CeBIT, 10. bis 16. März 2005
Mobotix-Kameras brechen ins Voice-over-IP-Zeitalter auf
Kaiserslautern, 10. Februar 2005. Die Mobotix AG präsentiert
auf der CeBIT 2005 in Halle 15, Stand C 33, eine neue Software-Version für ihre
Netzwerkkameras. Mit der Version 2.2 brechen die Mobotix-Geräte als erste
Netzwerkkameras weltweit ins Zeitalter der Internettelefonie (Voice over IP)
auf. Die Software ermöglicht es, dass die Mobotix-Kameras – die zur
Videoüberwachung, für industrielle Aufgaben und als Webcams eingesetzt werden
– über den DSL-Internetanschluss Alarmmeldungen zu einem Telefon
absetzen. Zugleich können die Kameras auch von jedem beliebigen Apparat mittels
IP-Telefonie angerufen werden. Bislang waren diese Funktionen nur per
ISDN-Verbindung möglich. Darüber hinaus zeigt der Kaiserslauterer Hersteller
auf der CeBIT 2005 seine neue Kamerafamilie D10. Die D10-Kameras sind in ein
Kuppel-Gehäuse (Fixdome) eingebettet und ermöglichen durch zwei flexibel
ausrichtbare Megapixel-Kameramodule eine diskrete Videoüberwachung.
Einfach per IP-Telefon: Alarmanruf der Kamera oder
Gerätefernsteuerung
Die neue Software-Version 2.2 ist ab April 2005 kostenlos
erhältlich. Mit ihr lassen sich auch bereits auf dem Markt erhältliche
Mobotix-Megapixel-Kameramodelle für die Voice-over-IP-Technologie nachrüsten.
Alarmanrufe der Kameras, beispielsweise bei Bewegungen im Kamerabild, können
mit der neuen Software ebenso per IP-Telefonie erfolgen wie die Kommunikation
mit Personen, die vor der Kamera stehen. Per Tonwahlverfahren eines Telefons
lassen sich darüber hinaus Aktionen externer Geräte – zum Beispiel das
Öffnen einer Tür über den Schaltausgang der Kamera – ferngesteuert
auslösen. Bei Alarmmeldungen wählt die Kamera über das Internet solange
vordefinierte Telefonnummern an, bis der Anruf vom Nutzer durch Eingabe einer
PIN-Nummer über die Tastenwahl des Telefons bestätigt wird. So werden
Anrufbeantworter als Problemquelle ausgeschlossen.
Die Mobotix-Kameras nutzen zur Voice-over-IP-Übertragung
einen standardmäßig integrierten SIP-Client (Session Initiated Protocol). Die
Verbindung ins Fest- oder Mobilfunknetz erfolgt über einen frei wählbaren
Provider.
D10: diskrete und effiziente Videoüberwachung
Die neue Kamerafamilie Mobotix D10 Dual-Fixdome enthält unter
einer transparenten Kuppel zwei unabhängig einstellbare Megapixel-Kameramodule
sowie einen Linux-PC mit Mikrofon, Lautsprecher und passivem Infrarot-Detektor.
Mit den zwei Kameramodulen lassen sich verschiedene Raumsegmente eines Gebäudes
gleichzeitig überwachen. So können beispielsweise in einer Hotelhalle sowohl
Bewegungen im Eingangsbereich als auch vor einem gegenüberliegenden Aufzug mit
nur einer Domkamera aufgezeichnet werden. Dies reduziert die von Besuchern
subjektiv wahrgenommene Anzahl an Sicherheitskameras. Dank der neuen
Gehäuseform lassen sich die D10-Kameramodelle zudem nahtlos auch in Räume mit
einem hohen Designanspruch integrieren.
Die beiden Kameramodule der D10 können flexibel mit
unterschiedlichen Objektivkombinationen bestückt werden. In der Day&Night-Variante
kommt in einem der Module ein Farbsensor und im anderen ein sensitiverer
Schwarz-weiß-Bildchip zum Einsatz. Je nach Lichtverhältnissen schaltet die
Kamera automatisch zwischen beiden Sensoren um. Darüber hinaus bietet die
Mobotix D10 durch ihre Auflösung von 1,3 Megapixel (1280 x 960 Bildpunkte) eine
hohe Detailgenauigkeit. Durch die Möglichkeit zur freien Auswahl der
Belichtungsmesszonen lässt sich die Kamera auch an schwierige
Gegenlichtverhältnisse anpassen. Die Audiosignale, die das Mikrofon der D10
aufnimmt, können von der Kamera lippensynchron zum Bild wiedergegeben und
aufgezeichnet werden.
Über ISDN, GSM, DSL, WLAN und Ethernet kann die Mobotix D10
wie alle Geräte des Herstellers problemlos in unterschiedlichste
Kommunikationsumgebungen integriert werden. Die Software für sämtliche zur
Videoüberwachung benötigten Funktionen ist direkt in der Kamera integriert
– von der
Ereignisdetektion bis hin zur Langzeitaufzeichnung der Aufnahmen. Die Bedienung
der Kamera sowie die Live-Anzeige oder der Abruf aufgezeichneter Videosequenzen
erfolgen über einen Standard Webbrowser wie Netscape oder Internet Explorer.
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Hinweis an die Redaktionen:
Wenn Sie auf der CeBIT 2005 ein Interview mit Dr. Ralf
Hinkel, Vorstand und Gründer der Mobotix AG, zu Produktneuheiten oder
Unternehmensstrategie führen möchten, können Sie dieses gerne bereits im
Vorfeld der Messe mit Fink & Fuchs Public Relations vereinbaren