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Sie sehen die Pressemeldung Nr.: GAD2007-014 vom 05.07.2007
 
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Sicherheit beim Online-Banking: Vorstandssprecher der a-i3 bestätigt Zuverlässigkeit von Zweit-Schritt-Verfahren der GAD eG

 

MÜNSTER. „Die deutsche Rechtssprechung hat die Haftungsfrage von Bank oder Kunde bei Online-Betrugsvarianten wie Phishing, Pharming und Trojaner-Angriffen noch nicht abschließend geklärt. Insbesondere fehlen Urteile aus Präzedenzfällen. Bankkunden können sich aber zusätzlich vor einem möglichen Betrug schützen, indem sie neue Verfahren mit transaktionsabhängiger TAN nutzen“, erläutert Prof. Dr. Georg Borges, Vorstandssprecher der Arbeitsgruppe Identitätsschutz im Internet (a-i3). Zu diesen neuen Verfahren zählen Sm@rtTAN plus und mobileTAN, die die GAD, IT-Kompetenzcenter von 470 Volks- und Raiffeisenbanken, entwickelt hat.

 

Schutz vor allen bekannten Phishing- und Trojaner-Angriffen

 

Bei den Verfahren mit transaktionsabhängiger TAN erfolgt die eigentliche Transaktion (zum Beispiel eine Überweisung) getrennt von der Übermittlung der dazugehörigen TAN. Jede TAN wird erst unmittelbar vor einer Transaktion generiert, ist mit dem Auftrag logisch verknüpft und immer nur für diesen gültig. Betrüger haben folglich keine Chance mehr, mit einer erschlichenen oder abgefangenen TAN eine manipulierte Kontoverfügung auszuführen.

Diese objektiv höhere Sicherheit von Sm@rtTAN plus und mobileTAN stärkt nicht nur das Sicherheitsgefühl der Kunden, sie wird auch von führenden Rechtsexperten, unter ihnen Prof. Dr. Georg Borges, bestätigt: „Die neuen Verfahren mit 2-Wege Authentisierung und transaktionsabhängiger TAN können nicht überwunden werden. Sie schützen vor allen heute bekannten Phishing- und Trojaner-Angriffen.“

 

Kunden der Volks- und Raiffeisenbanken im Norden und Westen Deutschlands können die TAN-Zwei-Schritt-Verfahren nutzen, sobald ihre Bank diese Systeme eingeführt hat.

 

Sm@rtTAN plus und mobileTAN im Überblick

 

Voraussetzung für die Nutzung von Sm@rtTAN plus ist ein spezielles Kartenlesegerät mit integrierter Nummerntastatur. Die Überweisungsdaten werden zunächst an das Rechenzentrum der Bank übertragen. Im Gegenzug erhält der Kunde einen technischen Bankcode sowie Ausschnitte der übermittelten Auftragsdaten zur Kontrolle. Stimmen die Angaben überein, gibt der Kunde den Bankcode in seinen Kartenleser ein. Das Gerät erzeugt daraufhin eine exklusive TAN für diesen Auftrag und zeigt sie auf dem Display an. Nun kann die TAN in gewohnter Weise in die Maske des Online-Banking-Programms eingegeben werden.

 

Bei mobileTAN dient das Handy als separater Transportweg für die TAN. Statt eines Bankcodes wie bei Sm@rtTAN plus empfangen die Kunden nach Eingabe der Auftragsdaten eine SMS-Kurznachricht (Short Message Service), die neben der exklusiv gültigen TAN ebenfalls Eckdaten des Auftrags zu Kontrollzwecken enthält. Sind die Angaben korrekt, muss die übermittelte TAN nur noch im Online-Banking eingegeben werden. Beim SMS-Versand arbeitet die GAD mit einem externen Provider zusammen, der gewährleistet, dass Kunden aller deutschen Mobilfunkanbieter den mobileTAN-Service nutzen können – auch im Ausland.

 

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Weitere Informationen:

GAD eG

Bettina Kroll

Telefon: 0251 – 7133 2441

Beate Fenneker

Telefon: 0251 – 7133 1912

www.gad.de

 

Die GAD eG ist das IT-Kompetenzcenter für rund 470 Volks- und Raiffeisenbanken, für die Zentralinstitute und weitere Unternehmen im genossenschaftlichen FinanzVerbund sowie für Retailbankanwendungen im deutschsprachigen Raum. Seit über 40 Jahren entwickelt die GAD zukunftsweisende bankenspezifische IT-Lösungen von der Analyse und strategischen Beratung bis zur technischen Umsetzung. Gemeinsam mit ihren Tochterunternehmen bildet die GAD-Unternehmensgruppe ein leistungsstarkes Netzwerk. Es stellt sämtliche IT-Dienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette von Finanzinstituten und Unternehmen zur Verfügung. Zu den Kunden der Tochterunternehmen zählen etwa weitere 750 Banken in Deutschland und Österreich.

Die GAD eG bietet mit bank21 ein modernes Bankenverfahren, das die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit von Banken erhöht und auf zukünftige Marktanforderungen ausgerichtet ist. Darüber hinaus entwickelt die GAD innovative Selbstbedienungs-Anwendungen für Bankkunden. Als Rechenzentrum und IT-Dienstleister ist die GAD eG Outsourcing-Partner für hochwertige und sichere Services.
Zur GAD-Unternehmensgruppe zählen die Konzerntöchter Ratiodata IT-Lösungen & Services GmbH, VR Netze GmbH, ELAXY GmbH, GWS Gesellschaft für Warenwirtschafts-Systeme mbH und Lucke EDV GmbH und weitere sieben Beteiligungen.

Zu den Kunden der GAD gehören neben Banken und Unternehmen aus dem genossenschaftlichen FinanzVerbund unter anderem die Conrad Hinrich Donner Bank in Hamburg, die Salzburg München Bank AG in München, die FFS-Bank Stuttgart, die HYPO TIROL BANK AG Innsbruck, Niederlassung München, sowie die Wire Card Bank

AG, Grasbrunn.


Im Geschäftsjahr 2006 erwirtschaftete der GAD-Konzern einen Umsatz von rund 550 Millionen Euro.

 

GAD eG

Weseler Straße 500

48163 Münster

www.gad.de

 

Vorstand: Jörg Dreinhöfer, Anno Lederer, Dr. Elmar Pritsch, Friedhelm Wagner

Aufsichtsratsvorsitzender: Wilfried Guttmann

Sitz: Münster/Westf., Amtsgericht Münster, Genossenschafts-Register 337



 

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05.07.2007
tanJack
tanJack
 

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