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Sie sehen den Artikel: So einfach wie Telefonieren-Collaboration-Lösungen bieten viel Potenzial für Prozessoptimierungen . Veröffentlicht am: 17.08.2005
 
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So einfach wie Telefonieren

 

Collaboration-Lösungen bieten viel Potenzial für Prozessoptimierungen

 

Die Abwicklung von Geschäftsprozessen findet nach einer Studie von Gartner nicht nur innerhalb eines Unternehmens statt, sondern auch im externen Austausch und auf kollaborativer Ebene. Collaboration-Tools sind nicht nur als Einzellösung vorteilhaft für die Teamarbeit, sondern können, eingebunden in Enterprise-Content-Management (ECM)-Systeme, unternehmensübergreifende Prozesse unterstützen. ECM-Systeme können elektronische Inhalte zentral erfassen, verwalten, speichern und bereit stellen. Dokumenten- und Web-Content-Management sowie Archivierung und Storage bis hin zu Collaboration spielen im Rahmen von ECM-Systemen eine wichtige Rolle. So unterstützen Collaboration-Lösungen Unternehmen maßgeblich dabei, im Wettbewerb zu bestehen – vorausgesetzt, sie sind intuitiv zu bedienen und schaffen eine sofortige Akzeptanz bei den Nutzern.


Collaboration-Tools im Einsatz

Zwei zentrale Anforderungen an Collaboration-Lösungen sind das Erstellen von Inhalten sowie die Koordination und Kontrolle unternehmensübergreifender Prozesse. Bereits als einzelne Applikation stellen sie ein sinnvolles Tool dar, wenn Arbeitsgruppen und Projektteams den Bedarf haben, über Abteilungen,  Unternehmensgrenzen oder auch Zeitzonen hinweg zu kommunizieren. Mit einem Klick ins Web und persönlichem Zugang zu der abteilungs- oder projektbezogenen Arbeitsplattform stehen allen Teammitgliedern, ob zu jeder Zeit die aktuellen Informationen zur Verfügung. Die Beteiligten können klassische Funktionen wie Dateiablage, Kalender oder Diskussionsforen nutzen und Notizen eines Brain-Storming zum Beispiel in eine Word-Datei überführen und auf der Plattform hinterlegen.


Ist die Collaboration-Lösung in eine ECM-Plattform integriert, kann sie auch vordefinierte Arbeitsabläufe unterstützen und automatisierte, standardisierte Prozesse anstoßen. Beispielsweise arbeitet eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung in den USA an einer neuen Produktserie und hinterlegt Entwürfe hierfür im virtuellen Arbeitsraum. Die jeweils als stimmberechtigt definierten Kollegen in den europäischen Standorten werden automatisch per E-Mail zur Abstimmung aufgefordert. Sie können ihre Bewertungen ihrer Zeitzone entsprechend auf der Collaboration-Plattform einstellen. Darüber informiert das System wiederum die Kollegen in den USA. Auch wenn es zu einer Prozesseskalation kommt, etwa die Unterbrechung einer Lieferkette, alarmiert das System den definierten Krisenstab via E-Mail oder SMS. Dieses ad hoc einberufene Projektteam von Mitarbeitern und externen Partnern findet in der Collaboration-Plattform seine zentrale Informationsdrehscheibe. Sie stellt die entscheidenden Daten und Analysen zu dem Prozessverlauf direkt bereit und unterstützt das Team so bei einer raschen Lösungsfindung. Darüber hinaus wird unnötige, zeitaufwändige Kommunikation und Abstimmung via Telefon, E-Mail, und Meeting zwischen den einzelnen Teilnehmern reduziert und damit das Problem schneller behoben.

 

Entscheidend ist, dass ein Collaboration-Tool nach exakt definierten, einzelnen Arbeitsschritten vorgeht, die später auch reproduziert und transparent dargestellt werden können. So lassen sich Prozesse nicht nur beschleunigen, sondern vor allem auch kontrollieren und somit leichter optimieren.

 

Für Unternehmen, die einen hohen Marketingaufwand betreiben, bietet eine Collaboration-Lösung basierend auf einer ECM-Plattform noch mehr Potenzial: sie können web-basierte Medienverzeichnisse verwalten und sämtliche Standardprozesse bei Grafik und Bildbearbeitungen auf der Team-Plattform durchführen. Somit wird die Collaboration-Lösung zu einem zentralen Tool mit Zugriffs-, Transformations- und Kommunikationsmöglichkeiten. Unternehmen wie Vodafone und Maxdata wickeln ihre internationalen Marketingkampagnen und das Supply-Chain-Management bereits über die entsprechende Lösung eRoom von EMC ab.

