zurück Meldungen Artikel Bilder Viten Mappen Termine Kontakte Service Suche Start


Sie sehen die Pressemeldung Nr.: FF2008-014 vom 18.06.2008
 
Web-Vorlage

Umfrage

 

 Oriella-Umfrage: Europäische Journalisten setzen auf Digital

 

 Über 40 Prozent der Medien nutzen bereits Videoinhalte

 

 Mehr als 70 Prozent setzen auf User-Generated-Content

 

Wiesbaden, 18. Juni 2008 – Das internationale PR-Netzwerk Oriella, gegründet von Brands2Life und der Horn Group, hat seine erste paneuropäische Studie zum digitalen Journalismus vorgestellt. Darin wird aufgezeigt, welche Auswirkungen das digitale Zeitalter auf den Journalismus bereits genommen hat. Teilgenommen haben über alle Mediengattungen insgesamt 347 Journalisten aus Belgien, Deutschland, den Niederlanden, Italien, Spanien, Schweden und Großbritannien. In Deutschland wurde die Studie von den Oriella-Partnern PR-COM und Fink & Fuchs PR durchgeführt.

 

Die Umfrage zeigt in erster Linie, welchen Einfluss Web 2.0 Tools wie Blogs, Pod- und Videocasts auf die Arbeit von Journalisten genommen haben. Videoinhalte in Form von Online-TV und Video-Clipps haben für über 40 Prozent der Studienteilnehmer einen wachsenden Einfluss, wobei nur drei Prozent der Befragten bei klassischen Rundfunkanstalten beschäftigt ist. Europäische Journalisten sehen sich mehr und mehr gezwungen, ihre Inhalte in verschiedensten Formaten anzubieten: 44 Prozent bieten journalistisch ausgerichtete Blogs an, während lediglich ein Fünftel Audio-Podcasts produziert und nur 24 Prozent Video-Podcasts. 46 Prozent der befragten Journalisten haben dabei das Gefühl, mehr Inhalte für ihre Zielgruppen produzieren zu müssen.

 

Die Studie belegt weiter, dass User-Generated-Content (UGC) auch bei europäischen Journalisten hoch im Kurs steht. 62 Prozent von ihnen begrüßen ausdrücklich vom Leser erstellte Inhalte als Teil des Gesamtangebots. Über 70 Prozent der Medienangebote setzen auf Leserkommentare in Online-Artikeln und immerhin 30 Prozent bieten sogar die Möglichkeit, Bilder hochzuladen. Auch die Blogosphäre gewinnt immer stärkeren Einfluss auf den Journalismus. Fast ein Viertel der Journalisten zitiert regelmäßig Blogger in seinen Artikeln.

 

 Obwohl europäische Publikationen ihre Inhalte vermehrt in neuen, digitalen Formaten anbieten, zeigte die Umfrage, dass Journalisten im Umgang mit den Neuen Medien oft auf sich alleine gestellt sind. Fast 60 Prozent der Befragten bestätigten, dass sie keine spezielle Einarbeitung bei der Erstellung neuer Medienformate bekommen haben. Lediglich einer von zehn Journalisten hat ein Videotraining absolviert. Dies macht deutlich, dass Verlagshäuser von Journalisten heutzutage implizit auch Know-how in der Erstellung digitaler Inhalte erwarten. Trotz dieser hohen Erwartungen und mangelnder Ausbildung begrüßen die Journalisten das digitale Zeitalter: 88 Prozent von ihnen gab immerhin an, genauso oder gar zufriedener mit dem Job zu sein als vor der digitalen Revolution. Trotz des dramatisch gestiegenen Outputs an Veröffentlichungen sehen die meisten Journalisten keine Einbußen in punkto Qualität. 16 Prozent hingegen sehen eine Verschlechterung in der journalistischen Qualität aufgrund der digitalen Entwicklung.

