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Sie sehen die Pressemeldung Nr.: GAD 2008-017 vom 31.07.2008
 
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PRESSEMITTEILUNG

 

Elektronische Signaturkarte – EC-Karte  wird zum Allrounder

 

GAD legt technischen Grundstein für zukünftige  Einsatzmöglichkeiten

 

MÜNSTER. Mit ELENA, dem elektronischen Einkommensnachweis, rückt der Durchbruch für eine breitflächige Anwendung der elektronischen Signatur in greifbare Nähe: Anträge auf Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld I, Erziehungsgeld und Wohngeld werden ab Januar 2012 per digitaler Signatur beantragt. Diese Signatur kann dann unter anderem mit einer entsprechend ausgestatteten EC-Karte einer Bank erfolgen. Bereits heute beschäftigen sich die Sicherheits-Experten der GAD, IT-Kompetenzcenter für Banken, mit aktuellen und zukünftigen Einsatzmöglichkeiten der elektronischen Signatur, die auf dem Chip der EC-Karte gespeichert ist.  „Wir haben ein Stufenkonzept, mit dem wir die bestehenden elektronischen Sicherheitsverfahren im Online-Banking evolutionär weiterentwickeln wollen. Im Fokus stehen dabei zunächst Anwendungen im Bankenumfeld. Aber auch darüber hinaus ergeben sich zukünftig vielfältige Einsatzmöglich-keiten, beispielsweise im E-Government. Die heute bereits bestehende technische Infrastruktur in der GAD könnten wir bei Bedarf zukünftig entsprechend ausbauen, beispielsweise dann, wenn Anwendungen wie ELENA oder Bürgerportale die Signaturkarten in den Breiteneinsatz bringen“, unterstreicht Anno Lederer, Vorstandsvorsitzender der GAD eG.  

 

Schon heute können rund 450 Volks- und Raiffeisenbanken ihren Kunden die elektronische Signatur auf der Bankkarte (VR-BankCard) als neues Sicherheitsmedium im Internet-Banking und Internet-Brokerage anbieten. Mit dieser neuen Signaturkarte sichert der Bankkunde seine digitalen Transaktionen (z.B. Überweisungen) in der bank21-Online-Filiale der Volks- und Raiffeisenbanken bequem und sicher ab. Er benötigt dafür eine VR-BankCard, die auf der Rückseite den Schriftzug „FinTS Online-Banking“ enthält, sowie ein spezielles Kartenlesegerät mit Tastatur und Display.

 

Die vorläufigen Planungen der Experten in Münster sehen vor, dass der Bankkunde diese Karte zukünftig auch für die  elektronische Steuererklärung ELSTER nutzen und seine Geldkarte aufladen kann.

 

„Bankkunden, die bereits heute die Signaturkarte für das Internet-Banking nutzen, werden dieses Sicherheitsmedium durch ein einfaches Update für weitere neue Services einsetzen können“, so Anno Lederer weiter. Der Vorteil: Die Bankkunden halten bereits heute die Technologie der Zukunft in Händen und können sich mit der Funktionsweise frühzeitig vertraut machen. Außerdem werden sie zukünftig nur noch eine einzige Karte benötigen – sowohl für das Bankgeschäft als auch für weitere Anwendungen; zum Beispiel im Rahmen von Bürgerportalen, für die elektronische KFZ-Zulassung, die e-Vergabe (öffentliche Ausschreibungen) oder die Rentenkontoabfrage.

 

Auch die Banken werden von den Innovationen der GAD weiter profitieren, eine Vielzahl neuer Geschäftsfelder für sich entdecken und damit die Attraktivität der Bank weiter stärken können. Im Rahmen der bank21-Online-Filiale – der virtuellen Bankfiliale im Internet – werden Bank und Bankkunde zukünftig elektronisch abgesicherte E-Mails und Informationen austauschen und dabei ausschließen können, dass Dritte auf persönliche Daten zugreifen.

Bankinterne Prozesse, die heute noch die Schriftform benötigen, ließen sich zukünftig wesentlich effizienter gestalten. Mahnverfahren könnten mit der elektronischen Signaturkarte medienbruchfrei abgewickelt werden.

Auch die vertrauliche Kommunikation über E-Mail wie auch virtuelle Rechtsgeschäfte zwischen Bank und Kunde, beispielsweise einen Kontoantrag oder eine Vertragsanlage, könnten zukünftig mit der Signaturkarte abgesichert werden.

 

„Ganz ohne Zweifel eröffnen digitale Signaturen große Potenziale. Bei allen weiteren Schritten und Entwicklungen der GAD steht der Kundennutzen im Mittelpunkt. Wir werden im Einzelnen prüfen, welche technischen Schritte wir gemeinsam mit unseren Kunden zukünftig gehen werden. Wichtig ist es, heute den technischen Grundstein für zukünftige Einsatzmöglichkeiten zu legen“, so Anno Lederer abschließend.

 

 

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