MinD.banker sorgt im
Firmenkundengeschäft für nachhaltigen Vertriebserfolg
Die höchste Wirkung erzielt die Software im Zusammenspiel mit
einem ganzheitlichen Vertriebskonzept
Zahlreiche Volks- und Raiffeisenbanken haben die hohen
Ertragspotenziale im Firmenkundengeschäft erkannt und ihren
Vertriebsschwerpunkt auf dieses Segment gelegt. Mit MinD.banker (=
Managementinstrumente & Dialog) hat die GAD eine bislang einzigartige
Software im Portfolio, die den Banken eine strukturierte Analyse und
ganzheitliche Beratung ermöglicht. Die VR Bank eG Niebüll und die Hannoversche
Volksbank eG sehen im Einsatz der Beratungssoftware einen klaren
Wettbewerbsvorteil.
Erhielt das Privatkundengeschäft in vielen Banken jahrelang
den Vorzug, geht der Trend inzwischen eindeutig auch in Richtung Ausbau des
Firmenkundengeschäftes. Aufgrund stärkerer Finanzkraft sind Firmenkunden im
Rahmen der ganzheitlichen Beratung fast immer in der Lage, größere profitable
Geschäfte zu zeichnen. Die Entscheidung einer Bank für das
Firmenkundengeschäft ist gleichzeitig auch eine strategische Entscheidung, die
sie treffen muss. Wir haben uns ganz klar für das Firmenkundengeschäft als eine
tragende Säule unserer Bank entschieden, sagt Dirk Sprenger, Bereichsleiter
für das Kreditgeschäft der VR Bank eG Niebüll. Dirk Sprenger weiter: Eine
ganzheitliche Finanzierungsberatung für Unternehmen ist der entscheidende
Erfolgsfaktor, um das Ertragspotenzial der Kundenverbindung voll auszuschöpfen.
Im Zentrum steht das Beratungsgespräch, das gut vor- und nachbereitet sein
muss.
Neben einem schlüssigen Vertriebskonzept und einem
Coaching-Programm für Firmenkunden-Berater kommt vor allem der IT eine
entscheidende Rolle zu. Die GAD hat zusammen mit der BMS Consulting GmbH eigens
für das Firmenkundengeschäft die Anwendung MinD.banker entwickelt. Lars
Runge, Regionaldirektor bei der Hannoverschen Volksbank sieht derzeit keine
Alternativen zur Software im Markt: MinD.banker ist die erste Software, die
speziell für den Einsatz im Firmenkundengeschäft entwickelt wurde und den
speziellen Anforderungen entspricht. Dennoch: MinD.banker ist kein Allheilmittel.
Entscheidet sich eine Bank nicht konsequent für das Firmenkundengeschäft,
bringt die Software nicht den erhofften Erfolg.
MinD.banker unterstützt bei der Vorbereitung auf die
Beratungsgespräche, systematisiert die wesentlichen Informationen, erarbeitet
Vergleiche (Benchmark), schlägt Handlungsalternativen vor und stellt die
Ergebnisse für die Vorstellung beim Kunden übersichtlich zusammen. Die
Beratungssoftware greift in der Analysephase auf bereits vorhandene
Unternehmensdaten aus bestehenden Systemen zu: Bilanzdaten liefert bank21-fbs,
Risikodaten liefert VR-Rating, weitere Kundendaten kommen aus bank21.
Persönlicher Dialog und MinD.banker gehören bei der VR
Bank Niebüll zusammen
Die VR Bank Niebüll hat MinD.banker seit rund acht Monaten im
Einsatz. Da die Landwirtschaft den Schwerpunkt im Firmenkundengeschäft der VR
Bank bildet, ist die Beratung sehr komplex. Die meisten Agrar-Kunden an der
Nordseeküste sind in mehreren Märkten gleichzeitig aktiv und müssen teilweise
bis zu fünf Bilanzen erstellen. Zwar ist die VR Bank mit einem Bilanzvolumen
von rund 710 Millionen Euro schon seit jeher im Firmenkundengeschäft gut
aufgestellt und zählt hier zu den Top-Banken in Schleswig-Holstein, dennoch hat
sie ihr Vertriebskonzept erneut auf den Prüfstand gestellt und optimiert.
Zuvor haben die Firmenkundenbetreuer beraten, wie sie es für richtig hielten.
