Technologien
Massive
Veränderungen: Cisco veröffentlicht Halbjahres-Security
Report 2010
·
Social Media, zunehmende Mobilität, Collaboration und Virtualisierung lösen Neugestaltung in
der Sicherheitslandschaft aus
·
Unternehmen
müssen ihre Denkweise zu Sicherheitsfragen ändern, um sicherzustellen, dass
ihre Netzwerke geschützt werden
·
Cisco-Report
gibt klare Handlungsempfehlungen zur Gefahrenabwehr
MÜNCHEN. Tiefgreifende
Veränderungen in der Lebens- und Arbeitswelt verursachen einen nie dagewesenen
Wandel in der IT-Sicherheitslandschaft. Der heute veröffentliche Cisco MidYear
Security Report 2010 veranschaulicht das Ausmaß dieser Veränderungen. Als
Auslöser dieser Verschiebungen nennt der Cisco-Report vor allem die
explosionsartige Ausbreitung von Web 2.0 und Netzwerkzugriffe über mobile
Endgeräte sowie den anhaltenden Cloud- und Virtualisierungstrend.
Technologie
verändert Lebensstil
Gerade bei jungen
Mitarbeitern verschwimmen immer mehr die Grenzen zwischen privater und
beruflicher Gerätenutzung. Sie kommunizieren mit Partnern und Kunden genauso
wie mit Angehörigen oder Freunden über Twitter, Facebook oder andere
Social-Media-Plattformen – und dies mit jeder Art von Endgerät, überall, zu
jeder Zeit. „Technologische Innovationen verändern fundamental die Art und
Weise, wie Menschen leben, arbeiten, spielen, Informationen austauschen und
miteinander kommunizieren“, sagt Klaus Lenssen, Senior Business Development
Manager Security und Government Affairs von Cisco. „Konsumenten adaptieren
innovative Collaboration-Technologien typischerweise viel früher als die
Wirtschaft. Unternehmen geraten daher leicht ins Hintertreffen bei der
Anpassung der entsprechenden Sicherheitsrichtlinien. Die starken Kräfte im
Markt lösen die Grenzen zwischen Netzwerken mehr und mehr auf. Unternehmen
sollten ihre IT umgehend transformieren und an die veränderte Situation
anpassen. Nur so werden sie den neuartigen Sicherheitsanforderungen gerecht.“
Laut Cisco-Studie geht es hierbei nicht nur darum, Bedrohungen vom
Unternehmensnetzwerk fernzuhalten, sondern auch um die Kontrolle der eigenen
Firmenreputation in der wachsenden Web 2.0-Öffentlichkeit.
MidYear Security
Report – Kernaussagen im Überblick
·
Als
„tektonische Kräfte“ arbeitet die Studie insbesondere Social Networking,
Collaboration, Virtualisierung, Cloud Computing sowie die extensive Nutzung
mobiler Endgeräte als treibende Kräfte für drastische Veränderungen und
Herausforderung der IT-Sicherheit heraus. Als geeignete Maßnahmen empfiehlt der
Report:
o
Durchsetzung
von granularen, nutzerbezogenen Richtlinien für den Applikations- und
Datenzugriff auf virtuellen Systemen
o
strikte
Zugriffseinschränkungen für kritische Unternehmensdaten
o
dezidiertes
Richtlinienwerk für den mobilen Informationszugriff
o
intensives
Monitoring von Cloud-Aktivitäten
o
klare
Verhaltensregeln für Mitarbeiter bei Social Media-Nutzung
·
Ein
Ergebnis der Cisco Security Intelligence Operations (SIO) besagt, dass weltweit
7 Prozent der Facebook-User durchschnittlich 68 Minuten pro Tag mit dem
interaktiven Spiel FarmVille verbringen. Mit 52 Minuten täglicher Spielzeit und
5-prozentiger Nutzerzahl rangiert Mafia Wars auf Platz 2. Es folgt Café World
mit 4 Prozent und 36 Minuten. Wenngleich der dadurch verursachte Zeit- und
Produktivitätsverlust an sich noch nicht sicherheitsrelevant erscheinen mag, so
stehen die genannten Online-Spiele doch im Verdacht, zur Einschleusung von
Schadsoftware missbraucht zu werden.
·
15
Prozent der Anwender gestehen ein, das Verbot der Social-Medianutzung im
Unternehmen mindestens einmal pro Woche nicht zu befolgen. 27 Prozent von ihnen
verändern eigenmächtig Gerätekonfigurationen, um auf verbotene
Web 2.0-Anwendungen zugreifen zu können.
·
Die
weltweite Spam-Flut wird im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich um 30 Prozent
steigen. Spam-Quelle Nummer 1 sind die Vereinigten Staaten. Auf Platz 2 und 3
folgen Indien und Brasilien; auf Rang 4 und 5 Russland und Südkorea. In
Brasilien ging das Spamaufkommen um 4,3 Prozent zurück – wahrscheinlich, weil
dortige Internet-Provider den Port-25-Zugriff limitiert haben. Cyberkriminelle
haben weiterhin offizielle Web-Sites im Visier, gehen aber immer öfter
strategisch vor und lancieren sogenannte Multi-Vektor-Attacken, die
verschiedene Wege nutzen, um ins Netzwerk einzudringen. Hauptziel ist das
Einschleusen von Phishing-Software und der Gewinnung weiterer Bots.
·
Besonders
alarmierend: Soziale Plattformen sind nicht nur ein „Spielfeld“ für
Cyberkriminelle, sondern werden zunehmend auch von terroristischen
Organisationen als Kommunikationsplattform missbraucht.
Weiterführende
Informationen zum Cisco MidYear Security Report 2010 finden Sie unter www.cisco.com/go/securityreport.
Cisco Vice President John N. Stewart diskutiert zudem heute um 18 Uhr (MESZ)
die Ergebnisse des Reports in einem TV-Broadcast mit Senior Security Research
Mary Landesman. Zugang zum Broadcast bietet Ihnen folgender Link: http://tools.cisco.com/cmn/jsp/index.jsp?id=102551.
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