Basel II: GAD ermöglicht Banken frühzeitige IT-Umstellung
des Meldewesens
Proberechnungen in bank21
MÜNSTER. Die GAD eG, IT-Kompetenzcenter für Volks- und
Raiffeisenbanken, unterstützt als erste Rechenzentrale im genossenschaftlichen
Finanzverbund die Banken bei der Umsetzung der neuen Solvabilitätsverordnung.
Ab sofort können die Kunden der GAD IT-gestützt ihre Risikoermittlung nach dem
neuen Kreditrisiko-Standardansatz gemäß SolvV durchführen.
Die neue Anwendung ist in das Bankenverfahren bank21 integriert
und ermöglicht den Banken zur Einführung in das Thema entsprechende
Proberechnungen. Neben dem Kreditrisiko nach dem Standardansatz werden die
unterschiedlichen Ansätze zur Ermittlung der operationellen Risiken sowie der
Art der Sicherheiten-Anrechnung berücksichtigt. Die Erstellung der Proberechnungen
ist bis zum 31. Dezember 2007 parallel zum Grundsatz I möglich. „So können die
Banken die Ergebnisse miteinander vergleichen und sind in der Lage, schon
frühzeitig die Auswirkungen der Richtlinie auf die Eigenkapitalhinterlegung zu
erkennen und zu nutzen“, unterstreicht Anno Lederer, Vorstandsmitglied der GAD.
Bei Interesse können die Banken ihre Risikoermittlung schon
im Laufe des Jahres 2007 entsprechend umstellen. Ab dem 1. Januar 2008 ist die
Umsetzung der neuen Solvabilitätsverordnung für Banken zwingend
vorgeschrieben.
Über Basel II
Basel II bezeichnet die Neuerungen der Eigenkapitalvorschriften,
die vom Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht vorgeschlagen wurden. Mit Basel II
soll die Stabilität des internationalen Finanzsystems erhöht, Risiken im
Kreditgeschäft besser erfasst und die Eigenkapitalvorsorge der Kreditinstitute
risikogerechter gestaltet werden.
Basel II ruht auf drei Säulen: Säule eins ergänzt die geltenden
Standards zur Mindesteigenkapitalunterlegung. Die Säulen zwei
(Überprüfungsverfahren) und drei (Marktdisziplin bzw. -transparenz) erweitern
die bisherige Regelung und sollen für eine ausgewogene Eigenkapitalbeurteilung
sorgen. Die Umsetzung in deutsches
Recht erfolgt über das Kreditwesengesetz,
die „Mindestanforderungen an das Risikomanagement“ (MaRisk) für die zweite
Säule von Basel II, sowie die Solvabilitäts-verordnung
(SolvV) für die erste und dritte Säule von Basel II.
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Weitere Informationen:
GAD eG
Bettina Kroll
Telefon: 0251 – 7133 2441
Beate Fennecker
Telefon: 0251 – 7133 1912
www.gad.de
Fink & Fuchs Public Relations AG
Frau Alexandra Mirus
alexandra.mirus@ffpr.de
Telefon 0611 – 74131 84
www.ffpress.net
Die GAD eG ist das IT-Kompetenzcenter für rund 470 Volks- und
Raiffeisenbanken, für die Zentralinstitute und weitere Unternehmen im
genossenschaftlichen FinanzVerbund sowie für Retailbankanwendungen im
deutschsprachigen Raum. Seit über 40 Jahren entwickelt die GAD zukunftsweisende
bankenspezifische IT-Lösungen von der Analyse und strategischen Beratung bis
zur technischen Umsetzung. Gemeinsam mit ihren Tochterunternehmen bildet die
GAD-Unternehmensgruppe ein leistungsstarkes Netzwerk. Es stellt sämtliche
IT-Dienstleistungen entlang der
Wertschöpfungskette von Finanzinstituten und Unternehmen zur Verfügung.
Zu den Kunden der Tochterunternehmen zählen etwa weitere 750 Banken in
Deutschland und Österreich.
Die GAD eG bietet mit bank21 ein modernes Bankenverfahren,
das die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit von Banken erhöht und auf
zukünftige Marktanforderungen ausgerichtet ist. Darüber hinaus entwickelt die
GAD innovative Selbstbedienungs-Anwendungen für Bankkunden. Als Rechenzentrum
und IT-Dienstleister ist die GAD eG Outsourcing-Partner für hochwertige und
sichere Services.
Zur GAD-Unternehmensgruppe zählen die Konzerntöchtern ELAXY
GmbH, GWS Gesellschaft für Warenwirtschafts-Systeme mbH, Lucke EDV GmbH, Ratiodata
IT-Lösungen & Services GmbH, VR Netze GmbH und weitere sieben
Beteiligungen. Zu den Kunden der GAD gehören neben Banken und Unternehmen aus
dem genossenschaftlichen FinanzVerbund unter anderem die Conrad Hinrich Donner
Bank in Hamburg, Salzburg München Bank AG in München, FFS-Bank Stuttgart und
NordFinanz Bank AG, Bremen.
Im Geschäftsjahr 2006 erwirtschaftete der GAD-Konzern nach
den vorläufigen Ergebniszahlen einen Umsatz von rund 550 Millionen Euro.