zurück Meldungen Artikel Bilder Viten Mappen Termine Kontakte Service Suche Start


Sie sehen den Artikel: Wer Ordnung hält, findet schneller. Veröffentlicht am: 17.08.2005
 
Web-Vorlage

Klassifizierung von Informationen erleichtert die Suche – Archivierte Daten müssen nicht verloren sein

 

Wer Ordnung hält, findet schneller

 

Mitarbeiter speichern Daten meist irgendwo im System ab – kein Wunder, dass sie nie wieder gefunden werden. Für Unternehmen ist aber das schnelle Auffinden wichtiger Informationen kritisch. Ein System zur Klassifizierung von Daten erleichtert die Datensuche wesentlich.

 

Das effektive Arbeiten mit Informationen wird für Unternehmen immer wichtiger. Denn bei kontinuierlich steigender Datenmenge haben die Firmen im härter werdenden Wettbewerb immer weniger Zeit, diesen Content zu verwalten. Aus diesem Grund ist die heute noch gängige Praxis, den Mitarbeitern selbst die Auswahl des Speicherorts zu überlassen, sehr ineffizient. Denn Kollegen bewerten die Wichtigkeit oder den Themenbezug eines Dokuments je nach ihrer Abteilungszugehörigkeit unterschiedlich und legen es entsprechend in unterschiedlichen Ordnern ab. Zusätzlich fehlt ihnen oft die Zeit, den Content zu klassifizieren oder Metadaten wie Autor, Dokumententyp, Zugriffsrechte, Inhalt und Speicherdauer anzugeben.

 

Entsprechend hat eine Studie von Fulcrum Research herausgefunden, dass 80 Prozent der Informationen in Unternehmen unstrukturiert abgelegt werden. Dadurch entstehen unnötiger Informationsverlust und Mehraufwand. Nach Forrester Research sind Mitarbeiter bis zu 40 Prozent ihrer Zeit damit beschäftigt, nach Informationen zu suchen. Da sie existierende Dateien nicht finden, schreiben sie in bis zu 70 Prozent der Fälle das Dokument neu und speichern es erneut an anderer Stelle ab.

 

ECM teilt Informationen ein

Dabei ist die gezielte Erfassung, Strukturierung und Verwaltung von Content keine Zauberei. Denn Enterprise-Content-Management (ECM)-Systeme unterstützen Unternehmen dabei, dass wichtige Informationen an die richtige Stelle kommen. Dazu erfassen, verwalten, klassifizieren und speichern sie den Content und stellen ihn auf Anfrage wieder bereit. Die Daten können dazu in verschiedenen Formaten vorliegen, als Dokumente, Tabellen, Bilder, Zeichnungen, Webseiten, E-Mails oder Multimediadateien. ECM-Lösungen vermeiden dabei Redundanz, regeln den Zugriff und stellen die Informationen jederzeit auch Partnern und externen Kollegen zur Verfügung.

 

Für die effiziente Suche nach Daten ist eine vorherige Klassifizierung und Kategorisierung nötig. Denn nur ordentlich strukturierte Informationen lassen sich schnell durchforsten. Die Einteilung in Klassen oder Kategorien lässt sich manuell oder automatisch erledigen. Die automatische Klassifizierung funktioniert wesentlich schneller und günstiger. Doch das ECM-System kann nicht immer alle Daten eindeutig einem bestimmten Themenfeld oder Bereich zuordnen. Dann ist eine manuelle Einteilung durch einen kompetenten Mitarbeiter nötig. Aus diesem Grund beherrschen moderne Content Management-Lösungen beide Varianten und bieten einen schnellen, einfachen Wechsel zwischen manueller und automatischer Kategorisierung.

 

Unterstützende Angebote – vorgefertigte Taxonomien

Damit Unternehmen ihre Ordnungs- und Kategoriestruktur nicht völlig neu aufbauen müssen, stellen ECM-Systeme meist entsprechende Vorgaben für verschiedene Unternehmensbereiche und Industriebranchen bereit. Diese lassen sich bei modernen Systemen individuellen Bedürfnissen anpassen. So können die Themen-Verantwortlichen ihre eigenen, firmenspezifischen Taxonomien entwickeln.

 

International tätige Unternehmen sind dabei auf Lösungen angewiesen, die mehrere Sprachen unterstützen. So sollte die Kategorisierung der Informationen mindestens in Englisch, Deutsch, Italienisch, Französisch und Spanisch möglich sein. Nach der Klassifizierung werden die Daten automatisch an die entsprechend optimalen Stellen im System abgespeichert. So werden Dokumente, die zeitnah und oft zur Verfügung stehen sollen, auf Hochleistungssystemen abgelegt. Dateien, die seltener benötigt werden, sichert die ECM-Lösung zur Langzeit-Archivierung auf einem kostengünstigeren Speichermedium.

 

Selten benötigte Dateien finden

Selbst spezifische Anfragen finden diese archivierten Dokumente nur selten. Ursache dafür ist häufig, dass der Mitarbeiter nicht weiß, an welchen Stellen im System er nach welchen Kriterien suchen soll. So erhält er entweder zu wenig, nicht die richtigen oder zu viele Ergebnisse. Erneute Suchanfragen mit anderen, ergänzten oder eingeschränkten Suchbegriffen bringen häufig ebenso wenig relevante Resultate. Aus diesem Grund bieten aktuelle ECM-Lösungen umfangreiche Funktionen für das gezielte Auffinden von Informationen, das so genannte Information Retrieval. Zum Beispiel unterstützen sie den Prozess, indem sie weitere Suchwörter oder entsprechende Eingrenzungen vorschlagen. Zudem weisen sie auf Systemordner hin, die möglicherweise weiteren Content zum Thema enthalten.

 

So erleichtern Content Management-Systeme einerseits durch eine effiziente und nachvollziehbare Kategorisierung und andererseits durch methodische Unterstützung das Auffinden von Informationen. Damit schaffen Unternehmen den Spagat zwischen der zunehmenden Datenmenge und der kürzeren Zeit zur Auswertung und erhöhen durch diese Effizienzsteigerung der Informationsverwaltung ihre Wettbewerbsfähigkeit deutlich.

 

Für redaktionelle Fragen:

Fink & Fuchs Public Relations AG

Antje Singer

Tel: 089-5 89 78 70

antje.singer@ffpr.de

>
 

Diesen Artikel als PDF-Datei downloaden  

 

 

 
Zu diesem Artikel ist derzeit kein Bild vorhanden
 
Zu diesem Artikel ist derzeit keine Vita vorhanden