Speichertechnologie
ILM: EMC stellt neue Technologien für Datenspeicherung und
Virtualisierung vor
Plattformen und innovative IP-Storage-Software vernetzen
Storage-Umgebungen und verbessern IP-Netzwerke
LONDON/SCHWALBACH. EMC hat heute eine Reihe neuer Storage-
und Virtualisierungslösungen, eine neue File-System-Software sowie erweiterte
Virtualisierungsfunktionen für NAS-Umgebungen vorgestellt. Zu den
Neuvorstellungen gehört unter anderem die Erweiterung der Symmetrix DMX-3, die
mit einer Kapazität von über 1.024 Terabyte als weltweit erstes
Highend-Speichersystem mehr als ein Petabyte Daten speichern kann. Die neuen
Lösungen erweitern den Nutzen von Information Lifecycle Management (ILM) für
zusätzliche Anwendungen und Informationen auf der Basis kosteneffizienter
IP-Netzwerke.
Die Neuheiten im Überblick
Mitglieder des Managements stellten EMCs neue Produkte im
Rahmen einer Veranstaltung für Medien und Analysten in London vor. Die
wichtigsten Neuheiten sind in dieser Übersicht dargestellt (hierzu gibt es
jeweils auch separate Pressemeldungen):
Einstiegs- und Highend-Konfigurationen für das Speichersystem
Symmetrix DMX-3, inklusive neuer
Fibre-Channel (LC-FC) Laufwerke mit einer Kapazität von jeweils 500 Gigabyte.
Damit ist es erstmals möglich, ein einzelnes Highend-Speichersystem mit einer
Kapazität von über einem Petabyte (1.024 Terabyte) auszustatten. Die neuen
Features ermöglichen, eine höhere Anzahl von Informationen auf
unterschiedlichen Speicherebenen einem einzelnen Array zu speichern und die Verbindungen
im Netzwerk über die Symmetrix-Plattform zu steuern.
EMCs Software Multi-Path File System for iSCSI (MPFSi) ist die branchenweit erste ihrer Art. Diese
Anwendung realisiert Kosteneinsparungen bei verbesserter Leistung für
datenintensive Umgebungen in IP-Netzwerken. Zu den Anwendungsbereichen zählen
unter anderem Grid Computing, Rich Media und Software-Entwicklung.
Die Virtualisierungsplattform EMC Rainfinity wurde umfassend erweitert. Dazu gehört Global
Namespace Management, das eine einheitliche Übersicht von Daten und
Datensystemen auf heterogenen Servern und in IP-Netzwerken ermöglicht. Die
Plattform bietet zudem mit Synchronous IP Replication erweiterte Funktionen, um
Inhalte zu schützen.
Die Erweiterungen der CAS-Lösung (Content Addressed Storage) Centera umfassen Features für die Verwaltung von
Archivierungsfristen und ermöglichen es, Daten im Falle eines anhängigen
Rechtsstreits schnell zu identifizieren sowie bei Bedarf die Vorhaltezeit zu
verlängern. Unternehmen haben so mehr Flexibilität, Sicherheit und Kontrolle
über ihre archivierten Informationen und erfüllen gesetzliche
Rahmenbedingungen.
Neue Lösungen für wachsende Herausforderungen
„Das Wachstum und die Komplexität von IT-Infrastrukturen zu
managen ist zu einer enormen Herausforderung für unsere Kunden geworden“,
erklärt Joe Tucci, Chairman und President von EMC. „Das Volumen der
gespeicherten Daten wuchs in 2005 um über 70 Prozent. Die Kombination dieses
Wachstums mit ständig neuen Anforderungen bei Governance und Datenschutz haben
zu erhöhten Kosten und zusätzlichen Aufgaben für das Management von
Informationen geführt. Unsere neuen Technologien ermöglichen es,
Informationsinfrastrukturen noch kosteneffizienter, einfacher und cleverer zu
gestalten sowie die Reichweite einer ILM-Strategie zu erhöhen.“
„IP-Storage ist ein brandheißes Thema: IT-Profis erweitern
die Vorteile von Fibre-Channel-basierten SANs auf das gesamte Unternehmen,
indem sie auf IP setzen“, betont Steve Duplessie, Gründer und Senior Analyst
der Enterprise Strategy Group. „EMC hat das erkannt und bietet seinen Kunden
einen integrierten und zentralen Zugriff auf Daten im gesamten Unternehmen,
unabhängig ob diese einzeln oder in Blöcken transportiert werden. IP ist die
Lösung, um wirklich jeden Server anzubinden und nicht nur die großen.“