GAD erhöht die Sicherheit im Online-Banking um eine
weitere Stufe
Mehr Sicherheit durch Einsatz von Sm@rtTAN plus,
mobileTAN und elektronische Signatur
MÜNSTER. Die GAD eG, IT-Kompetenzcenter für Volks- und
Raiffeisenbanken, optimiert das Sicherheitsniveau im Online-Banking: Ab
Mai/Juni 2008 können Kunden der Volks- und Raiffeisenbanken im Norden und
Westen Deutschlands keine gedruckten TAN-Listen mehr nutzen und noch vorrätige
Transaktionsnummern (TAN) verlieren ihre Gültigkeit. Ebenfalls eingestellt wird
das Ein-Schritt-Verfahren Sm@rtTAN: Die Kombination aus einem einfachen Kartenleser und der VR-BankCard zur
elektronischen Erzeugung einer TAN läuft stufenweise bis Frühjahr 2009 endgültig
aus. Spätestens bis zu den genannten Terminen werden die Banken ihre Kunden
aktiv ansprechen und auf die neuesten Sicherheitstechnologien umstellen.
Höhere Sicherheit festigt Kundenvertrauen
„Seit Herbst 2006 bietet die GAD den Banken und ihren Kunden
die so genannten Zwei-Schritt-TAN-Verfahren Sm@rtTAN plus und mobileTAN als
neueste Sicherheitslösung an. Ergänzt werden sie durch die elektronische
Signatur auf Basis von HBCI/FinTS. Somit steht ein Paket aus modernsten und
kundenfreundlichen Alternativen bereit, die gegen alle derzeit bekannten
Phishing- und Trojaner-Angriffe schützen“, unterstreicht Anno Lederer,
Vorstandsmitglied der GAD eG. Der Vorteil für die Banken: Sie können sich im
Wettbewerb als besonders sicherheitsbewusste Dienstleister profilieren und
dadurch einen klaren Vertrauensvorsprung gewinnen.
Zwei Schritte – mehr Sicherheit
Bei gedruckten TAN-Listen aber auch bei Sm@rtTAN handelt es
sich um so genannte Ein-Schritt-TAN-Verfahren. Sie gelten – laut
aktueller Sicherheitsstatistiken - als die derzeit schwächsten Legitimationsverfahren
im Online-Banking, da Transaktionsdaten (z.B. eine Überweisung) zusammen mit
der zugehörigen TAN in einem Schritt übertragen werden und die TAN im Vorfeld
ohne Bezug zur Transaktion erstellt werden kann.
Sm@rtTAN plus und mobileTAN überwinden die Schwächen
herkömmlicher Ein-Schritt-TAN-Verfahren, weil die Transaktion (z.B. die
Überweisung) und die TAN-Übermittlung in zwei Schritte zerlegt und voneinander
getrennt durchgeführt werden. Gleichzeitig wird jedoch eine logische Verbindung
zwischen dem im Online-Banking eingegebenen Auftrag und der erzeugten TAN
hergestellt. Dadurch kann diese erzeugte TAN nur für diesen entsprechenden
Überweisungsauftrag genutzt und durch den Anwender zusätzlich kontrolliert werden.
Dies gibt dem Bankkunden einen besonderen Schutz. Denn ein Betrüger kann
etwaige via Phishing „abgefangene“ TANs nicht missbräuchlich für einen
willkürlich geänderten bzw. anderweitigen Überweisungsauftrag verwenden.
Elektronische Signatur auch für das InternetBanking
Die GAD ist führend im Bereich der Sicherheitstechnologien
und wird ihr Portfolio weiter ausbauen. Derzeit arbeitet sie daran, die
elektronische Signatur auch für das InternetBanking einzuführen. Ab Frühjahr
2008 soll die Anwendung als weitere Alternative zur Verfügung stehen. Mit
dieser Lösung können Kunden von Volks- und Raiffeisenbanken im Norden und
Westen Deutschlands über die Signatur auf der Chipkarte (VR-BankCard oder
VR-NetWorld-Card) und mit einem Chipkartenleser Transaktionen im
InternetBanking unter-schreiben.
Weitere Informationen:
GAD eG
Beate Fenneker
Telefon: 0251 – 7133 1912
Bettina Kroll
Telefon: 0251 – 7133 2441
www.gad.de
Fink & Fuchs Public Relations AG
Alexandra Mirus
alexandra.mirus@ffpr.de
Telefon 0611 – 74131 84
www.ffpress.net
Die GAD eG ist das IT-Kompetenzcenter für rund 470 Volks- und
Raiffeisenbanken, für die Zentralinstitute und weitere Unternehmen im
genossenschaftlichen FinanzVerbund sowie für Retailbankanwendungen im
deutschsprachigen Raum. Seit über 40 Jahren entwickelt die GAD zukunftsweisende
bankenspezifische IT-Lösungen von der Analyse und strategischen Beratung bis
zur technischen Umsetzung. Gemeinsam mit ihren Tochterunternehmen bildet die
GAD-Unternehmensgruppe ein leistungsstarkes Netzwerk. Es stellt sämtliche IT-Dienstleistungen
entlang der Wertschöpfungskette von Finanzinstituten und Unternehmen zur
Verfügung. Zu den Kunden der Tochterunternehmen zählen etwa weitere 750 Banken
in Deutschland und Österreich.
Die GAD eG bietet mit bank21 ein modernes Bankenverfahren,
das die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit von Banken erhöht und auf
zukünftige Marktanforderungen ausgerichtet ist. Darüber hinaus entwickelt die
GAD innovative Selbstbedienungs-Anwendungen für Bankkunden. Als Rechenzentrum
und IT-Dienstleister ist die GAD eG Outsourcing-Partner für hochwertige und
sichere Services.
Zur GAD-Unternehmensgruppe zählen die Konzerntöchter Ratiodata IT-Lösungen
& Services GmbH, VR Netze GmbH, ELAXY GmbH, GWS Gesellschaft für
Warenwirtschafts-Systeme mbH und Lucke EDV GmbH und weitere sieben
Beteiligungen.
Zu den Kunden der GAD gehören neben Banken und Unternehmen aus dem
genossenschaftlichen FinanzVerbund unter anderem die Conrad Hinrich Donner Bank
in Hamburg, die Salzburg München Bank AG in München, die FFS-Bank Stuttgart,
die HYPO TIROL BANK AG Innsbruck, Niederlassung München, sowie die Wire Card
Bank AG, Grasbrunn.
Im Geschäftsjahr 2006 erwirtschaftete der GAD-Konzern einen Umsatz von rund 550
Millionen Euro.
GAD eG
Weseler Straße 500
48163 Münster
www.gad.de
Vorstand: Jörg Dreinhöfer, Anno Lederer, Dr. Elmar Pritsch,
Friedhelm Wagner
Aufsichtsratsvorsitzender: Wilfried Guttmann
Sitz: Münster/Westf., Amtsgericht Münster,
Genossenschafts-Register 337