Anwenderbericht Volksbank Paderborn-Höxter
Volksbank Paderborn-Höxter optimiert die Vertriebswege
mit bank21-analysen Vertriebskanalnutzung
Stärkere Ausrichtung der Vertriebskanäle an den
Bedürfnissen der Kunden
Um einen kosteneffizienten und effektiven
Multi-Kanal-Vertrieb aufzubauen, analysiert die Volksbank Paderborn-Höxter
kontinuierlich die Nutzung ihrer Vertriebswege. Als eine der ersten Banken
setzt sie dazu die Vertriebskanalnutzungsanalyse der GAD eG ein. Die Bank mit
einer Bilanzsumme von 2,8 Milliarden Euro überprüft mit der Anwendung
regelmäßig ihre 58 Filialen, um den Vertrieb noch stärker an den Kunden
ausrichten zu können, und die Vertriebswege optimal zu gestalten. Die Anwendung
ist in das innovative Bankenverfahren der GAD „bank21" integriert. Die
Vertriebskanalnutzungsanalyse ist eine von vier Analyse-Anwendungen unter der
Produktfamilie bank21-analysen und liefert Informationen zur Nutzung,
Auslastung und Akzeptanz der Filialen, der Selbstbedienungsgeräte sowie der
elektronischen Medien. Die Analyse ist ein erster wichtiger Baustein eines
umfassenden analytischen Customer-Relationship-Management, das in bank21
umgesetzt wird. Auf Basis der Analyse-Ergebnisse kann eine Bank beispielsweise
Marketingmaßnahmen ableiten und durch Auswertungen den Erfolg messen,
vergleichen und beurteilen.
Nutzungsanalyse als Basis für Investitionsentscheidungen
Vor allem bei der Neustrukturierung von Filialen und bei
Investitionsfragestellungen zusätzlicher SB-Geräte an unterschiedlichen
Standorten setzt die Volksbank Paderborn-Höxter die Anwendung zur
Entscheidungsfindung ein. Dabei helfen beispielsweise die Informationen über
das Volumen der Ein- und Auszahlungen und Überweisungen.
Bislang führte die Volksbank Analysen im Multi-Kanal-Vertrieb
über Papierlisten und Rohdaten durch. „Um beispielsweise Informationen zum
Volumen von Ein- und Auszahlungen am Geldautomaten zu erhalten, generierten wir
monatlich Listen, die per Hand ausgewertet wurden. Das war sehr zeitaufwändig.
Jede manuelle Auswertung dauerte Stunden", beschreibt Matthias Schäfers, Gruppenleiter
Betriebsorganisation von der Volksbank Paderborn-Höxter die Nachteile des alten
Verfahrens. „Die Vertriebskanalnutzungsanalyse liefert uns dagegen die Daten
elektronisch und per Knopfdruck und erstellt automatisch Vergleichswerte zu
vergangenen Monaten oder definierten Zeiträumen. Der Vorteil des neuen Systems
liegt vor allem in der effizienten Handhabung. Wir müssen keine Listen mehr
manuell vergleichen, das erledigt das System. Dadurch sparen wir jede Menge
Zeit und Ressourcen", sagt Matthias Schäfers.
Zusätzliche Auswertungen und besserer Überblick
Die Vertriebskanal-Analyse hat neben der effizienten
Handhabung weitere Vorteile zu bieten. Matthias Schäfers weiter: „Sie
vergleicht die Nutzungsintensität der einzelnen Vertriebskanäle und berechnet
die Differenzwerte. Darüber hinaus können wir jetzt jede Auswertung speichern
und im Bedarfsfall mit den neuen Monatsdaten wieder aktualisiert abrufen. Mit
einer Diagramm-Funktion sind die Ergebnisse grafisch und auf einen Blick
darstellbar. Das alles war in dieser Form bislang nicht möglich. Da die neue
Anwendung browser-basiert läuft, ist sie zudem einfach zu bedienen und
benutzerfreundlich."
Ein weiterer Vorteil: Die Daten sind exportierbar und können
anderen Mitarbeitern beispielsweise per PDF-Dokument zur Verfügung gestellt
werden. Für die Nutzung der Analysefunktion und die Einsicht in die Ergebnisse
hat die Bank Kompetenzen vergeben.
„Unsere Marktbereichsleiter, für die diese Anwendung in ihrer Arbeit grundlegend
wichtig ist, haben so jederzeit Zugriff auf aktuelle Auswertungen", sagt
Matthias Schäfers.
Die der Analyse zugrunde liegende Datenbank speichert auch
Informationen darüber, welche Karten an welchem Geldausgabeautomaten und an
welchem Standort zum Einsatz kommen: Wurde die VR-Bankcard für die Abhebung
genutzt oder eine bankfremde Karte. Die Ergebnisse lassen Rückschlüsse zu, für welche Abhebungen welche Karten
genutzt werden und wie viele Fremdnutzer die Geräte der Bank in Anspruch
nehmen. „Das System lässt eigentlich keine Frage offen", fasst Matthias
Schäfers zusammen.
Keine Chance für lange Schlangen
Selbstverständlich profitiert auch der Kunde von einer
detaillierten Vertriebskanalnutzungsanalyse. „Es gibt Stoßzeiten in bestimmten
Filialen, da stehen die Kunden beispielsweise am Geldautomaten Schlange. Wir
sind als kundenorientierte Bank natürlich daran interessiert, unnötige
Wartezeiten zu vermeiden. Wenn wir auf Basis der Analyse uns für zusätzliche
SB-Geräte entscheiden, profitiert der Kunde davon", erklärt Matthias
Schäfers.
Prozessoptimierung und neue Vertriebspotenziale
Die Analyse-Anwendung läuft bei der Volksbank
Paderborn-Höxter über Windows und OS/2. Die operativen Kosten sind für die Bank
zwar höher, dies wird aber durch die Zeit- und Ressourcenersparnis kompensiert.
„Uns ist es wichtig, dass wir unsere Analyseprozesse und die Bankorganisation
optimieren können. Zudem bildet die Analyse die Grundlage für neue
Erlöspotenziale in der Bank.", sagt Matthias Schäfers.
bank21-analysen Vertriebskanalnutzung liefert eine Auswertung
über die Nutzung aller Vertriebskanäle der Volksbank Paderborn-Höxter. Auf der
Basis der Ergebnisse können Potenziale im Vertrieb nach Nutzergruppen (Privatkunden
und Firmenkunden inkl. Selbstständige) erkannt bzw. Veränderungen und die
Erreichung von Vertriebszielen gemessen werden. Dabei entscheidet eine Bank
selbst, ob und welche Maßnahmen sie aufsetzt, z.B. um eine höhere Quote im
Online-Banking zu erreichen oder die Auslastung von SB-Terminals zu steigern.
Wie geht es weiter?
Matthias Schäfers sieht nach den ersten Erfahrungen mit der
Anwendung bank21-analysen Vertriebskanalnutzung weitere Ausbauoptionen: „Wir
würden uns wünschen, wenn die Analyse in einer weiteren Entwicklungsstufe
Aufschluss darüber geben könnte, welche Kunden beispielsweise beleghafte
Überweisungen abgeben und die SB-Terminals nicht nutzen. Auf dieser Basis
könnten wir dann gezielt Aktionen zum Online- oder SB-Banking anbieten. Denn
mit der Anwendung kann man schon heute erkennen, wie viel Potenzial im
Online-Banking steckt."