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Sie sehen die Pressemeldung Nr.: GAD2009-025 vom 01.07.2009
 
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PRESSEMITTEILUNG

 

GAD eG: Erfolgreiches Outsourcing im FinanzVerbund mit bank21

 

Mehrmandantensystem ist die Basis für Kooperationen und neue Servicegesellschaften

 

MÜNSTER. Die aktuelle Studie „Potenzialanalyse Industrialisierungsmanagement“ von Steria Mummert Consulting ergab, dass deutsche Finanzdienstleister durch Standardisierung, Automatisierung und Auslagerung bis zu 30 Prozent ihrer Kosten einsparen können. Die GAD eG, IT-Kompetenzcenter für Volks- und Raiffeisenbanken, legt mit seinem mehrmandantenfähigen Bankenverfahren bank21 den Grundstein für die Automatisierung von Standardprozessen und damit für Outsourcing-Modelle im genossenschaftlichen FinanzVerbund. bank21 bildet die technologische Basis für so genannte Wertschöpfungsnetzwerke, in denen Banken entweder Prozesse auslagern (Outsourcer) oder für andere Banken bestimmte Backoffice-Prozesse übernehmen (Insourcer). Ebenfalls möglich ist die Gründung neuer Gesellschaften oder die Auslagerung zu einem Insourcer, der keine Bank ist. Mit diesen Outsourcing-Modellen können sich Banken stärker spezialisieren und sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren. Banken mit Schwerpunkt Vertrieb senken beispielsweise ihre Prozesskosten im Backoffice und schöpfen durch eine höhere Marktnettozeit je Mitarbeiter Ertragspotenziale besser aus. Die Marktnettozeit steigt, da der Berater von administrativen Aufgaben entlastet wird. Diese werden entweder ins Backoffice der Bank oder an einen externen Partner (Insourcer) übergeben.

 

„Das effiziente Management von Bankprozessen ist mehr denn je wichtiger Grundstein für wirtschaftlichen Erfolg und neue Bankkonzepte. Unsere Aufgabe ist es, dafür die IT zur Verfügung zu stellen. Mit bank21 unterstützen wir die Volks- und Raiffeisenbanken bei ihrer vertrieblichen Ausrichtung und der Umsetzung individueller Backoffice-Strategien. Gleichzeitig fördern wir die Gründung von regionalen Servicegesellschaften, an die Banken Backoffice-Tätigkeiten auslagern können, um weitere Produktivitätsvorteile zu erzielen“, erklärt Anno Lederer, Vorstandsvorsitzender der GAD.

 

Kooperationen und neue Servicegesellschaften entstehen

 

Unterschiedliche Outsourcing-Modelle wurden durch bank21 technisch erst möglich: So arbeiten zahlreiche regionale VR-Banken in Verarbeitungsgemeinschaften zusammen. Ziel ist es, z.B. Standardprozesse im Backoffice z.B. in den Bereichen Zahlungsverkehr und Kreditbearbeitung zu bündeln. Derzeit existieren 20 solcher Kooperationen im Geschäftsgebiet der GAD, die unterschiedliche Themen wie z.B. Recht, Revision, Organisation, Rechnungswesen, Marktfolge oder Marketing gemeinsam bearbeiten.

Die Volksbank Rhein-Ruhr eG ist seit einiger Zeit auf Basis der bank21-Technologie in diesem Bereich als Dienstleister tätig; aktuell werden für zwei Partnerbanken Aufträge im Bereich der Kontenanlage und weiterer Marktfolgetätigkeiten erledigt. Die Volksbank Rhein-Ruhr eG plant, diese Dienstleistungen in eine Servicegesellschaft zu überführen

und bietet ihre Dienstleistungen schon heute weiteren Banken an.

 

VR BankenService als regional erfolgreiches Outsourcing-Konzept

 

Mit der VR BankenService GmbH & Co. KG gründeten die GAD eG, die WGZ BANK AG sowie die Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold bereits 2006 eine regionale Servicegesellschaft, die derzeit für 33 VR-Banken mit über einer Million Kunden vor allem den Zahlungsverkehr und Marktfolge-Tätigkeiten übernimmt. Das Dienstleistungsangebot umfasst auch die Bereiche Revision und Recht. Im Geschäftsgebiet der GAD sind bereits eine Vielzahl weiterer erfolgreicher Service- und Kooperationsgesellschaften entstanden: In der VR-Dienste sind beispielsweise Services rund um das Internet und eBanking gebündelt. Die VR-Zahlungssysteme übernimmt für Banken ebenfalls Tätigkeiten im Zahlungsverkehr und eBanking.