 

„Wir beobachten den wachsenden Einfluss der digitalen Medien auf die klassischen Verlags- und Rundfunkhäuser schon seit längerer Zeit“, sagte Giles Fraser, Co-Head des Oriella-PR-Netzwerks und Mitgründer von Brands2Life. „Wir wollten herausfinden, wie stark dieser Einfluss auf die tägliche Arbeit der Journalisten in der Praxis ist. Redaktionen benötigen alle denkbaren Formate, sei es Bild-, Audio-, Video- oder Textmaterial, um die Nutzergewohnheiten ihrer Rezipienten zu bedienen. Es ist vor allem Aufgabe der PR-Branche, hierauf zu reagieren und solche Angebote bereitzustellen“, so Fraser.

 

Der vollständige Ergebnisbericht kann unter folgendem Link herunter geladen werden: http://www.europeandigitaljournalism.com

 

 3758 Anschläge bei durchschnittlich 55 Zeichen pro Zeile

 

 

Weitere Informationen:

Fink & Fuchs Public Relations AG

Stephan Fink

Berliner Straße 164 | D65205 Wiesbaden | Germany

Tel. ++49-611-74131-0 | Fax ++49-611-74131-20

stephan.fink@ffpr.de | www.ffpr.de | www.ffpress.net

 

 

Vorstand: Dipl. Kfm. Stephan Fink | Dipl. Ing. Martin Fuchs

Vorsitzender des Aufsichtsrats: Thomas Weidmann

Amtsgericht Wiesbaden, HRB 7013

 

 

 

About the Oriella Network

 

The Oriella PR Network is an alliance of 15 communications agencies in 20 countries around the world. Our partnership of independent agencies was built upon a set of global best practices and close working relationships not offered by others of its kind. The network was founded by Brands2Life and Horn Group with the support of agencies around the world with whom they have worked successfully on client projects - in some cases for many years. Oriella partners exist in major and secondary markets throughout The Americas, Europe and Asia/Pacific.

 

 Kurzprofil PR-COM

 

PR-COM in München ist eine der führenden deutschen Agenturen für strategische Unternehmenskommunikation und PR in der IT- und Telekommunikationsbranche. Die 26 festen Mitarbeiter betreuen ihre Kunden in spezialisierten Teams: Die eigene Redaktion bringt profunde Fachexpertise ein, die Account Manager konzentrieren sich auf die strategische und operative PR. In allen Aspekten der Kommunikation agiert PR-COM kompromisslos qualitäts- und erfolgsorientiert. Zu den über 20 Beratungskunden der Agentur gehören unter anderem Dell, NVIDIA, Toshiba und WebEx.

 

Kurzprofil Fink & Fuchs Public Relations AG

 

Fink & Fuchs Public Relations AG ist die Agentur für erfolgreiche Kommunikation von Technologiethemen. 78 Mitarbeiter übersetzen technologischen Wandel in interessante Kommunikationsinhalte für Unternehmen, Konsumenten und Gesellschaft. Das 1988 gegründete Unternehmen erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2007 einen Honorarumsatz von 6,5 Mio. Euro. Die in Wiesbaden und München ansässige Agentur ist die Nr. 1 der Technologie-Spezialagenturen – Top 12 aller PR-Agenturen (Quelle: PR-Ranking 2007). Fink & Fuchs Public Relations wurde 2008 mit den PR-Awards „B-to-B“ und „CSR“ sowie dem Sabre „German Consultancy of the Year 2007“ ausgezeichnet. Zu den Kunden zählen unter anderem Adobe Systems, Carl Zeiss, Computacenter, Cisco Deutschland, EMC, Kabel Deutschland, Microsoft Deutschland, Mobotix, o2 Germany, Plantronics, Psion Teklogix, Schott Solar, Sterling Commerce, Telefónica Deutschland, TÜV Hessen, Vanco, World Cyber Games (WCG), Xerox und zetVisions.

 

 



 

Diese Meldung als PDF-Datei downloaden
 

European Digital Journalism Study
PDF 0.26 MB
 

 

 

Zu dieser Meldung ist derzeit kein Bild vorhanden
 

Zu dieser Meldung ist derzeit kein Artikel vorhanden
 

Zu dieser Meldung ist derzeit keine Vita vorhanden