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Sie sehen die Pressemeldung Nr.: GAD2005-010 vom 06.06.2005
 
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WGZ-Bank führt bank21 ein

 

MÜNSTER. Die WGZ-Bank hat eine weit reichende Entscheidung getroffen: Sie will ihr bisheriges DV-System ZIS (Zentralbanken-Informationssystem) in den Feldern Aktiv- und Passivgeschäft, Rechnungswesen / Meldewesen sowie Bilanzierung durch das neue Bankenverfahren bank21 der GAD ersetzen.  

 

„Unsere primären Ziele sind eine bessere Unterstützung unserer verstärkten Vertriebsausrichtung und ein weiterer Ausbau unserer Unterstützungsleistung für unsere Mitgliedsbanken durch die Nutzung der gleichen IT-Plattform. Deshalb haben wir uns für die Einführung von bank21 entschieden“, erläutert Thomas Ullrich, Vorstandsmitglied der WGZ-Bank.

 

Die Vorbereitungen sind in vollem Gange: Bis Mitte 2005 soll das Konzept für die Migration fertig gestellt sein und danach das Umsetzungsprojekt starten. Themenschwerpunkte, an denen GAD und WGZ-Bank aktuell gemeinsam arbeiten, sind insbesondere die Unterstützung des Kreditprozesses und das Rechnungswesen / Meldewesen (speziell Bilanzierung nach IFRS* [ehemals IAS]). (* International Financial Reporting Standards)

„In bank21 gibt es für den Kreditprozess bereits eine fachliche und konzeptionelle Basis, auf der wir aufsetzen können. Allerdings ist diese vorwiegend auf das Retailgeschäft ausgerichtet. Die WGZ-Bank als Zentralbank hat aufgrund ihrer besonderen Rolle und aufgrund ihres Schwerpunktes im gewerblichen Kreditgeschäft ganz spezielle Anforderungen, die es zu berücksichtigen gilt. Für die Themen Rechnungswesen, Bilanzierung und IFRS gibt es Lösungen der WGZ-Bank, die durch die GAD entwickelt wurden und auf denen wir aufbauen können“, unterstreicht GAD-Vorstandsvorsitzender Anno Lederer.

 

Für die Zentralbank wichtige und charakteristische Aufgaben seien neben der traditionellen Unterstützungsfunktion im Zahlungsverkehr und Wertpapiergeschäft z.B. die Abwicklung des Fördermittelgeschäftes, der Geldhandel oder das Eigengeschäft als Handelshaus. Aus vertrieblicher Sicht sei hier insbesondere die Kundenverwaltung ein zentraler Aspekt. Für die Definition der Rollen (Kontrahenten / Agenten) beim Geld- und Kapitalmarktgeschäft und die komplexe Darstellung von Limitstrukturen soll es in bank21 ebenfalls eine besondere Lösung für die WGZ-Bank geben.

Anno Lederer dazu weiter: „Wir planen, für diese besonderen Aufgaben Spezialmodule auf Basis der bank21-Architektur zu entwickeln und zu integrieren. Der modulare Aufbau von bank21 sieht dies vor.“ Andere und bereits für das Retailgeschäft entwickelte Teile, wie zum Beispiel das BVR-II-Rating, nutze die WGZ-Bank heute schon und wird dies auch zukünftig können.

 

"Die IT-Konfigurationen haben im Bankgeschäft eine besonders große und weiter steigende Bedeutung, hierbei ist die effiziente Schnittstellengestaltung für eine Verbundorganisation essentiell", unterstreicht Thomas Ullrich. Durch die Entscheidung für die gemeinsame Plattform bank21 übernimmt die WGZ-Bank im IT-Bereich das gleiche Bankanwendungsverfahren wie ihre Mitgliedsbanken, die Volksbanken und Raiffeisenbanken im Rheinland und in Westfalen. Sie stellt damit sicher, dass entsprechende Kostenvorteile für alle Beteiligten entstehen. „Die Entscheidung zur Migration auf bank21 ist für uns von hoher geschäftspolitischer Bedeutung. Wir gehen damit einen weiteren konsequenten Schritt in Richtung einer umfassenden Integration in den Finanzverbund“, so  Thomas Ullrich von der WGZ-Bank abschließend.

 

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Weitere Informationen:

GAD eG

Beate Köstermann

Telefon: 0251 – 7133 1912

Bettina Kroll

Telefon: 0251 – 7133 2441

www.gad.de

 

Fink & Fuchs Public Relations AG

Alexandra Mirus

alexandra.mirus@ffpr.de

Telefon 0611/74131-(0) 84

www.ffpress.net

 

Die GAD eG mit Hauptsitz in Münster ist der leistungsstarke und effiziente IT-Partner für rund 490 Volksbanken und Raiffeisenbanken im Norden und Westen Deutschlands sowie für Privatbanken. Von der strategischen IT-Beratung über die Entwicklung und Realisierung zukunftsorientierter IT-Lösungen bis hin zum Rund-um-die-Uhr-Betrieb des Rechenzentrums bietet die GAD eG den kompletten IT-Service für Banken aus einer Hand. Das Geschäftsgebiet erstreckt sich auf die Länder Brandenburg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. Die GAD eG erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2004 einen Umsatz von rund 325 Millionen Euro.



 

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