Hintergrundinformationen von
der GAD eG zum Risikomanagement bei VR-Banken
Zahlreiche Insolvenzen und Turbulenzen im internationalen
Finanzsystem konfrontieren Banken und Finanzinstitute mit einer wachsenden
Anzahl von Risiken. Mit Basel II wurden die gesetzlichen Richtlinien für ein
effektives Risikomanagement daher enger gesteckt. Das hat auch erhebliche
Auswirkungen für die Volks- und Raiffeisenbanken und bezieht sich nicht nur auf
Kreditausfallrisiken. Bislang gehörte bei den VR-Banken die Überwachung von
Adress- und Marktpreisrisiken zum Tagesgeschäft. Sogenannte operationelle
Risiken wie Systemausfälle, menschliches Versagen und Naturereignisse wurden
dabei nicht berücksichtigt.
„Mit BASEL II gewinnt die Steuerung operationaler Risiken an
Bedeutung. Das trifft vor allem kleinere und mittelständische Banken, bei denen
Schwankungen weitreichende Auswirkungen haben können. Hinzu kommt, dass
Regelungen wie das Kreditwesengesetz sowie das Kontroll- und Transparenzgesetz
inzwischen ein ganzheitliches und systematisches Risikomanagement bei Banken
vorschreiben. Dabei werden sowohl innere als auch externe Gefahren
berücksichtigt“, sagt Anno Lederer Vorstandssprecher der GAD eG, Münster.
Die GAD ist Softwarehaus für rund 540 Volksbanken und
Raiffeisenbanken und ist als spezialisierter IT-Dienstleister mit dem
Management von Risiken in kleineren Banken und IT-Unternehmen nicht nur bestens
vertraut, sondern hat damit auch jahrelange praktische Erfahrungen. Für ihre
Mitgliedsbanken hat die GAD mit „risikocockpit“ eine standardisierte und
browserbasierte Anwendung zur Identifikation und Steuerung von operationellen
und anderen Risiken entwickelt. Die Anwendung berücksichtigt alle
Geschäftsprozesse einer Bank und erfasst, verwaltet, bewertet und überwacht
mögliche Schwachstellen.
Anno Lederer: „Das Risikomanagement ist vielschichtig und
umfasst potenzielle Gefahren wie Systemausfälle, Filialbrand, Betrug,
Naturkatastrophen und menschliches Versagen. Diese Vielschichtigkeit erfordert
ein ganzheitliches Risikomanagement, um eine optimale Risikoabschätzung und ein
schnelles Gegensteuern im Gefahrenfall zu ermöglichen“, sagt Anno Lederer
Vorstandssprecher der GAD eG, Münster.
Anno Lederer: „Die IT spielt beim Risikomangement eine
wichtige Rolle. Als spezialisierter IT-Dienstleister stellen wir unseren
Mitgliedsbanken eine effektive und ergebnisorientierte Gesamtsteuerung bereit,
die alle Risiken einer Bank abdeckt und ein Rating nach den Basler Richtlinien
ermöglicht.“
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Weitere Informationen:
GAD eG
Beate Köstermann
Telefon: 0251 – 7133 1912
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Fink & Fuchs Public Relations AG
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Die GAD eG mit ihrem Hauptsitz in Münster ist
Service-Rechenzentrum, IT-Dienstleister und Softwarehaus für rund 540
Volksbanken und Raiffeisenbanken in Brandenburg, Bremen, Hamburg,
Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz,
Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. Weitere Standorte sind Hamburg, Koblenz,
Lehrte und Oldenburg. Die GAD eG erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2002 rund 350
Millionen Euro.