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Sie sehen die Pressemeldung Nr.: GAD2007-003 vom 22.02.2007
 
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Basel II: GAD ermöglicht Banken frühzeitige IT-Umstellung des Meldewesens

 

Proberechnungen in bank21

 

MÜNSTER. Die GAD eG, IT-Kompetenzcenter für Volks- und Raiffeisenbanken, unterstützt als erste Rechenzentrale im genossenschaftlichen Finanzverbund die Banken bei der Umsetzung der neuen Solvabilitätsverordnung. Ab sofort können die Kunden der GAD IT-gestützt ihre Risikoermittlung nach dem neuen Kreditrisiko-Standardansatz gemäß SolvV durchführen.

Die neue Anwendung ist in das Bankenverfahren bank21 integriert und ermöglicht den Banken zur Einführung in das Thema entsprechende Proberechnungen. Neben dem Kreditrisiko nach dem Standardansatz werden die unterschiedlichen Ansätze zur Ermittlung der operationellen Risiken sowie der Art der Sicherheiten-Anrechnung berücksichtigt. Die Erstellung der Proberechnungen ist bis zum 31. Dezember 2007 parallel zum Grundsatz I möglich. „So können die Banken die Ergebnisse miteinander vergleichen und sind in der Lage, schon frühzeitig die Auswirkungen der Richtlinie auf die Eigenkapitalhinterlegung zu erkennen und zu nutzen“, unterstreicht Anno Lederer, Vorstandsmitglied der GAD.

Bei Interesse können die Banken ihre Risikoermittlung schon im Laufe des Jahres 2007 entsprechend umstellen. Ab dem 1. Januar 2008 ist die Umsetzung der neuen Solvabilitätsverordnung für Banken zwingend vorgeschrieben. 

 

Über Basel II

 

Basel II bezeichnet die Neuerungen der Eigenkapitalvorschriften, die vom Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht vorgeschlagen wurden. Mit Basel II soll die Stabilität des internationalen Finanzsystems erhöht, Risiken im Kreditgeschäft besser erfasst und die Eigenkapitalvorsorge der Kreditinstitute risikogerechter gestaltet werden.

 

Basel II ruht auf drei Säulen: Säule eins ergänzt die geltenden Standards zur Mindesteigenkapitalunterlegung. Die Säulen zwei (Überprüfungsverfahren) und drei (Marktdisziplin bzw. -transparenz) erweitern die bisherige Regelung und sollen für eine ausgewogene Eigenkapitalbeurteilung sorgen.  Die Umsetzung in deutsches Recht erfolgt über das Kreditwesengesetz, die „Mindestanforderungen an das Risikomanagement“ (MaRisk) für die zweite Säule von Basel II, sowie die Solvabilitäts-verordnung (SolvV) für die erste und dritte Säule von Basel II.

 

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Weitere Informationen:

GAD eG

Bettina Kroll

Telefon: 0251 – 7133 2441

Beate Fennecker

Telefon: 0251 – 7133 1912

www.gad.de

 

Fink & Fuchs Public Relations AG

Frau Alexandra Mirus

alexandra.mirus@ffpr.de

Telefon 0611 – 74131 84

www.ffpress.net

 

Die GAD eG ist das IT-Kompetenzcenter für rund 470 Volks- und Raiffeisenbanken, für die Zentralinstitute und weitere Unternehmen im genossenschaftlichen FinanzVerbund sowie für Retailbankanwendungen im deutschsprachigen Raum. Seit über 40 Jahren entwickelt die GAD zukunftsweisende bankenspezifische IT-Lösungen von der Analyse und strategischen Beratung bis zur technischen Umsetzung. Gemeinsam mit ihren Tochterunternehmen bildet die GAD-Unternehmensgruppe ein leistungsstarkes Netzwerk. Es stellt sämtliche IT-Dienstleistungen entlang der  Wertschöpfungskette von Finanzinstituten und Unternehmen zur Verfügung. Zu den Kunden der Tochterunternehmen zählen etwa weitere 750 Banken in Deutschland und Österreich.

 

Die GAD eG bietet mit bank21 ein modernes Bankenverfahren, das die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit von Banken erhöht und auf zukünftige Marktanforderungen ausgerichtet ist. Darüber hinaus entwickelt die GAD innovative Selbstbedienungs-Anwendungen für Bankkunden. Als Rechenzentrum und IT-Dienstleister ist die GAD eG Outsourcing-Partner für hochwertige und sichere Services.

 

Zur GAD-Unternehmensgruppe zählen die Konzerntöchtern ELAXY GmbH, GWS Gesellschaft für Warenwirtschafts-Systeme mbH, Lucke EDV GmbH, Ratiodata IT-Lösungen & Services GmbH, VR Netze GmbH und weitere sieben Beteiligungen. Zu den Kunden der GAD gehören neben Banken und Unternehmen aus dem genossenschaftlichen FinanzVerbund unter anderem die Conrad Hinrich Donner Bank in Hamburg, Salzburg München Bank AG in München, FFS-Bank Stuttgart und NordFinanz Bank AG, Bremen.

 

Im Geschäftsjahr 2006 erwirtschaftete der GAD-Konzern nach den vorläufigen Ergebniszahlen einen Umsatz von rund 550 Millionen Euro.



 

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