Genossenschaftliche Rechenzentralen führen
Sondierungsgespräche über Möglichkeiten eines Zusammenschlusses
MÜNSTER/KARLSRUHE. Die beiden genossenschaftlichen
Rechenzentralen GAD eG, Münster, und FIDUCIA IT AG, Karlsruhe, haben Sondierungsgespräche
aufgenommen, um eine mögliche Zusammenführung beider Unternehmensgruppen zu
prüfen. Ziel der Sondierung ist es, über die Aufnahme von Fusionsgesprächen zu
entscheiden.
Die Gespräche zwischen den beiden Unternehmen werden derzeit
auf Vorstandsebene geführt. Dabei stehen insbesondere verbundpolitische und
strategische Vorteile im Mittelpunkt, wie Michael Krings, Vorstandsvorsitzender
der FIDUCIA IT AG, und Anno Lederer, Vorstandsvorsitzender der GAD, erläutern.
Erst in zweiter Linie seien langfristige Synergieeffekte zu erwarten.
„Wie ein gemeinsames Unternehmen zukünftig aussehen könnte,
ist derzeit noch im Gespräch. Insbesondere betrifft dies Themen wie die
Struktur des Unternehmens, den Namen und den Sitz sowie mögliche
Synergiepotenziale“, betonen Michael Krings und Anno Lederer. Die bisherigen
Hauptstandorte beider Unternehmen – Karlsruhe, München und Münster
– gelten als gesetzt.
Grundlage für die weiteren Schritte ist das Prinzip eines
partnerschaftlichen Zusammenschlusses im Rahmen einer neu zu schaffenden
Unternehmensgruppe, die dann bundesweit für alle Volks- und Raiffeisenbanken
zuständig ist und den elektronischen Allfinanzverbund realisieren soll.
Die beiden genossenschaftlichen Rechenzentralen GAD eG und
FIDUCIA IT AG arbeiten bereits seit vielen Jahren erfolgreich innerhalb der
Arbeitsgemeinschaft der genossenschaftlichen Rechenzentralen (AGR) zusammen. Ziel
ist es, durch gemeinsame Projektarbeiten im IT-Bereich Kräfte zu bündeln, um
damit die Wettbewerbsposition der Genossenschaftsbanken zu stärken. Durch eine
mögliche Zusammenführung soll die Bündelung der Kräfte im genossenschaftlichen
Verbund weiter vorangeführt werden. Ziel ist es auch, weitere IT-Aufgaben für
den genossenschaftlichen Verbund zu übernehmen.
Die GAD eG betreut derzeit rund 490 Volksbanken und
Raiffeisenbanken im gesamten Norden des Bundesgebietes, die FIDUCIA IT AG deckt
die südliche Hälfte des Bundesgebietes ab und zählt rund 850 Volksbanken und
Raiffeisenbanken zu ihren Kunden.
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Weitere Informationen:
GAD eG
Beate Fenneker
Telefon: 0251 – 7133 1912
Beate.Fenneker@gad.de
FIDUCIA IT AG
Karin Stempfhuber
Telefon: 07 21 – 40 04-43 21
Fax: 07 21 – 40 04-7 44 70
presse@fiducia.de
Die GAD eG
Die GAD eG ist das IT-Kompetenzcenter für rund 490 Volks- und
Raiffeisenbanken, für die Zentralinstitute und weitere Unternehmen im
genossenschaftlichen FinanzVerbund sowie für Retailbankanwendungen im
deutschsprachigen Raum. Seit über 40 Jahren entwickelt die GAD zukunftsfähige
bankenspezifische IT-Lösungen von der Analyse und strategischen Beratung bis
zur technischen Umsetzung. Mit bank21 bietet die GAD eG ein einzigartiges Bankenverfahren,
das die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit von Banken erhöht und auf
zukünftige Marktanforderungen ausgerichtet ist. Darüber hinaus entwickelt die
GAD zukunftsweisende Selbstbedienungs-Anwendungen für Bankkunden. Als
Rechenzentrum und IT-Dienstleister ist die GAD eG Outsourcing-Partner für
hochwertige und sichere Services.
Die GAD-Unternehmensgruppe vereint mit den Konzerntöchtern
ELAXY GmbH, GWS Gesellschaft für Warenwirtschafts-Systeme mbH, Lucke EDV GmbH,
Ratiodata IT-Lösungen & Services GmbH, VR Netze GmbH und weiteren
Beteiligungen sämtliche IT-Dienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette von
Finanzinstituten und Unternehmen. Zu den Kunden der GAD zählen neben Banken und
Unternehmen aus dem genossenschaftlichen FinanzVerbund unter anderem die Conrad
Hinrich Donner Bank in Hamburg, Salzburg München Bank AG in München, FFS-Bank
Stuttgart und NordFinanz Bank AG, Bremen.
Im Geschäftsjahr 2004 erwirtschaftete der Konzern einen
Umsatz von 402 Millionen Euro.
Die FIDUCIA IT AG
Die FIDUCIA IT mit Hauptsitz in Karlsruhe ist einer der
führenden Fullservice IT-Dienstleister in Deutschland und IT-Kompetenzcenter
für rund 850 Volksbanken und Raiffeisenbanken. Bestehend aus der FIDUCIA IT AG
sowie deren spezialisierten Tochter- und Beteiligungsunternehmen deckt die
FIDUCIA Gruppe das komplette Dienstleistungsspektrum der
Informationstechnologie ab. Das Kerngeschäft der FIDUCIA Gruppe ist die
Erbringung von IT-Leistungen für Volksbanken und Raiffeisenbanken, für die
Zentralinstitute und Unternehmen im genossenschaftlichen FinanzVerbund sowie
für weitere Dienstleister im Finanzsektor. Seit über 40 Jahren entwickelt die
FIDUCIA zukunftsfähige bankenspezifische IT-Lösungen von der Analyse und
strategischen Beratung bis zur technischen Umsetzung. Mit dem Bankverfahren
agree® bietet die FIDUCIA IT AG für die Finanzinstitute eine IT-Lösung, die die
Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit von Banken erhöht und auf
zukünftige Marktanforderungen ausgerichtet ist. Über 660 Banken setzen agree®
mittlerweile ein. Mit agree® stellt die FIDUCIA die größte Java basierte
Anwendung in der Finanzbranche zur Verfügung und ermöglicht den Banken ein
mehrmandantenfähiges, integriertes Gesamtbankverfahren. Sämtliche agree®
Anwendungen werden unter einem einheitlichen Frontend, dem agree®
Bankarbeitsplatz (BAP), bereitgestellt. agree® ist modular aufgebaut und lässt
sich je nach Anforderungen der Bank durch optionale Funktionen ergänzen. Als
Rechenzentrum und IT-Dienstleister ist die FIDUCIA zudem Outsourcing-Partner
für weitere hochwertige und sichere IT-Services. Die FIDUCIA Gruppe vereint mit
den Tochterunternehmen ORGA GmbH, Peras GmbH, TSG GmbH, 2Call GmbH und ISB AG
sowie weiteren Beteiligungen IT-Dienstleistungen entlang der
Wertschöpfungskette von Finanzinstituten und Unternehmen. Auch öffentliche
Verwaltungen und Unternehmen aus der Industrie sowie Versicherungsbranche
zählen zu den Kunden der FIDUCIA Gruppe, darunter Bardusch, Berliner Volksbank,
Bertrandt, Max-Planck-Gesellschaft und SWR. Im Geschäftsjahr 2004
erwirtschaftete die FIDUCIA Gruppe mit rund 3.200 Mitarbeitern einen Umsatz von
rund 707 Millionen Euro. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.fiducia.de.