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Sie sehen den Artikel: Durch Content Addressed Storage unveränderliche Daten unternehmensweit nutzen. Veröffentlicht am: 18.11.2005
 
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Content Addressed Storage

 

Wertschöpfung mit Fixed Content

 

Durch Content Addressed Storage unveränderliche Daten unternehmensweit nutzen

 

In heutigen Unternehmen wird das Datenarchiv zur Wissenszentrale, auf die alle Mitarbeiter zugreifen möchten. Die Anforderungen an Speicherkapazitäten steigen immer schneller. Das rasante Datenwachstum betrifft nicht nur Informationen mit kurzer Lebensdauer: Inhalte, die über lange Zeiträume hinweg ihre Gültigkeit unverändert beibehalten, so genannter Fixed Content, machen mittlerweile etwa 50 Prozent des weltweit anfallenden Datenvolumens aus. Dazu gehören E-Mails, Verträge, Röntgenbilder, Filme, Rundfunk- und Fernsehinhalte, Satellitenbilder und viele andere elektronische Dokumente. Ein weiterer Aspekt, dem eine immer größere Bedeutung zukommt, sind regulatorische Anforderungen internationaler Behörden. Diese regeln Archivierungsfristen und erfordern die langfristige Authentizität und Sicherheit der Daten. Dazu kommen strikte Datenschutzrichtlinien beispielsweise der Europäischen Union, die gerade bei Langzeitarchiven besonders zu beachten sind. Bereits in 2005 wird der Gesamtmarkt für Langzeitarchive und Compliance-Lösungen auf 7 bis 8 Milliarden US-Dollar geschätzt. Mit Centera hat EMC eine Lösung vorgestellt, die eigens für die Archivierung und Verwaltung von Fixed Content entwickelt wurde. Das revolutionäre Speicherkonzept Content Addressed Storage (CAS) garantiert die Authentizität und Sicherheit der Daten. Über ein Regelwerk können unterschiedlichste Compliance-Anforderungen und Datenschutzrichtlinien abgebildet werden, so dass Centera als Plattenspeichersystem für alle wichtigen gesetzlichen und behördlichen Auflagen zertifiziert wurde.

 

Compliance - ein Markt, von dem man spricht

 

„Durch die regulatorischen Maßnahmen der Gesetzgeber ist ein vollkommen neuer Markt für Speicherprodukte entstanden“, erklärt Randy Kerns, Senior Partner der Evaluator Group (www.evaluatorgroup.com). „EMC hat sich dieses Themas als erstes angenommen und setzt als Vorreiter Maßstäbe.“ So zwingen die Vorgaben von Basel II, der US-Amerikanischen Finanzaufsicht Security and Exchange Commission (SEC), der US-Gesundheitsbehörde Food and Drug Association (FDA) oder die Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (www.bundesfinanzministerium.de, GDPDU) Unternehmen und Behörden dazu, unterschiedlichste Finanz-, Entwicklungs- und Produktdaten revisionssicher aufzubewahren. Darüber hinaus werden E-Mails von der Rechtssprechung als Ersatz für Brief oder Fax akzeptiert, auch Verträge können auf elektronischem Wege geschlossen werden. Immer wieder sorgen Unternehmen für Schlagzeilen, wenn sie ihre elektronische Korrespondenz nicht ordnungsgemäß archivieren und wieder auffinden.

 

Fixed Content nur im Online-Archiv wertvoll

 

Es sprechen aber auch handfeste wirtschaftliche Gründe dafür, Fixed Content unternehmensweit verfügbar zu machen. Anders als bei Datenbanken, deren Inhalte ständigen Änderungen unterworfen sind, liegt der Wert des Fixed Content in der Kombination aus erweiterbarer Nutzbarkeit, Authentizität und Langlebigkeit. In den kommenden Jahren rechnen Experten vor allem in Medizin und Biotechnologie sowie bei der Archivierung von Video-, Audio- und Voice-Dateien mit einem massiv wachsenden Bedarf. Die Techem AG dient als Beispiel dafür, dass immer mehr Unternehmen in der digitalen Verarbeitung von Fixed Content die Chance für verbesserten Kundendienst und neue Leistungen sehen. Der Dienstleister für Wohnungs- und Immobilienwirtschaft optimiert und beschleunigt durch die elektronische Erfassung, Bearbeitung, Verwaltung und Archivierung von sämtlichen Verträgen und Abrechnungsdaten den Kundenservice. Aber auch der Fortschritt von B2B Online-Diensten in vielen Branchen macht die Online-Verfügbarkeit von Fixed Content notwendig.

