zurück Meldungen Artikel Bilder Viten Mappen Termine Kontakte Service Suche Start


Sie sehen den Artikel: Integrierte IT-Management-Lösung automatisiert Verwaltung der IT-Infrastruktur. Veröffentlicht am: 07.03.2006
 
Web-Vorlage

Integriertes Informationsmodell

 

Geschäftsprozesse sicherstellen

 

Integrierte IT-Management-Lösung automatisiert Verwaltung der IT-Infrastruktur

 

Bei dem IT-Management geht es heute nicht länger um die reine Verwaltung von IT-Ressourcen wie Hardware oder Software. Vielmehr müssen die Geschäftsprozesse eines Unternehmens sichergestellt werden. Die zunehmende Komplexität von IT-Infrastrukturen, gepaart mit neuen Technologien wie VoIP, MPLS, IPTV erfordert ein hohes Maß an Wissen über die Zusammenhänge, die sich über Netzwerke, Systeme und Anwendungen hinweg erstrecken. Probleme mit der IT-Infrastruktur haben eine große Auswirkung auf die gesamten Geschäftsprozesse und Kernapplikationen eines Unternehmens. Deshalb müssen Fehler bereits frühzeitig erkannt und behoben werden.

 

Eine Wechselwirkung zwischen Netzwerk, Hardware und Anwendungen sowie die Auswirkungen von Ausfällen auf die Unternehmensabläufe sind aufgrund ihrer Komplexität oft nur schwer nachvollziehbar. Fällt beispielsweise ein Switch aus, ist der Zugriff auf das Netzwerk und damit auf die Anwendung nicht mehr möglich. Die Folge: Kundenanfragen können nicht bearbeitet werden. Die bereits in der Vergangenheit weit verbreiteten Event Management Tools liefern in solchen Fällen bei der Fehlersuche in der Regel nur eine Flut von Daten, ohne jedoch Probleme von Symptomen zu unterscheiden oder etwa die Auswirkung auf die Anwender aufzuzeigen. Zudem können diese Event Management-Lösungen selten mit der Komplexität der IT-Umgebung mithalten, da sie sich nicht automatisch an die permanenten Veränderungen der IT-Infrastruktur wie des Netzwerkes anpassen.

 

Neue Ansätze für Automatisiertes IT-Management

 

Im Gegensatz dazu bieten IT-Management-Lösungen, die ein integriertes Informationsmodell nutzen, eine automatische Anpassung bei Veränderungen der IT-Infrastruktur wie des Netzwerkes. Diese Managment-Systeme behandeln Netzwerke, Systeme oder Applikationen nicht als Silos, die unabhängig voneinander arbeiten. Vielmehr erzeugen sie ein einheitliches Datenmodell, das darstellt, wie sämtliche Bestandteile einer bestehenden Systemumgebung zusammenarbeiten und wie die Wechselwirkung der einzelnen Komponenten ist – in der Topologie, in ihren logischen Beziehungen zueinander und ihrer Interaktionen untereinander.

 

Automatisierung ist auf allen Ebenen nötig

 

Viele Management-Lösungen bedienen sich heute bei der  Ereignisüberwachung dem so genannten Bottom-Up-Ansatz. Anhand aufwändig und manuell konfigurierbarer Filter sammeln sie Zustandsinformationen der Objekte und versuchen durch ein manuell erstelltes Regelwerk höherwertige Informationen aus den Rohdaten zu gewinnen. Für die Fehlerauswertung liegen nur Rohdaten vor, die Stück für Stück wie ein Puzzle zusammenzufügen sind. Ein solcher Lösungansatz ist sehr zeitaufwändig und verursacht dadurch lange Ausfallzeiten.

 

Im Gegensatz dazu erlaubt der Top-Down-Ansatz die Automatisierung auf allen Ebenen. Dieser Ansatz beginnt damit, dass die Management-Lösung mit Hilfe eines eingebauten Objektmodells und einer Codebook-Korrelationstechnologie alle möglichen Ursachenprobleme und deren Symptome vorab kalkuliert. Das Objektmodell beschreibt das Verhalten von physikalischen und logischen Komponenten der Infrastruktur und wird mit Informationen über die vorhandene Topologie angereichert. Im Gegensatz zu anderen Lösungen wird die Topologie der gesamten IT-Infrastruktur analysiert. Ändert sich die Topologie, wird automatisch die Korrelationsmatrix erneuert. Probleme werden automatisch identifiziert, und die Auswirkungen von Netzwerkproblemen auf die Geschäftsprozesse und Applikationen sichtbar gemacht. Die EDV wird mit sofort umsetzbaren Informationen versorgt und kann die Probleme frühzeitig lösen, so dass die Geschäftsprozesse sehr oft ohne Unterbrechung weiterlaufen.

 

Der Top-Down-Ansatz gliedert sich in drei Phasen:

 

I- dentifizieren der IT-Objekte, die den Dienst oder Geschäftsprozess unterstützen. Dazu gehören beispielsweise Server, Router, Firewalls, Anwendungen, Datenbanken sowie ihre logischen und physikalischen Verbindungen untereinander.

 

- Ermittlung der Probleme, die bei jedem servicerelevanten Objekt auftreten können. Diese werden als authentische Probleme bezeichnet, um sie von anderen Zustandsinformationen (Symptomen) zu unterscheiden.

 

- Identifizieren der Symptome, die zur Erkennung eines authentischen Problems genutzt werden.

 

Ähnlich wie ein Arzt alle Symptome analysiert, um eine Erkrankung festzustellen, ist die Ursachenanalyse (Root-Cause-Analyse) darauf ausgerichtet, authentische Probleme exakt zu identifizieren. Dabei ist es die einzigartige Kombination der Symptome, die ein Problem vom anderen unterscheidet. 

 

Service-Provider und andere Unternehmen müssen sich heute vielen neuen Herausforderungen stellen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Sie benötigen Management-Lösungen, die in der Lage sind, neue Technologien wie MPLS, Multicast oder VoIP, schnellstmöglich zu unterstützen.

 

Nur eine automatisierte Management-Lösung, die die IT-Infrastruktur als Ganzes sieht und analysiert ist in der Lage  schnellstmöglich Probleme aufzudecken und damit kostspielige Ausfallzeiten zuvermeiden.  

 

Zeichen: 5.150

 

Autor:  Stephan Bernigau, Regional Director EMC Smarts Central & Eastern Europe

 

 

 

 

html>
 

Diesen Artikel als PDF-Datei downloaden  

 

 

 
Zu diesem Artikel ist derzeit kein Bild vorhanden
 
Zu diesem Artikel ist derzeit keine Vita vorhanden