im vergangenen Geschäftsjahr die magische Grenze von zehn Millionen Euro
Jahresumsatz überschritten haben und deutlich über dem ohnehin sehr starken
Markt wachsen“, kommentiert Dr. Ralf Hinkel, Gründer und Vorstand der Mobotix
AG, die Geschäftsergebnisse.
Der Grund für diese Entwicklung liegt vor allem darin, dass das
Mobotix-Konzept nicht nur eine Kamera zur Bildübertragung, sondern ein
komplettes System zur Detektion und Aufzeichnung von Ereignissen sowie zur
Alarmbenachrichtigung enthält. Die benötigten Komponenten sind als Software
bereits in die Kamera integriert, wodurch die Installation von Drittprodukten
entfällt. Die Netzwerkkameras übertragen im Gegensatz zu herkömmlichen analogen
Videoüberwachungskameras Bilddaten per IP-Protokoll auf einen normalen PC.
Spezielle Videokabel sind dabei nicht erforderlich. Zugleich lassen sich
Netzwerkkameras aufgrund ihrer zahlreichen Zusatzfunktionen auch für weitere
Anwendungsgebiete einsetzen, zum Beispiel für Fernwartungsaufgaben in der
Industrie oder als professionelle Webcams.
2005/2006: Internationales Wachstum und neue Produkte
Im neuen Geschäftsjahr will Mobotix seinen Wachstumskurs
konsequent fortsetzen. Ein starker Fokus wird dabei auf der weiter zunehmenden
internationalen Ausrichtung des Vertriebs liegen: „Wir beobachten seit mehreren
Jahren eine stetige Zunahme unseres Exportanteils. Diese erfreuliche Tendenz
unterstützen wir durch den kontinuierlichen Auf- und Ausbau eines weltweiten
Vertriebsnetzes aus Länderniederlassungen und Mobotix-Partnerunternehmen“,
erklärt Dr. Ralf Hinkel. „Wir arbeiten derzeit mit 125 Partnern in 60 Ländern
zusammen.“ Auf der Produktseite ist geplant, mit neuen Kameramodellen verstärkt
den Consumer-Markt zu gewinnen und die Mobotix-Technologie noch attraktiver
insbesondere für kleine Systemhäuser zu machen.
Telefonieren mit der Kamera über das Internet
Die Mobotix-Kameras heben sich traditionell von
Wettbewerbsprodukten durch die fortschrittliche Technologie ab, die in ihnen
zum Einsatz kommt. So enthält jedes Gerät neben verschiedenen Sensoren
gleichzeitig einen kleinen Linux-PC und eine Software zur Auswertung der
Bilder. Dadurch benötigen die Kameras keine zentrale Steuerungssoftware,
sondern können „Plug & Play“ eingesetzt werden. Im Rahmen der diesjährigen
CeBIT hat das Unternehmen eine Weltneuheit vorgestellt: Erstmals ist es bei
einer Netzwerkkamera möglich, die Tondaten per Internettelefonie über das
Netzwerkkabel zu übermitteln. Damit eröffnen sich ohne zusätzliche
Audio-Verkabelung zahlreiche neue Einsatzmöglichkeiten für die Mobotix-Geräte,
beispielsweise als Gegensprechanlagen.
Die technologische Vielseitigkeit und der wirtschaftliche
Erfolg von Mobotix wurden Ende September 2005 öffentlich gewürdigt: Beim
renommierten Wettbewerb „Entrepreneur des Jahres“ belegte das Unternehmen den
zweiten Platz in der Kategorie Start-Ups.
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