Linux / IP-Telefonie
Mobotix präsentiert sich auf dem LinuxTag 2005
Kaiserslautern, 20. Juni 2005. Die Mobotix AG wird beim
diesjährigen LinuxTag vom 22. bis 25. Juni in Karlsruhe mit einem eigenen Stand
vertreten sein und dort eine erste Vorabversion eines MxPEG-Live-Viewers unter
Linux vorstellen. Das Programm zeigt das von Mobotix entwickelte und von den
Mobotix-Kameras erzeugte Video-Streaming-Format MxPEG an. Dieses zeichnet sich
vor allem aus durch hohe Bildqualität, geringe Netzwerkbelastung, kurze
Latenzzeiten und die Möglichkeit, gleichzeitig Video- und Audio-Daten zu
übertragen.
Leitstandsoftware für Überwachungslösungen
Während sich der neu vorgestellte MxPEG-Live-Viewer unter
Linux noch in einem frühen Entwicklungsstadium befindet, wurde der seit drei
Jahren frei erhältliche MxPEG-Viewer unter Windows zu einer umfangreichen
Leitstandsoftware ausgebaut. Neben der Verwaltung und Darstellung zahlreicher
Kameras und der zugehörigen Kontextinformationen werden die aufgezeichneten
Ereignisse der Kameras archiviert, protokolliert und dem Anwender signalisiert.
Die integrierte Rekorderfunktion ermöglicht einen unkomplizierten Zugriff auf
zurückliegende Ereignisbilder oder -clips.
IP-Telefonie per Software-Update
Die in die Kameras ab Software 2.2.1 integrierte Fähigkeit
zur Internet-Telefonie stellt den Anwendern mit Breitband-Internetzugang die
gleichen Funktionalitäten zur Verfügung, die bislang nur über einen
ISDN-Anschluss möglich waren. Nun lassen sich die umfangreichen Möglichkeiten
der Kameras mit SIP-Telefonen, SIP-Softtelefonen unter verschiedenen
Betriebssystemen oder einem SIP-Provider aus dem öffentlichen Telefonnetz
nutzen. So kann die Kamera im Alarmfall Sprachnachrichten an verschiedene
SIP-Teilnehmer oder Telefonanschlüsse absetzen und auch vom Besitzer
ferngesteuert werden. Weiterhin ist die Einwahl in die Kamera zur akustischen
Überwachung der Umgebung, für Durchsagen über den eingebauten Lautsprecher oder
zur Nutzung des Geräts als Gegensprechanlage möglich.
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