Darüber hinaus unterhalten derzeit rund 100 Banken inhouse-Marktservice-Center, über die bank21-Auftragskurzerfassung Backoffice-Arbeiten an diese Service-Center übertragen.

 

Mehrmandantensystem regelt Zusammenarbeit zwischen Banken und Servicedienstleistern

 

Die technologische Basis für die Prozess-Standardisierung bildet bank21. Sie versetzt Finanzinstitute und Dienstleistungsgesellschaften in die Lage, als „verlängerte Werkbank“ zu agieren. Die bislang einzigartige Kernfunktion des Bankenverfahrens ist die Mehrmandantenfähigkeit. Voraussetzung für die Zusammenarbeit zwischen Banken und Servicegesellschaften ist der Mandantenvertrag. In ihm sind die jeweiligen Kompetenzen und Prozessübergaben geregelt. Die Übergabe der Prozesse erfolgt durch die elektronische Auftragskurzerfassung (Ticketsystem). Eine Besonderheit: Im Unterschied zum Marktstandard erhält der Auftragnehmer sämtliche Kurzaufträge seiner Auftraggeber in nur einer Aufgabenliste, dem bank21-Aufgabenmanagement. Die GAD arbeitet kontinuierlich an der Optimierung des Mehrmandantensystems und hat aktuell das Auftragssystem erweitert. Ab sofort kann jede Bank individuelle so genannte „Tickets“ erstellen und die Vorlagen archivieren. Die Tickets bilden dabei die Grundlage für eine reibungslose Übergabe von Prozessen vom Markt an einen externen Dienstleister. 

 

 

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Weitere Informationen:

 

GAD eG

Bettina Kroll

Telefon: 0251 – 7133 2441

www.gad.de

 

Fink & Fuchs Public Relations AG

Alexandra Mirus

alexandra.mirus@ffpr.de

Telefon 0611 – 74131 84

www.ffpress.net

 

Die GAD eG ist das IT-Kompetenzcenter für rund 450 Volks- und Raiffeisenbanken, für die Zentralinstitute und weitere Unternehmen im genossenschaftlichen FinanzVerbund sowie für Retailbankanwendungen im deutschsprachigen Raum. Seit 45 Jahren entwickelt die GAD zukunftsweisende bankenspezifische IT-Lösungen von der Analyse und strategischen Beratung bis zur technischen Umsetzung. Gemeinsam mit ihren Tochterunternehmen bildet die GAD-Unternehmensgruppe ein leistungsstarkes Netzwerk. Es stellt sämtliche IT-Dienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette von Finanzinstituten und Unternehmen zur Verfügung.

 

Zu den Kunden der Tochterunternehmen zählen etwa weitere 750 Banken in Deutschland und Österreich.

 

Die GAD eG bietet mit bank21 ein modernes Bankenverfahren, das die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit von Banken erhöht und auf zukünftige Marktanforderungen ausgerichtet ist. Darüber hinaus entwickelt die GAD innovative Selbstbedienungs-Anwendungen für Bankkunden. Als Rechenzentrum und IT-Dienstleister ist die GAD eG Outsourcing-Partner für hochwertige und sichere Services.

Zur GAD-Unternehmensgruppe gehören die Ratiodata IT-Lösungen & Services GmbH, VR Netze GmbH, ELAXY Gruppe, GWS Gesellschaft für Warenwirtschafts-Systeme mbH und Lucke EDV GmbH und weitere sieben Beteiligungen.

Zu den Kunden der GAD gehören neben Banken und Unternehmen aus dem genossenschaftlichen FinanzVerbund unter anderem die Conrad Hinrich Donner Bank in Hamburg, die Salzburg München Bank AG in München, die FFS-Bank Stuttgart, die HYPO TIROL BANK AG Innsbruck, Niederlassung München, das Bankhaus E. Mayer AG in Freiburg im Breisgau sowie die Wirecard Bank AG, Grasbrunn.

 

Im Geschäftsjahr 2008 erwirtschaftete die GAD-Unternehmensgruppe einen Umsatz von rund 613 Millionen Euro.

 

 

GAD eG
GAD-Straße 2-6
48163 Münster
www.gad.de

 

Vorstand: Anno Lederer (Vors.), Dr. Elmar Pritsch (stv. Vors.), Jörg Dreinhöfer, Friedhelm Wagner
Aufsichtsratsvorsitzender: Wilfried Guttmann
Sitz: Münster/Westf., Amtsgericht Münster, Genossenschafts-Register 337

 

 



 

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