Security
Formschön und rund um die Uhr wachsam
Fixdome-Netzwerkkamera Mobotix D10 ermöglicht diskrete
Videoüberwachung
Kaiserslautern, 24. Januar 2005. Mitten in der Nacht im
Hotelfoyer: Die Rezeption ist nicht durchgehend besetzt, Gäste müssen läuten, um
bedient zu werden. Ungebetene Besucher hingegen haben gute Aussichten,
unbemerkt in das Gebäude einzudringen. Digitale Sicherheitskameras können
helfen, die Eingangshalle rund um die Uhr im Blick zu behalten. Bislang waren
dies allerdings häufig unförmige Kästen oder Röhren, die dem hohen
Design-Anspruch eines Hotels nicht gerecht wurden. Die neue Fixdome-Kamera der
Mobotix AG bietet dagegen nicht nur ein edles Äußeres, sondern auch die
richtigen „inneren Werte“ – im Gehäuse verbergen sich zwei Netzwerkkameras
mit vielen komfortablen Funktionen.
Neben Bildspeicher, Mikrofon, Lautsprecher und passivem
Infrarot-Sensor enthält der Fixdome des Kaiserslauterer Herstellers zwei
voneinander unabhängig ausrichtbare Kameraobjektive. Somit können
unterschiedliche Raumsegmente mit einer Kamera überwacht werden – während
ein Objektiv beispielsweise auf den Eingangsbereich des Gebäudes gerichtet ist,
behält das andere die Aufzüge im Blick.
Große Spielräume für Planer und Architekten
Um Planern und Architekten möglichst große Spielräume bei der
Gestaltung zu lassen, ist das Gehäuse der D10 in unterschiedlichen Farben und
Materialien wie Kunststoff und Edelstahl erhältlich. „Dies erleichtert die
Integration von Sicherheitskameras in ein architektonisches Konzept erheblich“,
so Dr. Ralf Hinkel, Vorstand und Gründer der Mobotix AG. Neben der
Deckenmontage ist zusätzlich auch eine Wandmontage möglich. Zudem reduziert
sich die von Gebäudebesuchern subjektiv wahrgenommene Anzahl an Kameras in
einem Raum durch die eigenständigen Kameramodule der Mobotix D10 auf die
Hälfte, da ein Gerät zwei unterschiedliche Überwachungsaufgaben übernimmt.
Da die D10 wie alle Mobotix-Kameras über ISDN, GSM, DSL, WLAN
und Ethernet flexibel in jede Kommunikationsumgebung integriert werden kann,
eignet sie sich auch für einen nachträglichen Einbau. Aufwändige bauliche
Maßnahmen und gesonderte Kabelverlegungen sind dabei nicht erforderlich, da die
Stromversorgung und Datenübertragung über in modernen Gebäuden meist ohnehin
vorhandene Netzwerkkabel erfolgen kann.
Flexibel anpassbare Technik
Der besondere Clou befindet sich im Inneren des runden
Gehäuses: Die gesamte Software, die die Mobotix-Kamera für ihren Einsatz
benötigt, ist im Gerät selbst enthalten. Da durch diese dezentrale Technologie
die Bilddaten nicht kontinuierlich zur Auswertung an eine zentrale Stelle
geschickt werden müssen, sondern auch Kamera-intern gespeichert werden können,
wird das Betreibernetzwerk nur in geringem Umfang belastet. Die Bedienung der
Kamera sowie die Live-Anzeige und der Abruf der aufgezeichneten Videosequenzen
erfolgt über einen normalen PC mit Internetzugang und einen
Standard-Internet-Browser. Alarme detektiert das Gerät über Sensoren und
Mikrofone und meldet sie per E-Mail, SMS oder Telefon. Zusätzlich werden
ebenfalls die akustischen Signale aufgezeichnet. Sprache kann dabei jederzeit
lippensynchron zum Bild ausgegeben werden.
Die beiden Kameraobjektive der Mobotix D10 lassen sich zudem
beliebig nach den Bedürfnissen des Kunden kombinieren. Zur Auswahl stehen eine
Weitwinkel-Teleobjektiv-Variante sowie eine Day&Night-Version. Bei
letzterer Kombination kommen ein Farbsensor sowie ein hochsensitiver
Schwarz-Weiß-Bildchip zum Einsatz, zwischen denen die Kamera je nach
Lichtverhältnissen automatisch umschaltet. Dies ermöglicht eine Verwendung der
Kamera rund um die Uhr. Alle Varianten bieten durch ihre Auflösung von 1,3
Megapixel (1280 x 960 Bildpunkte) eine hohe Detailgenauigkeit. Mit den
integrierten Image-Enhancement-Funktionen liefert die Kamera auch bei schwachen
Lichtverhältnissen kontrastreiche Bilder.
Im Handel erhältlich ist die D10 seit Anfang des Jahres. Eine
wetterfeste Outdoor-Version wird ab dem Frühjahr 2005 ausgeliefert.
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