Produkte
Cisco stellt
speziell für Smart Grids entwickelte Router und Switches vor
·
Kommunikationsinfrastruktur
auf IP-Basis ermöglicht Steuerung der Energienetze
von der Stromerzeugung bis hin zum Verbrauch
·
Kombination
von Kontrollfunktionen, Management und Monitoring in einer dezidierten Lösung
·
E.ON
Westfalen Weser ist erster Anwender der neuen Router und Switches
MÜNCHEN. Cisco hat
heute die ersten speziell für die Steuerung von intelligenten Stromnetzen
entwickelten Router und Switches auf IP-Basis als Teil seiner Connected Grid
Solutions vorgestellt. Mit ihrer Hilfe können Energieunternehmen ihre
Stromnetze von der Erzeugung bis hin zum Verbrauch in Privathaushalten und im
Geschäftsbereich effizienter und zuverlässiger steuern. Als erster deutscher Netzbetreiber
testet E.ON Westfalen Weser die neuen Router und Switches zur Optimierung
seiner Stromnetze. Henning Probst, Vorstandsvorsitzender von E.ON Westfalen
Weser, erklärt: „Wir denken, dass die Kommunikationslösung von Cisco eine
wichtige Komponente in unserer Smart Grid Architektur sein kann. Wir freuen uns
auf die weitere Arbeit mit Cisco, um unseren Kunden Strom in Zukunft noch
sicherer, zuverlässiger und umweltfreundlicher liefern zu können.
Aus dem Einsatz von
Kommunikationstechnologie resultiert für die Anwender ein effizienteres
Energie-Management, wodurch sich ökonomische und ökologische Vorteile ergeben.
Zur Integration einer intelligenten Komponente innerhalb des Stromnetzes werden
Router und Switches in den Umspannwerken der Energieerzeuger als Teil des
Connected-Grid-Portfolios eingesetzt, um eine belastbare, leicht zu verwaltende
und sichere Netzwerk-Lösung auf IP-Basis zu implementieren. Die
Automatisierungs-Lösung für Umspannwerke trägt dazu bei, Übertragungs- und
Verteilungsvorgänge zu optimieren und baut unmittelbar auf bereits
existierenden Lösungen von Cisco im Kommunikationsbereich auf, die ebenfalls
das Internet Protokoll als Grundlage haben. Somit wird die Zuverlässigkeit der
Stromnetze erhöht, regulativen Vorgaben entsprochen und Geschäftskosten
insgesamt gesenkt. Darüber hinaus ermöglicht der Einsatz von
Kommunikationstechnologie innerhalb von Stromnetzen erst die effiziente
Einbindung von regenerativen Energien. Für den Endverbraucher wiederum ergeben
sich neue Steuerungsmöglichkeiten des eigenen Stromverbrauchs, der
beispielsweise durch den Einsatz von Home Energy Management Systemen zusätzlich
optimiert werden kann.
Kontrolle,
Management, Monitoring – alles in einer Lösung
Die Cisco 2000 Series
Connected Grid Router (CGR 2010) und die Cisco 2500 Series Connected Grid
Switches (CGR 2520) können in den anspruchvollsten Einsatzumgebungen innerhalb
von Umspannwerken betrieben werden und wurden speziell für die
Kommunikationsanforderungen von Smart Grids entwickelt. Ihre sichere Kommunikationsinfrastruktur
ermöglicht automatische Netzkontrolle und -verwaltung sowie ein entsprechendes
Monitoring zwischen den Umspannwerken und den Kontrollzentren. Damit
unterstützen sie die Energieerzeuger dabei, die Effizienz und Zuverlässigkeit
des Stromnetzes zu erhöhen und die operativen Kosten gleichzeitig zu senken.
Beide Hardware-Lösungen basieren auf dem Betriebssystem Cisco IOS, das zum
einen zu hoher Zuverlässigkeit und Ausfallsicherheit beiträgt und zum anderen
eine Vielzahl von Netzwerk-Services inklusive des SCADA
Kommunikations-Protokolls unterstützt. Das Betriebssystem IOS vereint dabei
sowohl Netzwerksicherheit und -segmentierung als auch Service-Qualität
innerhalb einer dezidierten Kommunikationsplattform. Durch ein einziges
ganzheitliches Netzwerk werden Zuverlässigkeit und Kosteneinsparungen
gewährleistet, ohne auf eine Vielzahl von Standleitungen zurückgreifen zu
müssen. Dabei unterstützt die Lösung von Cisco automatische Wartungsmaßnahmen,
wodurch Fehler reduziert werden und Energieerzeuger Daten zur Reaktion auf sich
verändernde Netzzustände sammeln sowie analysieren können.
Schutz und Sicherheit
sind gewährleistet
Alle Netzwerk-Lösungen
von Cisco für das Smart Grid erfüllen oder übertreffen die Anforderungen der
Standards IEEE 1613 und IEC61850-3 für Umspannwerke von Energieerzeugern.
Hierzu gehört unter anderem der Schutz gegenüber starken
Temperaturschwankungen, elektrischen Überspannungen sowie elektromagnetischen
Interferenzen (EMI). Zu den Kernfunktionalitäten im Bereich der Sicherheit
gehören das Intrusion Prevention System (IPS), Network Access Control (NAC),
MPLS VPN, eine Firewall, Identitätskontrolle für Nutzer und Endgeräte sowie
Zutrittskontrollfunktionen. Cisco stellt darüber hinaus ein komplettes
Portfolio an IP-basierten physischen Sicherheitslösungen zur Verfügung, wozu
beispielsweise physische Zugangskontrollmechanismen und
Video-Überwachungssysteme gehören.
Die flächendeckende
Implementierung von Smart-Grid-Technologie kann laut dem „Smart 2020 Report“
der Climate Group dazu beitragen, die weltweiten CO2-Emissionen um etwa zwei
Gigatonnen zu verringern.
Die Vorstellung des
Connected Grid Portfolios ist die logische Weiterführung zahlreicher bereits
existierender Aktivitäten von Cisco im Bereich der intelligenten Stromversorgung.
So hat das Unternehmen Ende 2009 ein Pilotprojekt zu Smart Grids mit dem
Stromerzeuger Yello initiiert. Darüber hinaus werden Lösungen zur Steuerung und
Optimierung des Stromverbrauchs in Gebäuden mit dem Netzwerk als Plattform
entwickelt.
„Ciscos Vision eines
intelligenten Stromnetzes hat seine Grundlage im Einsatz einer IP-basierten
Kommunikationsinfrastruktur, die sowohl die Erzeugung, die Verteilung als auch
den Verbrauch von Energie zuverlässiger und effizienter gestaltet. Unser
Connected-Grid-Portfolio bildet das Rückgrat dieser innovativen
Energie-Plattform, die den Erzeugern neue Erlösmodelle und den Verbrauchern
alternative Tarife sowie Services bietet“, sagt Michael Ganser, Senior Vice
President DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz) und Vorsitzender der
Geschäftsführung Cisco Deutschland.
Weitere Informationen
zum Thema Energiemanagement erhalten Sie unter www.gruene-it.org .
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