 

Content Addressed Storage erweckt Archive zum Leben

 

Allerdings ist der geschäftliche Nutzen von Fixed Content derzeit noch wenig ausgeschöpft. Bislang wurden unveränderliche Inhalte offline auf Bändern, Mikrofilmen und anderen nicht digitalen Medien gespeichert. Gründe dafür waren die hohen Kosten für die Online-Speicherung auf Festplatten und die begrenzte Speicherkapazität von Plattenspeichersystemen, die bei einigen Hundert Terabyte ihre Grenzen erreichen. Das ist für Fixed Content oftmals viel zu wenig: So lagern in den Archiven der NASA Satellitenbilder der Erde in der Größenordnung von etwa 10 Petabyte (10.000 Terabyte) – das entspricht in etwa dem 1000-fachen Bestand der US-Library of Congress. Die Techem bewahrt in ihrem Archiv etwa 1,5 Millionen vertragsbezogene SAP-Dokumente und über 24 Millionen Dokumente aus einer Auskunftsdatenbank, auf die Kunden per Internet direkt zugreifen. Eine zusätzliche Herausforderung an das Speichersystem ist die Balance zwischen Datensicherung und Kapazitätenplanung einerseits sowie langfristig gesicherte Authentizität andererseits.

 

Langlebige Inhalte sicher verwahrt

 

EMC hat mit Centera eine Speicherlösung entwickelt, die von Grund auf für die spezifischen Anforderungen von Langzeitarchiven und revisionssicherer Datenspeicherung aufgebaut wurde. Das Speichersystem basiert auf dem neuartigen Konzept CAS und kombiniert Hard- und Software-Lösungen für die Speicherung, die Verwaltung, den Schutz und den gemeinsamen Zugriff auf unveränderliche, langlebige Daten. Mit dem Speicherkonzept CAS ist es nicht länger nötig, den physikalischen oder logischen Aufbewahrungsort einer Datei zu kennen und zu verwalten. Die Centera verlinkt das zu speichernde Objekt über eine fortschrittliche Datenstruktur – dem c-Clip Descriptor File (CDF) – mit der Applikation und dem Anwender. Die Content-basierte Speicherung ermöglicht hohe Sicherheit und Business Continuity. So schützt die CAS-Technologie vor unerlaubtem Zugriff. Darüber hinaus wird von jeder archivierten Datei automatisch und sofort auf einer zweiten Speichereinheit eine Kopie erstellt und die logische Datenintegrität permanent überwacht. Ist ein Datenobjekt fehlerhaft, erzeugt das System selbständig eine neue Kopie. Dies garantiert zusätzlich die Authentizität der Daten und spart Kapazitäten. Somit ist das Centera-System für die Herzogin Anna Amalia Bibliothek eine geeignete Plattform, um ihre digitalisierten historischen Bücher dauerhaft zu schützten und dennoch im Internet zu veröffentlichen. Zusätzlich werden die eingescannten Buchseiten dadurch gesichert, dass die Kopien auf einer zweiten, räumlich getrennt aufgestellten Centera gespeichert werden.

 

Seit der Einführung der ersten Centera im Frühjahr 2002 können Anwender mit dem Betriebssystem CentraStar V2.3 ihre unveränderlichen Daten deutlich verbessern und eine Reihe von Compliance-spezifischen Prozessen automatisieren:

 

Retention Classes definieren die Aufbewahrungsregeln für ganze Datenkategorien. Bislang musste dies für jedes Objekt einzeln durchgeführt werden. Damit sind Organisationen flexibler bei vorhersehbaren oder unerwarteten Änderungen der Compliance-Vorgaben.

 

Die auditierte Datenlöschung erfüllt die striktesten Datenschutzrichtlinien in Bezug auf die endgültige Vernichtung von Dokumenten. Dabei kann schon im Vorfeld der Zeitpunkt, wann eine Datei zu entfernen ist, definiert werden. Umgekehrt erlaubt die Funktion auch das Löschen eines Dokuments vor Ablauf der Archivierungsfrist, wenn dies der Datenschutz erfordert. Das ist insbesondere in Europa wichtig, wo strenge Datenschutzrichtlinien häufig mit Archivierungsvorgaben kollidieren. So schreibt der Gesetzgeber beispielsweise vor, dass alle personenbezogenen Daten eines Mitarbeiters, der ein Unternehmen verlässt, sofort vernichtet werden müssen.

