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Sie sehen die Pressemeldung Nr.: GAD2007-009 vom 23.05.2007
 
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GAD legt Stufenplan für die Elektronische Signatur vor

 

Höhere Sicherheit, mehr Effizienz und Zusatznutzen für Bankkunden

 

MÜNSTER. Die GAD eG, IT-Kompetenzcenter für Volks- und Raiffeisenbanken, treibt die Entwicklung der Elektronischen Signatur für alle Vertriebswege im Online-Banking voran. Als einer der ersten IT-Dienstleister in Deutschland führt sie im Herbst 2007 die neue VR-BankCard ein, die für die digitale Signatur vorbereitet ist. Diese Signaturkarte ist „HBCI-ready“, d.h. sie kann unmittelbar mit Zahlungsverkehrsprogrammen eingesetzt werden, die den Homebanking-Standard HBCI/FinTS des Deutschen Kreditgewerbes unterstützen. Zusätzlich dazu bietet die GAD ab Frühjahr 2008 Sicherheitsverfahren auf der Basis von digitalen Signaturen auch im Internet-Banking der VR-Banken in ihrem Geschäftsgebiet an.

 

„Mit der HBCI-fähigen VR-BankCard legen wir bereits heute die Grundlage für den zukünftigen Einsatz der qualifizierten elektronischen Signatur im Sinne des deutschen Signaturgesetzes. Unser Ziel ist es, die bestehenden elektronischen Sicherheitsverfahren im Online-Banking gemäß einem Stufenplan evolutionär weiterzuentwickeln. So können Kreditinstitute ihren Kunden schrittweise noch höhere Sicherheit, mehr Komfort und zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten bieten“, erläutert Anno Lederer, Vorstandsmitglied der GAD.

 

Bankprozesse optimieren

 

Aber auch die Banken profitieren von den neuen Technologien. Sie werden zukünftig bankinterne Prozesse effizienter gestalten können; beispielsweise das Mahnverfahren, das mit der Elektronischen Signatur medienbruchfrei abgewickelt wird.  Ebenfalls möglich wäre es, die vertrauliche Kommunikation über E-Mail wie auch virtuelle Rechtsgeschäfte zwischen Bank und Kunde abzusichern, z.B. für den Antrag eines Kontos oder die Anlage eines Vertrages und vieles mehr. Die Bank hat die Chance, innovative Konzepte im elektronischen Vertrieb umzusetzen. Denkbar ist auch die Entwicklung von völlig neuen Geschäftsfeldern.

 

Mehrwert für Bankkunden

 

„Den Bankkunden“, fährt Anno Lederer fort, „eröffnet die Elektronische Signatur, einen echten Mehrwert - auch über das Bankgeschäft hinaus. Beispielsweise könnte die VR-BankCard im Online-Bereich für rechtsverbindliche Verträge oder im Rahmen der virtuellen Behörde für die KFZ-Ummeldung oder die Meldung eines Wohnungswechsels eingesetzt werden. Stichworte sind hier das E-Government oder Bürgerportale.“

 

Einen weiteren wichtigen Schritt setzt die GAD bis zum Frühjahr 2008 um: Dann führt das Rechenzentrum die digitale Signatur auch für das Internet-Banking der Volks- und Raiffeisenbanken ein. Der Bankkunde profitiert davon, dass er zukünftig für alle Online-Vertriebswege (Internet-Banking, Zahlungsverkehrsprogramme, Mobile-Banking) nur noch eine einzige Karte – nämlich die VR-BankCard – als Sicherheitsmedium für die Abwicklung seiner Bankgeschäfte benötigt (z.B. Überweisungen, Kontoauszüge, Termin-geschäfte usw.).

 

Kundenbindung durch Wettbewerbsvorteil

 

Fast jede vierte Bankkarte in Deutschland wird von einer Volks- und Raiffeisenbank ausgegeben. Allein im Geschäftsgebiet der GAD sind über 8 Millionen Karten im Umlauf. Die VR-BankCard bietet somit eine ideale Ausgangsbasis für die breitflächige Einführung innovativer Signatur-Services, die den Kunden auch jenseits klassischer Bankdienstleistungen einen greifbaren Zusatznutzen erbringen. Für Volks- und Raiffeisenbanken ergeben sich daraus zusätzliche Chancen, sich als innovative Dienstleister im Wettbewerb zu profilieren und Kunden durch Mehrwertanwendungen enger an sich zu binden.

 

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Weitere Informationen:

GAD eG

Bettina Kroll

Telefon: 0251 – 7133 2441

Beate Fenneker

Telefon: 0251 – 7133 1912

www.gad.de

 

Fink & Fuchs Public Relations AG

Frau Alexandra Mirus

alexandra.mirus@ffpr.de

Telefon 0611 – 74131 84

www.ffpress.net

 

Die GAD eG ist das IT-Kompetenzcenter für rund 470 Volks- und Raiffeisenbanken, für die Zentralinstitute und weitere Unternehmen im genossenschaftlichen FinanzVerbund sowie für Retailbankanwendungen im deutschsprachigen Raum. Seit über 40 Jahren entwickelt die GAD zukunftsweisende bankenspezifische IT-Lösungen von der Analyse und strategischen Beratung bis zur technischen Umsetzung. Gemeinsam mit ihren Tochterunternehmen bildet die GAD-Unternehmensgruppe ein leistungsstarkes Netzwerk. Es stellt sämtliche IT-Dienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette von Finanzinstituten und Unternehmen zur Verfügung.
Zu den Kunden der Tochterunternehmen zählen etwa weitere 750 Banken in Deutschland und Österreich.

Die GAD eG bietet mit bank21 ein modernes Bankenverfahren, das die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit von Banken erhöht und auf zukünftige Marktanforderungen ausgerichtet ist. Darüber hinaus entwickelt die GAD innovative Selbstbedienungs-Anwendungen für Bankkunden. Als Rechenzentrum und IT-Dienstleister ist die GAD eG Outsourcing-Partner für hochwertige und sichere Services. Zur GAD-Unternehmensgruppe zählen die Konzerntöchter Ratiodata IT-Lösungen & Services GmbH, VR Netze GmbH, ELAXY GmbH, GWS Gesellschaft für Warenwirtschafts-Systeme mbH und Lucke EDV GmbH und weitere sieben Beteiligungen.

Zu den Kunden der GAD gehören neben Banken und Unternehmen aus dem genossenschaftlichen FinanzVerbund unter anderem die Conrad Hinrich Donner Bank in Hamburg, die Salzburg München Bank AG in München, die FFS-Bank Stuttgart, die HYPO TIROL BANK AG Innsbruck, Niederlassung München, sowie die Wire Card Bank AG, Grasbrunn.

Im Geschäftsjahr 2006 erwirtschaftete der GAD-Konzern einen vorläufigen Umsatz von rund 550 Millionen Euro.



 

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