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Sie sehen die Pressemeldung Nr.: GAD2006-007 vom 03.03.2006
 
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GAD-Aufsichtsrat hält an bisherigen Ergebnissen der Sondierungsphase fest

 

Gespräche zwischen den Rechenzentralen GAD und FIDUCIA werden vorerst ausgesetzt

 

Mit der VR-BankenService GmbH & Co. KG ist jetzt der erste Dienstleister im genossenschaftlichen Verbund für die Bearbeitung von marktnachgelagerten Serviceprozessen und Stabsfunktionen im Bankgeschäft gestartet. Das von der Volksbank Detmold eG und der Volksbank Paderborn-Höxter eG  sowie der GAD eG und der WGZ BANK AG gegründete Kompetenzzentrum übernimmt administrative Aufgaben für die beiden Volksbanken in den Bereichen Zahlungsverkehr, Marktfolge Passiv, Revision und Recht.

In seiner Sitzung am Donnerstag, den 2. März 2006, hat der Aufsichtsrat der GAD eG entschieden, die Sondierungsgespräche mit der FIDUCIA IT AG über eine Zusammenführung der beiden Unternehmen vorerst auszusetzen.

 

Die bisherigen Gespräche zwischen den genossenschaftlichen Rechenzentralen waren Anfang Februar ins Stocken geraten. Der FIDUCIA-Aufsichtsrat sah damals weiteren Klärungsbedarf in Bezug auf die gemeinsam zwischen GAD und FIDUCIA erarbeiteten Rahmenbedingungen. Die Vorschläge zur grundsätzlichen Ausrichtung der zukünftigen Unternehmensgruppe mit einer zu gründenden Steuerungsgesellschaft am Standort Frankfurt sowie zur anzustrebenden Parität bei der Gremienzusammensetzung waren in Frage gestellt worden.

 

„Der Aufsichtsrat der GAD steht nach wie vor hinter den  bisherigen Ergebnissen, die auf Vorstandsebene zwischen GAD und FIDUCIA und auf der Ebene der Aufsichtsratsvorsitzenden beider Häuser verhandelt worden sind und zum jetzigen Zeitpunkt vorliegen. Eine Zusammenführung der Unternehmensgruppen halten wir nach wie vor für sinnvoll. Allerdings nur dann, wenn das Konzept in seiner Gesamtheit und mit den bislang vereinbarten Rahmenbedingungen realisiert wird", betont der GAD-Aufsichtsratsvorsitzende Werner Cordes. Nur dadurch könnten die Risiken beherrscht, die Stabilität der Dienstleistungen gewährleistet sowie die Steuerungsfähigkeit und Identifikationskraft des Unternehmens sichergestellt werden. „Derzeit ist für uns jedoch nicht erkennbar, dass der Aufsichtsrat der FIDUCIA dem Konzept als Ganzes zustimmt. Im Hinblick auf die Stabilität und die notwendige Kontinuität in strategischen GAD-Projekten hat der Aufsichtsrat deshalb beschlossen, weitere Gespräche mit der FIDUCIA so lange auszusetzen, bis die Gremien der FIDUCIA den Vorschlägen der Sondierungsgruppe ebenfalls zugestimmt haben",  so Cordes abschließend.  

 

An einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit der FIDUCIA hält die GAD jedoch fest. „Wir werden weiterhin partnerschaftlich und intensiv innerhalb der Arbeitsgemeinschaft der genossenschaftlichen Rechenzentralen (AGR) mit der FIDUCIA zusammen arbeiten. Auch das gemeinsame Ziel, die beiden Unternehmensgruppen zusammenzuführen, behalten wir fest im Blick", betont Anno Lederer, Vorstandsvorsitzender der GAD.  Erst am 1. März 2006 hatten beide Häuser eine  projektbezogene und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem kreditwerk - der größten deutschen Kreditfabrik für die industrielle Bearbeitung von Krediten und Bausparprodukten - bekannt gegeben. 

 

Die Eckpfeiler des Konzeptes

 

Das vorliegende und gemeinsam zwischen dem Vorstand der GAD und der FIDUCIA erarbeitete Konzept sieht eine Zusammenführung der Rechenzentralen unter dem Dach einer gemeinsamen Steuerungsgesellschaft vor. Die beiden Gesellschaften GAD und FIDUCIA sollen danach mit ihren Kernfunktionen und Standorten erhalten bleiben. Als Sitz der Steuerungsgesellschaft war wegen seiner zentralen Lage und seiner strategischen Bedeutung als Finanzstandort Frankfurt am Main vorgesehen. Der Start der Steuerungsgesellschaft  war ursprünglich für Ende 2006 mit rund 50 bis 70 Stellen geplant, die neben Vorstand und zweiter Führungsebene auch einige operative Funktionen beinhalten sollte. Die Gremien sollten paritätisch besetzt werden, um die Interessen der jeweiligen Bankengruppen in den nächsten Jahren gleichgewichtig zur Geltung kommen zu lassen. Im Bereich der FIDUCIA sind noch Konsolidierungsmaßnahmen aus der Fusion mit der rbg umzusetzen.   

 

Die Überlegungen, die IT-Verantwortung innerhalb des genossenschaftlichen FinanzVerbundes weiter zu bündeln, sind an sich nicht neu. Im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft der genossenschaftlichen Rechenzentralen (AGR) wurden schon vor rund drei Jahren die Optionen einer Intensivierung der Zusammenarbeit diskutiert. In diesem Zusammenhang hatte die GAD bereits eine Bündelung der IT-Interessen über die Gründung einer Holdingstruktur vorgeschlagen, um stufenweise die Zusammenführung der genossenschaftlichen IT zu realisieren.

 

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Weitere Informationen:

 

GAD eG

Bettina Kroll

Telefon: 0251 – 7133 2441

Beate Fenneker

Telefon: 0251 – 7133 1912

www.gad.de

 

Die GAD eG ist das IT-Kompetenzcenter für rund 470 Volks- und Raiffeisenbanken, für die Zentralinstitute und weitere Unternehmen im genossenschaftlichen FinanzVerbund sowie für Retailbankanwendungen im deutschsprachigen Raum. Seit über 40 Jahren entwickelt die GAD zukunftsweisende bankenspezifische IT-Lösungen von der Analyse und strategischen Beratung bis zur technischen Umsetzung. Mit bank21 bietet die GAD eG ein einzigartiges Bankenverfahren, das die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit von Banken erhöht und auf zukünftige Marktanforderungen ausgerichtet ist. Darüber hinaus entwickelt die GAD innovative Selbstbedienungs-Anwendungen für Bankkunden. Als Rechenzentrum und IT-Dienstleister ist die GAD eG Outsourcing-Partner für hochwertige und sichere Services.

 

Die GAD-Unternehmensgruppe vereint mit den Konzerntöchtern ELAXY GmbH, GWS Gesellschaft für Warenwirtschafts-Systeme mbH, Lucke EDV GmbH, Ratiodata IT-Lösungen & Services GmbH, VR Netze GmbH und weiteren Beteiligungen sämtliche IT-Dienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette von Finanzinstituten und Unternehmen. Zu den Kunden der GAD zählen neben Banken und Unternehmen aus dem genossenschaftlichen FinanzVerbund unter anderem die Conrad Hinrich Donner Bank in Hamburg, Salzburg München Bank AG in München, FFS-Bank Stuttgart und NordFinanz Bank AG, Bremen.

 

Im Geschäftsjahr 2005 erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von rund 500 Millionen Euro.



 

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