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Sie sehen den Artikel: Automatisierung ist im Rechenzentrum Pflicht. Veröffentlicht am: 15.05.2008
 
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Automatisierung ist im Rechenzentrum Pflicht

 

Autor: Mika Kotro, Marketing Manager EMC Deutschland GmbH

 

Die Verwaltung von Informationskapital spielt heute eine immer wichtigere Rolle, denn trotz Datenwachstums und sinkender IT-Budgets müssen Informationen im Rahmen festgelegter Service Level Agreements verfügbar sein. Um dieser Verpflichtung nachzukommen, braucht es eine automatisierte, übergreifende Verwaltung der Infrastruktur, von der Speicherumgebung über das Datennetzwerk bis hin zu den Anwendungen. Besonders wichtig ist dabei der integrierte Blick auf Storage- und Netzwerkressourcen, um das System als Ganzes reibungslos zu verwalten. Denn das Geschäft erfordert oft kurzfristig erhebliche Änderungen durch die Implementierung zusätzlicher Server und Anwendungen oder durch den notwendigen Ausbau der Speicherkapazitäten. Um in dieser Situation weiterhin die Kontrolle über die Infrastruktur zu behalten, sollte der IT-Verantwortliche die gesamte Architektur erkennen und auf seiner Managementkonsole abbilden. Er muss sie kontinuierlich überwachen und Fehler innerhalb kürzester Zeit identifizieren und beheben sowie Infrastrukturänderungen vorausschauend planen. Das Ganze muss in heterogenen Umgebungen und über Domaingrenzen hinweg passieren. Erste Managementkonsolen wie EMC ControlCenter bieten ein umfassendes Funktionsset, das diese Aufgaben in heterogenen Umgebungen bewältigen kann.

 

Die Infrastruktur kennen

 

Eine Informationsinfrastruktur besteht aus unzähligen Einzelkomponenten – Speichersystemen, Switches, Router, Hosts, Anwendungen, Server usw. Dazu kommt, dass ständig Geräte hinzugefügt oder ausgetauscht und neue Verbindungen geschaffen werden. Diese Komplexität muss zunächst einmal verstanden und beherrscht werden. Möglich ist dies nur, wenn der IT-Administrator jederzeit einen aktuellen Bestand sämtlicher Komponenten nach Standorten und ihrer Beziehungen zu Applikationen, Funktionen oder untereinander zur Verfügung hat. Hierzu greift er auf Werkzeuge wie den EMC Smarts IP Availability Manager und EMC ControlCenter SRM Monitoring und Reporting zurück, die in Echtzeit und automatisch die gesamte Infrastruktur überwachen und neue Komponenten sofort in die Administrationsumgebung aufnehmen, inklusive ihrer Bezeichungen, Funktionen und Beziehungen.

 

Die Ressourcen optimal einsetzen

 

Die auf diese Weise gewonnenen Erkenntnisse über die Infrastruktur sind notwendig, um im nächsten Schritt das Resource Management der Speicher- und Datennetzwerke zu automatisieren. Heute gängige verteilte Speicher- und Netzwerkressourcen sind über SAN-, NAS oder IP-Netze miteinander verbunden und stellen Administratoren je nach Komplexität und Umfang des Verbundes vor große Herausforderungen. Versagt auch nur eine Komponente des Netzwerks ihren Dienst, erhalten Verwalter komplexer Infrastrukturen oft eine Flut von Warnhinweisen oder doppelten Ausfallmeldungen, die alle vom gleichen Problem ausgelöst werden. Vergleichbar sind diese Meldungen mit den vielfältigen Symptomen eines Infektes beim Menschen, der von einem einzigen Erreger verursacht wird. Wer sich manuell an die Ursachenforschung macht, vergeudet oft wertvolle Zeit und riskiert, dass sich der Fehler negativ auf weitere Netzwerkbereiche und schlussendlich auch auf das Geschäft des Unternehmens auswirkt. Meist ist es schier unmöglich, die Auswirkungen von Ereignissen zwischen Speichernetzen, IP-Netzen und Applikations-Domains überhaupt miteinander in Beziehung zu setzen.

 

Um dies zu vermeiden, braucht es einerseits eine automatische Performance- und Auslastungskontrolle, die kontinuierlich die Umgebung überwacht. Wenn Unregelmäßigkeiten auftauchen, kann so oft schon frühzeitig, bevor ein Ausfall passiert, eingegriffen werden. Dafür ist es allerdings auch nötig, die Fehlerursache zielgenau zu identifizieren. EMC bietet hierzu mit der EMC Smarts Management-Software eine Lösung, die auf Basis der automatisch erkannten Komponenten und Beziehungen im Netzwerk in der Lage ist, die Fehlermeldungen zu analysieren, die Folgefehler herauszufiltern und das ursprüngliche Problem zu identifizieren. Entscheidend ist dabei, dass sie auch in heterogenen Umgebungen funktioniert - vom Netzwerk über den Speicherbereich bis hin zu den laufenden Anwendungen. Störungen können somit schneller beseitigt werden und zwar bevor der produktive Betrieb beeinträchtigt ist. Das Modul EMC Smarts Storage Insight for Availability, das auf EMC ControlCenter basiert, überwacht dabei auch mögliche Probleme im Fibre Channel SAN wie Host Devices, File-Systeme oder virtuelle Platten. Die Analyse zeigt zudem, welche Auswirkungen zum Beispiel der Defekt einer Host Bus Adapter-Karte oder eines Switch-Ports im SAN-Umfeld auf die laufenden Anwendungen und die betroffenen Geschäftsbereiche hat. Diese Informationen über mögliche Folgen eines diagnostizierten Problems sind die Basis für die richtige Reihenfolge der Maßnahmen zur schnellen Fehlerbehebung.

 

Vorausschauende Planung

 

Eine effiziente Informationsinfrastruktur basiert jedoch nicht nur auf dem reibungslosen Betrieb, sondern auch auf einer vorausschauenden Planung. Denn so wie die Geschäftsanforderungen sich ändern, muss auch die IT flexibel reagieren. Doch wäre es fatal, wenn durch diese Aktivitäten die Infrastruktur plötzlich Performanceeinbußen erfährt oder gar komplett ausfällt. Daher muss jede Veränderung minutiös geplant und überprüft werden. Die Komplexität und der Umfang heutiger Infrastrukturen machen es unmöglich, jede Änderung in einer zur Produktivlandschaft identischen Testumgebung vorab zu prüfen. Es braucht also die Unterstützung durch Tools wie des EMC Smarts Application Discovery Managers, um die Anwendungen und deren Beziehungen zur zugrundeliegenden Infrastruktur zu identifizieren und somit alle Abhängigkeiten zu verstehen. Oder wie des EMC ControlCenter SAN Advisor, um die Auswirkungen einzelner Veränderungen berechnen zu können.

 

Automatisierung ist der Schlüssel zum Erfolg

 

Auf eine weitestgehende Automatisierung der IT-Verwaltung werden die großen Unternehmen künftig nicht verzichten können. So erkennt moderne Management-Intelligenz die Komplexität und Zusammenhänge einer Infrastruktur mit Speicher- und Datennetzen in Echtzeit. Durch Automatisierung passiert also zweierlei: die Sicherheit der Daten nimmt zu und die gewonnene Zeit kann für strategischere IT-Aufgaben eingesetzt werden.

 

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