Hinzu kam ein Know-how-Verlust beim Weggang eines Kollegen, beschreibt Dirk
Sprenger die Situation vor der Einführung der Software. MinD.banker sollte vor
allem die Beratungsprozesse strukturieren und den Betreuern ein Instrument an
die Hand geben, das einen kontinuierlichen Gesprächsrhythmus unterstützt. Wir
können heute schon sagen, dass wir mit MinD.banker unseren Ertrag im Firmenkundengeschäft
– vor allem im Versicherungsgeschäft – noch einmal um rund zehn
Prozent gesteigert haben. Und dies von einer hohen Erfolgsbasis aus, erklärt
Dirk Sprenger.
Mit dem Einsatz der Beratungssoftware hat die VR-Bank vor
allem ihre Beratungsqualität noch einmal signifikant gesteigert. Die
verbesserte Beratung spüren die Firmenkunden vor allem in der Lösung von
unternehmerischen und privaten Zielen, der so genannten Expertenrunde und der
Kontinuität in der Beratung.
Zweistufiges Vorgehen
Die VR-Bank Niebüll geht bei den Beratungen zweistufig vor:
In einem ersten Analysegespräch (genannt ZukunftsDialog) unterhält sie sich
ausführlich mit dem Kunden zu seinem Unternehmen und seiner geplanten
zukünftigen Entwicklung. Die Analyseergebnisse und Einschätzungen der Bank zu
den Stärken und Schwächen des Kunden werden in einem zweiten Gespräch (genannt
ErgebnisDialog) mithilfe visueller Unterstützungen aus MinD.banker mit dem
Kunden erörtert.
Der Berater präsentiert dem Kunden dabei die Lösungen, die
ihm den größten Vorteil versprechen. Das Geschäft mit den Unternehmenskunden
hat inzwischen viele Facetten erreicht, in denen der einzelne Berater sich nur
mit erheblichem Aufwand auf dem aktuellen Stand halten kann. Deshalb haben wir
eine Kompetenzrunde eingerichtet, in der Experten der R+V, der BSH und
beispielsweise auch aus dem Wertpapierbereich gemeinsam mit dem Betreuer an der
Problemstellung des Kunden arbeiten, erklärt Dirk Sprenger das
Beratungskonzept der VR Bank Niebüll, das um MinD.banker herum entstanden ist.
Im Auswahlprozess waren weitere Beratungsanwendungen in der
Prüfung, die Entscheidung für MinD.banker fiel allen Beteiligten aber leicht.
MinD.banker ergänzt unser Vertriebskonzept am besten. Es verfolgt einen
ganzheitlichen Ansatz, ist einfach strukturiert und bringt Transparenz in den
Gesprächsrhythmus der Beratung, erklärt Dirk Sprenger. Die Software gibt dabei
auch Hinweise auf die Vorgehensweise der einzelnen Berater. So ist
beispielsweise erkennbar, wie intensiv an der Gesprächsvorbereitung gearbeitet
wurde und wie effektiv die Nachbereitung geleistet wird. Die Einführungsphase
betrug bei der VR Bank Niebüll rund drei Monate, die technische Schulung war
dabei nicht so aufwändig wie das zusätzliche Vertriebstraining, das die Bank
parallel durchgeführt hat.
Schlankere IT und höhere Nettomarktzeiten bei der
Hannoverschen Volksbank
Bei der Hannoverschen Volksbank ist der Entscheidungsprozess
für MinD.banker zwar noch nicht abgeschlossen, der ganzheitliche Systemansatz
hat aber die Beteiligten bereits überzeugt. Wir testen die Software seit rund
neun Monaten, da das System in einigen Bereichen an unsere Anforderungen
angepasst werden musste, erklärt Lars Runge die auf ein Jahr angelegte
Pilotphase. Da die Hannoversche Volksbank aufgrund ihrer Größe (4 Milliarden
Euro Bilanzvolumen, rund 80 Vertriebsmitarbeiter im Firmenkundenbereich) einen
stark arbeitsteiligen Vertriebsprozess eingeführt hat, mussten in MinD.banker
Eingabefelder und Funktionen verändert werden. Das Pflichtenheft war
umfangreich: Auch die Marktfolge
wurde mit dem System vernetzt. Unser Ziel war, mit der Einführung einer
Beratungssoftware fünf bestehende Anwendungen abschalten zu können, sagt Lars
Runge. Er sieht insbesondere in der Schnittstelle von bank21 – dem Kernbankenverfahren
der GAD – zu MinD.banker besondere Vorteile. Denn so können Kundendaten,
Bilanzdaten oder Risikodaten einfach und umfassend in den ganzheitlichen
Beratungs- und Verkaufsprozesses mit Firmenkunden einfließen. Die Vorteile
liegen eindeutig im ganzheitlichen Ansatz des Beratungs- und Verkaufsprozesses
mit Firmenkunden.