 

Intuitive Anwendung schafft Akzeptanz

Zu den Vorteilen der webbasierten Collaboration-Lösungen gehört, dass sie den individuellen Anforderungen der Fachabteilungen entsprechen. Denn ob Marketing, Produktentwicklung oder Supply Chain – jeder Bereich steht in einer anderen Wettbewerbssituation und benötigt zur Optimierung seiner Arbeitsprozesse andere Funktionen. Der führende Öl- und Gaskonzern Mitteleuropas, OMV, setzt Documentum eRoom von EMC als zentrales Kommunikationswerkzeug im Rahmen des IRIS (Internationale R&M Integrierte Systemlandschaft)-Projektes ein. Rund 200 Mitarbeiter nutzen die Collaboration-Plattform für die Dokumentation der Arbeitsergebnisse, die Ablage und Pflege von Dokumenten sowie für die Steuerung des Arbeitsfortschrittes. „eRoom erleichtert uns die Projektarbeit ganz wesentlich durch die Beschleunigung der Abläufe, eine von allen und von jedem Standort aus einsehbare Projektdokumentation und insbesondere durch die absolute Transparenz der Bearbeitungsstände“, beschreibt Marcus Frantz, IT-Projektleiter IRIS Line of Business bei OMV, die Vorteile der Anwendung. 

 

Eine Collaboration-Lösung ist per se eine dynamische Arbeitsumgebung. Fachanwendungen, Änderungen oder Anpassungen müssen daher ohne die IT-Abteilung eines Unternehmens flexibel realisierbar sein. Dabei ist entscheidend, dass die Collaboration-Plattform durch eine intuitiv zu bedienende Umgebung eine rasche Akzeptanz bei den Nutzern findet. Lösungen, die einen hohen Schulungsbedarf benötigen, sind zum Scheitern verurteilt, denn eine Collaboration-Plattform soll so einfach wie ein Telefon genutzt werden. Eine Voraussetzung, die eRoom laut Jürgen Haas, IRIS Projektleiter Line of Business bei OMV erfüllt, denn „nach den zu erwartenden, anfänglichen Bedenken der Anwender bezüglich der Handhabung, ist eRoom mittlerweile die zentrale Drehscheibe für unser Projekt“. Für den Anwender öffnet sich bei der EMC Documentum-Lösung eine vertraute Oberfläche. Die Plattform lehnt sich im Auftritt zum einen stark an die gewohnte Windows Explorer-Struktur an und lässt sich zum anderen auch der individuellen Corporate Identity anpassen.

 

Speicherlösung als Basis

Collaboration und ein effizientes ECM sind ohne die passende Speicherinfrastruktur im Hintergrund kaum denkbar. Für ein optimales Datenmanagement müssen Unternehmen eine Informationsinfrastruktur aufbauen, die den Anforderungen der ECM-Systeme gerecht wird. Die Anwender haben erkannt, dass im Rahmen einer ILM-Strategie ECM und Storage immer enger zusammenwachsen. In Zusammenarbeit mit den Speicherherstellern entwickeln sie daher umfassende Konzepte für die Datenspeicherung, die von der Speicher-Hardware bis zum Content Management reichen. Während die Klassifizierung der Daten beispielsweise von ECM-Systemen übernommen wird, bildet eine mehrstufige, vernetzte Speicherinfrastruktur die nötigen Service Level für jede Datenkategorie ab.

 

Der Einsatz einer Collaboration-Lösung ist unabhängig von der Größe eines Unternehmens , entscheidend sind vielmehr dessen Arbeitsweisen. Kommuniziert es mit einer Vielzahl Externer und produziert es dabei enorme Datenmengen, dann sind dies erste Indikatoren für einen sinnvollen Einsatz. Den höchsten Mehrwert bietet eine Collaboration-Lösung dann, wenn sie unternehmens- und prozessübergreifend im Rahmen einer ECM-Plattform eingesetzt wird. 

 

Für redaktionelle Fragen:

Fink & Fuchs Public Relations AG

Antje Singer

Tel: 089-5 89 78 70

antje.singer@ffpr.de

 

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