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Sie sehen den Artikel: IT-Lösungen senken Kosten im Gesundheitswesen. Veröffentlicht am: 14.05.2008
 
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IT-Lösungen senken Kosten im Gesundheitswesen

 

Abläufe optimieren, Kosten senken, Effizienz erhöhen: was für Unternehmen in der freien Wirtschaft gilt, ist auch in Kliniken und Arztpraxen zur Maxime des Handelns geworden. Dabei muss unternehmerisches Denken in Einklang mit der Fürsorgepflicht und Qualität der Behandlung gebracht werden. Trotzdem müssen sich die Verantwortlichen mit wachsenden Datenmengen, eingeschränkten Budgets sowie strengen gesetzlichen Vorgaben zur langfristigen Archivierung von Patientendaten auseinander setzen. Ein Weg, diese Anforderungen zu erfüllen, ist der Einsatz von Informationstechnologie. Mit den bereits in immer mehr Kliniken eingesetzten PACS- und RIS-Systemen sowie geeigneten IT-Strategien können Ärzte, Apotheker und Klinikpersonal die Betreuung ihrer Patienten verbessern und gleichzeitig Prozesse beschleunigen, bürokratische Hürden abbauen und Kosten senken.

 

Universitätsklinikum Leipzig setzt auf cleveres Informations-Management

 

Auch das Universitätsklinikum Leipzig AöR (UKL) steht vor dieser Herausforderung. Um eine effiziente Patientenversorgung garantieren zu können und gleichzeitig den einschlägigen gesetzlichen Vorgaben zur Archivierung medizinischer Daten genüge zu tun, hat das UKL eine Speicher- und Archivierungs-Lösung von EMC implementiert. „Alle Informationen, die im Rahmen der Behandlung unserer rund 48.000 stationären und 260.000 ambulanten Patienten entstehen, müssen in vielen Fällen rund um die Uhr und an jedem Ort des Klinikums verfügbar sein“, sagt Dirk Jaeckel, CIO des Universitätsklinikums Leipzig. „Neben Kostensenkungen ist daher die schnelle Zugriffsmöglichkeit der verschiedenen Nutzer eines unserer strategischen Ziele.“

 

Die neue Archivierungslösung von EMC wurde innerhalb von nur sechs Monaten aufgebaut. Dazu hat das UKL zwei gespiegelte Centera CAS (Content Adressed Storage)-Systeme implementiert, die speziell für die revisionssichere Archivierung unveränderlicher Daten konzipiert sind. In der ersten Phase werden Informationen aus dem klinischen Informationssystem des UKL in das SAP-Business-Intelligence-System übernommen und auf EMC CLARiiON-Speichersystemen gespeichert. Auch die Daten von abgeschlossenen Prozessen aus den SAP R/3-Modulen zum Finanzwesen und Controlling werden auf die Centera ausgelagert. Gesteuert wird die Datenablage über die EMC DatabaseXtender Software. Diese bietet einen intelligenten, Policy-basierten Datentransfer aus überlasteten Produktionsdatenbanken über Tiered Storage-Umgebungen, wie sie auch das Uniklinikum Leipzig aufgebaut hat.

 

Alle rechtlichen Anforderungen erfüllt

 

Nach Abschluss des Projekts steht dem Uniklinikum Leipzig eine Informationsinfrastruktur zur Verfügung, die neben der Archivierung von SAP-Daten auch die intelligente und transparente Wiederherstellung der archivierten Informationen ermöglicht. Durch die frühzeitige Archivierung wird zudem wertvoller Speicherplatz auf den Online-Systemen frei. „Wir sind gerüstet und können das zu erwartende Datenwachstum gut abfangen und managen“, erklärt Dirk Jaeckel. „Die Kosteneinsparungen, die wir durch die Einrichtung der Archivierungslösung erzielen konnten, sind schon nach den ersten Wochen und Monaten sichtbar. Mit der Lösung von EMC können wir zudem alle geltenden Vorgaben bezüglich der Datenaufbewahrung erfüllen, sowohl medizinisch als auch im Rahmen der GdPDU.“

 

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