 

Die Centera ist inzwischen auch mit kleinerer Konfiguration für die platzsparende Rack-Montage bei kleinen und mittelständischen Unternehmen erhältlich.

 

Mit der Software Centera Seek wurde die Suche nach Inhalten deutlich beschleunigt.  Die Funktion Centera Chargeback Reporter vollzieht abteilungsübergreifend das Nutzungsverhalten nach, um eine interne Verrechnung der Archivierungskosten zu ermöglichen.

 

Die Besonderheiten von Centera im Überblick

 

Performance: Centera ist ein Online-Speichersystem, das deutlich kürzere Zugriffszeiten ermöglicht als Offline-Archivierungsmedien wie WORM/CD/DVD/Band.

Skalierbarkeit: Ohne besonderen Managementaufwand können bis zu 2 Petabyte Daten online gesichert werden. Für Einsteiger in kleinen und mittelständischen Organisation gibt es seit Mai 2005 einen CAS-Speicher mit maximal 2,2 Terabyte für den platzsparenden Einbau im Rack.

Keine Technologiemigration mehr: Centera ist ein einfach zu verwaltendes, skalierbares System, das allen zukünftigen Anforderungen gewachsen ist.

Recherche und interne Kostenverrechnung: Das System bietet ein leistungsfähiges Suchtool und Software für die Dokumentation und Zuweisung von Archivierungskosten.

Logische Datenintegrität: Dank seiner fortschrittlichen Architektur gewährleistet die Lösung die Integrität aller Daten.

Replikation: Centera speichert automatisch eine Kopie jedes Datenobjekts auf einem zweiten Speichermedium (so genannte Nodes). Dabei spielt der Standort des zweiten Mediums keine Rolle. Katastrophenvorsorge ist somit eine Standardfunktionalität.

TCO, Vollkosten: Keine Kosten für Betrieb außer Stellfläche, Strom und Klima.

 

Haupteinsatzgebiete für Content Addressed Storage

 

Revisionssichere Archivierung: Zahlreiche regulatorische Maßnahmen der Behörden haben dazu geführt, dass ein neuer Speichermarkt mit enormen Wachstumsraten entstanden ist. Seit Einführung der Centera im 2. Quartal 2002 haben Unternehmen weltweit bis heute über 60 Petabyte Speicherplatz gekauft, die zum weitaus größten Teil den Anforderungen für Coporate Governance und Compliance unterliegen.

SAP-Umfeld: Bis dato sind weit über 200 Applikationen für EMC Centera zertifiziert. Sämtliche Inhalte einer Applikation wie beispielsweise die Daten und Belege aus SAP können direkt in den Langzeitspeicher übernommen werden. So ersparen sich Unternehmen wie die Techem AG (http://germany.emc.com/cp/FrontController) ein zwischengeschaltetes Dokumenten-Management-System und verfügen über eine preiswerte und effiziente Archivlösung.

 

Gesundheitswesen: CAS eliminiert die traditionellen Barrieren zwischen weit verbreiteter Verteilung und Online-Verfügbarkeit wichtiger digitalisierter medizinischer Daten. Dazu zählen beispielsweise Röntgenaufnahmen, MRIs (Magnetic Resonance Imaging; z.B. Bilder aus der Kernspintomographie) und andere große Dateien. Mit CAS können medizinische Einrichtungen ihre Kosten für das Daten-Management auch bei massivem Informationswachstum überschaubar halten und gleichzeitig die langfristige Aufbewahrung und Authentizität der digitalen Daten sicherstellen.

inanzwesen: CAS erfüllt zwei Hauptanforderungen im Finanzwesen: die Einhaltung rechtlicher Vorschriften hinsichtlich langfristiger Datenintegrität und den kostengünstigen Zugriff auf gesicherte Finanzinformationen. Letzteres ermöglicht die Mehrfachnutzung von Daten und somit einen verbesserten Kundenservice sowie die Entwicklung neuer Produkte. 

Film, Rundfunk und Medien: Videos, Filme und Audioinhalte sind das digitale Vermögen der Medien- und Unterhaltungsbranche – allerdings nur dann, wenn effiziente Mehrfachnutzungen und Verkäufe möglich sind. Eine CAS-Lösung bietet hier exzellente Voraussetzungen, da sie die langfristige und sichere Aufbewahrung der Originaldokumente sowie ihre geschützte und einfache Nutzung ermöglicht.

 

 


 

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18.11.2005
EMC Centera
Historische Schätze - digital gesichert -online verfügbar
18.11.2005
EMC Centera
Historische Schätze - digital gesichert -online verfügbar
 
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