GAD-Mitgliedsbanken fit für Basel II
Bereits 150 Institute nutzen die bank21-Proberechnung
MÜNSTER. Vier Monate bevor die Umsetzung der neuen Solvabilitätsverordnung
(SolvV) zwingend vorgeschrieben ist, sind die rund 470 Volks- und
Raiffeisenbanken im GAD-Geschäftsgebiet fit für Basel II. Zum einen haben sie eine
zweitägige Fach- und IT-Schulung der GAD und der regionalen Verbände abgeschlossen.
Zum anderen setzen bereits rund 150 Institute ihr Wissen erfolgreich bei der
Erstellung von Proberechnungen mit bank21, dem Bankenverfahren der GAD, ein.
Über dieses zusätzliche Tool in der Basel-II-Komponente können die Banken IT-gestützt
ihre Risikoermittlung nach dem neuen Kreditrisiko-Standardansatz gemäß SolvV
simulieren.
„Bei der Vorbereitung auf das neue Meldewesen ist die bank21-Proberechnung
eine gute Unterstützung und liefert aussagekräftige Daten. Von den positiven
Auswirkungen des neuen Standardansatzes auf die Eigenkapitalhinterlegung waren
wir selbst überrascht. In einem Vergleichsmonat verbessert sich unsere Quote von
21,0 Prozent nach dem gültigen Grundsatz I auf 25,7 Prozent nach der neuen
Bewertung“, berichtet Andre Schmeis, zuständiger Vorstand bei der
Raiffeisenbank Much-Ruppichteroth.
Bereits seit 1. Januar 2007 bietet die GAD als erstes
Rechenzentrum im genossenschaftlichen FinanzVerbund eine Lösung an, mit der die
Banken IT-gestützt ihre Risikoermittlung gemäß SolvV durchführen können. Neben
dem Kreditrisiko nach dem Standardansatz werden die unterschiedlichen Ansätze
zur Ermittlung der operationellen Risiken sowie der Art der
Sicherheiten-Anrechnung berücksichtigt. Die Erstellung der Proberechnungen ist
noch bis zum 31. Dezember 2007 parallel zum Grundsatz I möglich.
„Einer der wichtigsten und zeitintensivsten Aspekte in der
Vorbereitung ist die Datenqualität. Zusätzlich zu den Kundendaten werden nun
erstmals auch die Sicherheiten bei Eigenmittelunterlegung berücksichtigt. Alles
in allem aber lohnt sich für uns der Aufwand. Denn wir sind nun frühzeitig gut
aufgestellt und sehen, wie sich unsere Eigenmittelanforderung nach dem neuen
Standardansatz verhält. Aktuell haben wir unsere Gesamtkapitalquote durch die
Reduzierung der Risikoaktiva verbessert. Und das, obwohl beim Standardansatz
fortan zusätzlich auch operationelle Risiken unterlegt werden müssen - was
bisher nicht der Fall war“, so David Honsberg abschließend, der bei der
Raiffeisenbank Much-Ruppichteroth für den Bereich Controlling zuständig ist.
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Weitere Informationen:
GAD eG
Beate Fenneker
Telefon: 0251 – 7133 1912
Bettina Kroll
Telefon: 0251 – 7133 2441
www.gad.de
Fink & Fuchs Public Relations AG
Frau Alexandra Mirus
alexandra.mirus@ffpr.de
Telefon 0611 – 74131 84
www.ffpress.net
Die GAD eG ist das IT-Kompetenzcenter für rund 470 Volks- und
Raiffeisenbanken, für die Zentralinstitute und weitere Unternehmen im
genossenschaftlichen FinanzVerbund sowie für Retailbankanwendungen im
deutschsprachigen Raum. Seit über 40 Jahren entwickelt die GAD zukunftsweisende
bankenspezifische IT-Lösungen von der Analyse und strategischen Beratung bis
zur technischen Umsetzung. Gemeinsam mit ihren Tochterunternehmen bildet die
GAD-Unternehmensgruppe ein leistungsstarkes Netzwerk. Es stellt sämtliche
IT-Dienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette von Finanzinstituten und
Unternehmen zur Verfügung.
Zu den Kunden der Tochterunternehmen zählen etwa weitere 750 Banken in
Deutschland und Österreich.
Die GAD eG bietet mit bank21 ein modernes Bankenverfahren, das die
Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit von Banken erhöht und auf
zukünftige Marktanforderungen ausgerichtet ist. Darüber hinaus entwickelt die
GAD innovative Selbstbedienungs-Anwendungen für Bankkunden. Als Rechenzentrum
und IT-Dienstleister ist die GAD eG Outsourcing-Partner für hochwertige und
sichere Services.
Zur GAD-Unternehmensgruppe zählen die Konzerntöchter Ratiodata IT-Lösungen
& Services GmbH, VR Netze GmbH, ELAXY GmbH, GWS Gesellschaft für
Warenwirtschafts-Systeme mbH und Lucke EDV GmbH und weitere sieben
Beteiligungen.
Zu den Kunden der GAD gehören neben Banken und Unternehmen aus dem genossenschaftlichen
FinanzVerbund unter anderem die Conrad Hinrich Donner Bank in Hamburg, die
Salzburg München Bank AG in München, die FFS-Bank Stuttgart, die HYPO TIROL
BANK AG Innsbruck, Niederlassung München, sowie die Wire Card Bank AG,
Grasbrunn.
Im Geschäftsjahr 2006 erwirtschaftete der GAD-Konzern einen Umsatz von rund 550
Millionen Euro.
GAD eG
Weseler Straße 500
48163 Münster
www.gad.de
Vorstand: Jörg Dreinhöfer, Anno Lederer, Dr. Elmar Pritsch,
Friedhelm Wagner
Aufsichtsratsvorsitzender: Wilfried Guttmann
Sitz: Münster/Westf., Amtsgericht Münster, Genossenschafts-Register
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