Neben der Verschlankung der IT und effizienteren Prozessen
will die Hannoversche Volksbank mit MinD.banker Vor- und Nachbereitungszeiten
verkürzen, um eine höhere Nettomarktzeit zu erreichen und die Beratungsqualität
im Firmenkundengeschäft weiter zu verbessern. Im Cross-Selling sieht Lars Runge
bei den rund 25.000 gewerblichen Kunden ebenfalls noch ein hohes
Vertriebspotenzial.
Mobiler Einsatz von MinD.banker kommt gut an
Wir wollen die Wünsche unserer Firmenkunden natürlich noch
passgenauer erfüllen und auch Risikoszenarien rechtzeitig aufzeigen. Ein
wichtiger Faktor ist für uns aber auch die Zeit: Wir wollen noch schneller
Ergebnisse bringen und Lösungen präsentieren, beschreibt Lars Runge die
Zielvorstellungen der Bank. Vor diesem Hintergrund wurde ausgewählten
Vertriebsmitarbeitern die Software auch auf dem Laptop zur Verfügung gestellt,
um vor Ort beim Kunden Alternativszenarien durchzuspielen und erste Ergebnisse
zu präsentieren. Dies kommt bei den Kunden sehr gut an, ergänzt Lars Runge.
Positionierung als Qualitätsanbieter und motivierte
Mitarbeiter
Verbesserungspotenzial sehen beide Banken im Datenrückfluss.
Auch wenn Bilanzdaten und auch externe Daten für Benchmarkszenarien problemlos
in MinD.banker eingelesen werden können, steht eine Schnittstelle zu bank21,
die die Daten zurückschreibt, bislang noch nicht zur Verfügung. Nach Aussage
der BMS Consulting entwickelt man jedoch hierzu schon in Zusammenarbeit mit der
GAD erste Konzepte.
Durch die ständig steigenden Anforderungen an das
Firmenkundengeschäft wird sich auch die Anwendung MinD.banker konsequenterweise
stetig weiterentwickeln müssen: So wird die BMS Consulting GmbH in Kooperation
mit der GAD im Herbst 2008 das Erweiterungsmodul MinD.banker Kredit auf den
Markt bringen.
Mit diesem Erweiterungsmodul können z. B. die
zukunftsbezogenen Informationen und Daten (Planbilanz, Gesamtobligo, die
hochgerechnete BWA etc.) zu einem Firmenkunden gebündelt und diese Werte in
eine Kapitaldienstfähigkeitsberechnung umgewandelt werden. Dabei kann die
institutsspezifische Struktur der Kapitaldienstfähigkeitsberechnung
vollumfänglich abgebildet werden.
Die Hannoversche Volksbank lässt sich viel Zeit in der
Testphase, um den Vertriebsprozess optimal mit einer solchen Beratungssoftware
zu ergänzen. Von den positiven Auswirkungen der Software auf das
Vertriebskonzept sind beide Banken überzeugt. Mit MinD.banker sind wir anderen
Kreditinstituten zwei bis drei Jahre voraus. Es hilft uns, uns als
Qualitätsanbieter im Firmenkundengeschäft weiter zu positionieren, resümiert
Lars Runge.
Für Dirk Sprenger von der VR Bank Niebüll trägt MinD.banker
auch zur Motivation der Vertriebsmitarbeiter bei: Die Betreuer haben Spaß am
Verkaufen, da die Beratungsbasis stimmt. Sie haben schnell Ergebnisse passend
zur Situation des Kunden an der Hand und können mit ihm Handlungsalternativen
diskutieren. Dabei legt Dirk Sprenger Wert auf den Umstand, dass die Betreuer
im ZukunftsDialog mit ihren Kunden träumen und Wünsche diskutieren. Und bisher
immer auch eine Lösung finden.