IT-Lösungen senken Kosten im Gesundheitswesen
Abläufe optimieren, Kosten senken, Effizienz erhöhen: was für
Unternehmen in der freien Wirtschaft gilt, ist auch in Kliniken und Arztpraxen
zur Maxime des Handelns geworden. Dabei muss unternehmerisches Denken in
Einklang mit der Fürsorgepflicht und Qualität der Behandlung gebracht werden.
Trotzdem müssen sich die Verantwortlichen mit wachsenden Datenmengen,
eingeschränkten Budgets sowie strengen gesetzlichen Vorgaben zur langfristigen
Archivierung von Patientendaten auseinander setzen. Ein Weg, diese
Anforderungen zu erfüllen, ist der Einsatz von Informationstechnologie. Mit den
bereits in immer mehr Kliniken eingesetzten PACS- und RIS-Systemen sowie
geeigneten IT-Strategien können Ärzte, Apotheker und Klinikpersonal die
Betreuung ihrer Patienten verbessern und gleichzeitig Prozesse beschleunigen,
bürokratische Hürden abbauen und Kosten senken.
Universitätsklinikum Leipzig setzt auf cleveres
Informations-Management
Auch das Universitätsklinikum Leipzig AöR (UKL) steht vor
dieser Herausforderung. Um eine effiziente Patientenversorgung garantieren zu
können und gleichzeitig den einschlägigen gesetzlichen Vorgaben zur
Archivierung medizinischer Daten genüge zu tun, hat das UKL eine Speicher- und
Archivierungs-Lösung von EMC implementiert. „Alle Informationen, die im Rahmen
der Behandlung unserer rund 48.000 stationären und 260.000 ambulanten Patienten
entstehen, müssen in vielen Fällen rund um die Uhr und an jedem Ort des
Klinikums verfügbar sein“, sagt Dirk Jaeckel, CIO des Universitätsklinikums
Leipzig. „Neben Kostensenkungen ist daher die schnelle Zugriffsmöglichkeit der
verschiedenen Nutzer eines unserer strategischen Ziele.“
Die neue Archivierungslösung von EMC wurde innerhalb von nur
sechs Monaten aufgebaut. Dazu hat das UKL zwei gespiegelte Centera CAS (Content
Adressed Storage)-Systeme implementiert, die speziell für die revisionssichere
Archivierung unveränderlicher Daten konzipiert sind. In der ersten Phase werden
Informationen aus dem klinischen Informationssystem des UKL in das
SAP-Business-Intelligence-System übernommen und auf EMC
CLARiiON-Speichersystemen gespeichert. Auch die Daten von abgeschlossenen
Prozessen aus den SAP R/3-Modulen zum Finanzwesen und Controlling werden auf
die Centera ausgelagert. Gesteuert wird die Datenablage über die EMC
DatabaseXtender Software. Diese bietet einen intelligenten, Policy-basierten
Datentransfer aus überlasteten Produktionsdatenbanken über Tiered
Storage-Umgebungen, wie sie auch das Uniklinikum Leipzig aufgebaut hat.
Alle rechtlichen Anforderungen erfüllt
Nach Abschluss des Projekts steht dem Uniklinikum Leipzig
eine Informationsinfrastruktur zur Verfügung, die neben der Archivierung von
SAP-Daten auch die intelligente und transparente Wiederherstellung der archivierten
Informationen ermöglicht. Durch die frühzeitige Archivierung wird zudem
wertvoller Speicherplatz auf den Online-Systemen frei. „Wir sind gerüstet und
können das zu erwartende Datenwachstum gut abfangen und managen“, erklärt Dirk
Jaeckel. „Die Kosteneinsparungen, die wir durch die Einrichtung der
Archivierungslösung erzielen konnten, sind schon nach den ersten Wochen und
Monaten sichtbar. Mit der Lösung von EMC können wir zudem alle geltenden
Vorgaben bezüglich der Datenaufbewahrung erfüllen, sowohl medizinisch als auch
im Rahmen der GdPDU.“
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