IT-Management
Europaweite Umfrage von EMC zeigt Kluft zwischen
IT-Management und Geschäftsanforderungen
SCHWALBACH. Mehr als die Hälfte der IT-Verantwortlichen in
Europa haben keinen verlässlichen, aktuellen Einblick in ihre
IT-Infrastrukturen. Dies ergab eine Umfrage, die EMC unter 240 IT-Managern in
Deutschland, Frankreich, Benelux, Skandinavien, Spanien, Großbritannien und der
Schweiz durchgeführt hat. EMC hat dabei die wichtigsten Themen abgefragt, die
Unternehmen bei der Umsetzung einer IT Service Management Strategie begegnen.
Dabei zeigte sich, dass IT-Abteilungen nach wie vor versuchen zu verstehen, wie
die IT das Geschäft unterstützen kann. Dies scheint sich durch mangelnde
Einsichtsmöglichkeiten in die Beziehungen zwischen der IT-Infrastruktur und den
Applikationen zu begründen. Ein weiteres Ergebnis der Befragung ist die
Tatsache, dass IT-Abteilungen die Diagnose und Ursachensuche auftretender
Störungen immer noch manuell durchführen. Eine Priorisierung der Probleme
anhand der Wichtigkeit für den Geschäftsprozess sowie eine effiziente Lösung
ist so kaum möglich.
78 Prozent der Befragten haben keine integrierte
Dashboard-Übersicht über ihre IT-Infrastruktur. 31 Prozent gaben an, bei
auftretenden Störungen deren Ursache manuell zu analysieren. Mangelnde
Einsichtsmöglichkeiten in die IT-Infrastruktur sind ein Risiko bei
Konsolidierungs- oder Migrationsprojekten in Rechenzentren, denn Unternehmen
sind gezwungen, eine manuelle Bestandsaufnahme ihrer Informationsinfrastruktur
vorzunehmen. Dies ist unproduktiv, zeitintensiv, wenig verlässlich und somit
nicht sehr effizient. Unkenntnis der Beziehungen zwischen der IT und den
Anwendungen führt zudem dazu, dass IT-Verantwortliche ihren Kunden bestimmte
Service Level Agreements nicht garantieren können und auftretende Störungen
nicht in Bezug zu den betroffenen Geschäftsprozessen setzen können.
Bedarf an Application Discovery und Mapping besteht
Der Umfrage zufolge führen 66 Prozent der IT Manager ihren
IT-Betrieb auf der Basis von ITIL-Richtlinien (IT Infrastructure Library), nur
fünf Prozent jedoch glauben, dass die IT ein strategischer Teil des
Geschäftsmodells des Unternehmens ist. 65 Prozent der Befragten gaben zudem an,
die Kosten von Systemsausfällen nicht zu messen. Ohne genaue Informationen über
die Häufigkeit von Ausfällen und deren Kosten ist es jedoch schwierig, Service
Levels effektiv einzuhalten oder Kosten zu senken.
Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass es in den Unternehmen
Bedarf an Lösungen gibt, die Aufschluss über vorhandene Infrastrukturkomponenten
sowie deren Abhängigkeiten und Beziehungen untereinander und zu den
Applikationen geben. Diese Lösungen sollten die Informationen direkt in eine
Configuration Management Database (CMDB) liefern können und mit Incident- und
Problem-Management integrierbar sein. Sie bilden somit eine wichtige Grundlagen
zur Kostensenkung sowie zur Verbesserung von Service Levels und Produktivität. Weitere
Informationen zu EMCs Lösungen für das Resource-Management sind abrufbar unter
http://www.emc.com/products/software/smarts/smarts_family.
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Kurzprofil EMC:
Die EMC Corporation (NYSE: EMC) mit Hauptsitz in Hopkinton,
Massachusetts (USA), ist der weltweit führende Entwickler und Anbieter von
Technologien und Lösungen für Informationsinfrastrukturen. Unternehmen können
auf dieser Basis mit Hilfe eines effizienten Datenmanagements den maximalen
Nutzen aus ihren Informationen ziehen (www.emc2.de).