GAD legt Stufenplan für die Elektronische Signatur vor
Höhere Sicherheit, mehr Effizienz und Zusatznutzen für Bankkunden
MÜNSTER. Die GAD eG, IT-Kompetenzcenter für Volks- und
Raiffeisenbanken, treibt die Entwicklung der Elektronischen Signatur für alle
Vertriebswege im Online-Banking voran. Als einer der ersten IT-Dienstleister in
Deutschland führt sie im Herbst 2007 die neue VR-BankCard ein, die für die
digitale Signatur vorbereitet ist. Diese Signaturkarte ist „HBCI-ready“, d.h.
sie kann unmittelbar mit Zahlungsverkehrsprogrammen eingesetzt werden, die den
Homebanking-Standard HBCI/FinTS des Deutschen Kreditgewerbes unterstützen.
Zusätzlich dazu bietet die GAD ab Frühjahr 2008 Sicherheitsverfahren auf der
Basis von digitalen Signaturen auch im Internet-Banking der VR-Banken in ihrem
Geschäftsgebiet an.
„Mit der HBCI-fähigen VR-BankCard legen wir bereits heute die
Grundlage für den zukünftigen Einsatz der qualifizierten elektronischen
Signatur im Sinne des deutschen Signaturgesetzes. Unser Ziel ist es, die
bestehenden elektronischen Sicherheitsverfahren im Online-Banking gemäß einem
Stufenplan evolutionär weiterzuentwickeln. So können Kreditinstitute ihren
Kunden schrittweise noch höhere Sicherheit, mehr Komfort und zusätzliche
Nutzungsmöglichkeiten bieten“, erläutert Anno Lederer, Vorstandsmitglied der
GAD.
Bankprozesse optimieren
Aber auch die Banken profitieren von den neuen Technologien.
Sie werden zukünftig bankinterne Prozesse effizienter gestalten können;
beispielsweise das Mahnverfahren, das mit der Elektronischen Signatur
medienbruchfrei abgewickelt wird.
Ebenfalls möglich wäre es, die vertrauliche Kommunikation über E-Mail
wie auch virtuelle Rechtsgeschäfte zwischen Bank und Kunde abzusichern, z.B.
für den Antrag eines Kontos oder die Anlage eines Vertrages und vieles mehr.
Die Bank hat die Chance, innovative Konzepte im elektronischen Vertrieb
umzusetzen. Denkbar ist auch die Entwicklung von völlig neuen Geschäftsfeldern.
Mehrwert für Bankkunden
„Den Bankkunden“, fährt Anno Lederer fort, „eröffnet die
Elektronische Signatur, einen echten Mehrwert - auch über das Bankgeschäft
hinaus. Beispielsweise könnte die VR-BankCard im Online-Bereich für
rechtsverbindliche Verträge oder im Rahmen der virtuellen Behörde für die KFZ-Ummeldung
oder die Meldung eines Wohnungswechsels eingesetzt werden. Stichworte sind hier
das E-Government oder Bürgerportale.“
Einen weiteren wichtigen Schritt setzt die GAD bis zum
Frühjahr 2008 um: Dann führt das Rechenzentrum die digitale Signatur auch für
das Internet-Banking der Volks- und Raiffeisenbanken ein. Der Bankkunde
profitiert davon, dass er zukünftig für alle Online-Vertriebswege
(Internet-Banking, Zahlungsverkehrsprogramme, Mobile-Banking) nur noch eine
einzige Karte – nämlich die VR-BankCard – als Sicherheitsmedium für
die Abwicklung seiner Bankgeschäfte benötigt (z.B. Überweisungen, Kontoauszüge,
Termin-geschäfte usw.).
Kundenbindung durch Wettbewerbsvorteil
Fast jede vierte Bankkarte in Deutschland wird von einer
Volks- und Raiffeisenbank ausgegeben. Allein im Geschäftsgebiet der GAD sind
über 8 Millionen Karten im Umlauf. Die VR-BankCard bietet somit eine ideale
Ausgangsbasis für die breitflächige Einführung innovativer Signatur-Services,
die den Kunden auch jenseits klassischer Bankdienstleistungen einen greifbaren
Zusatznutzen erbringen. Für Volks- und Raiffeisenbanken ergeben sich daraus
zusätzliche Chancen, sich als innovative Dienstleister im Wettbewerb zu
profilieren und Kunden durch Mehrwertanwendungen enger an sich zu binden.
3.537 Zeichen bei durchschnittlich 55 Zeichen pro Zeile
Weitere Informationen:
GAD eG
Bettina Kroll
Telefon: 0251 – 7133 2441
Beate Fenneker
Telefon: 0251 – 7133 1912
www.gad.de
Fink & Fuchs Public Relations AG
Frau Alexandra Mirus
alexandra.mirus@ffpr.de
Telefon 0611 – 74131 84
www.ffpress.net
Die GAD eG ist das IT-Kompetenzcenter für rund 470 Volks- und
Raiffeisenbanken, für die Zentralinstitute und weitere Unternehmen im
genossenschaftlichen FinanzVerbund sowie für Retailbankanwendungen im
deutschsprachigen Raum. Seit über 40 Jahren entwickelt die GAD zukunftsweisende
bankenspezifische IT-Lösungen von der Analyse und strategischen Beratung bis
zur technischen Umsetzung. Gemeinsam mit ihren Tochterunternehmen bildet die
GAD-Unternehmensgruppe ein leistungsstarkes Netzwerk. Es stellt sämtliche
IT-Dienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette von Finanzinstituten und
Unternehmen zur Verfügung.
Zu den Kunden der Tochterunternehmen zählen etwa weitere 750 Banken in
Deutschland und Österreich.
Die GAD eG bietet mit bank21 ein modernes Bankenverfahren,
das die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit von Banken erhöht und auf
zukünftige Marktanforderungen ausgerichtet ist. Darüber hinaus entwickelt die
GAD innovative Selbstbedienungs-Anwendungen für Bankkunden. Als Rechenzentrum
und IT-Dienstleister ist die GAD eG Outsourcing-Partner für hochwertige und
sichere Services. Zur GAD-Unternehmensgruppe zählen die Konzerntöchter
Ratiodata IT-Lösungen & Services GmbH, VR Netze GmbH, ELAXY GmbH, GWS
Gesellschaft für Warenwirtschafts-Systeme mbH und Lucke EDV GmbH und weitere
sieben Beteiligungen.
Zu den Kunden der GAD gehören neben Banken und Unternehmen
aus dem genossenschaftlichen FinanzVerbund unter anderem die Conrad Hinrich
Donner Bank in Hamburg, die Salzburg München Bank AG in München, die FFS-Bank
Stuttgart, die HYPO TIROL BANK AG Innsbruck, Niederlassung München, sowie die
Wire Card Bank AG, Grasbrunn.
Im Geschäftsjahr 2006 erwirtschaftete der GAD-Konzern einen
vorläufigen Umsatz von rund 550 Millionen Euro.