Technologien
Studie zeigt:
Verbot von Social Media Anwendungen in jedem zweiten Büro in Deutschland
44 Prozent der
deutschen Unternehmen untersagen Nutzung von Twitter, Facebook & Co.
Social Media als Chance
im globalen Wettbewerb: Enterprise 2.0 ermöglicht optimales Wissensmanagement

MÜNCHEN. Bis 2014
werden 20 Prozent der Business-Anwender laut Gartner so genannte
Social-Networking-Services als primäres Kommunikationsinstrument verwenden.
Eine aktuelle Studie von Cisco zeigt jetzt, dass fast jedes zweite Unternehmen
in Europa und USA den Einsatz von Sozialen Netzwerken strikt verbietet. In
Deutschland sind es 44 Prozent der Unternehmen, die die Nutzung von Social
Media Anwendungen wie Twitter, Facebook oder YouTube (38 Prozent) sowie Blogs
(35 Prozent) am Arbeitsplatz untersagen. Dabei erhalten Unternehmen gerade
durch Social Media Plattformen, sprich durch Anwendungen in der Enterprise 2.0,
die Möglichkeit, Kommunikationshürden abzubauen und neue Informationskanäle für
ein optimales Wissensmanagement einzuführen. „Social Media ist mittlerweile ein
wesentlicher Bestandteil des täglichen Lebens und Arbeitens und kann
Unternehmen klare Wettbewerbsvorteile verschaffen“, betont Michael Ganser,
Senior Vice President von Cisco DACH und Geschäftsführer von Cisco Deutschland.
„Großkonzerne und auch Mittelständler sollten sich dieser Entwicklung nicht
entziehen. Wichtig sind vielmehr klare Unternehmensrichtlinien und ein sicheres
Netzwerk. Ein Verbot der Anwendungen ist der falsche Schritt.“
40 Prozent der
befragten deutschen Arbeitnehmer widersetzen sich bereits ihrer Firmenpolitik: Sie
nutzen mindestens einmal in der Woche die verbotenen Social Media Anwendungen, um
ihre beruflichen Aufgaben optimal erledigen und sich mit Kollegen oder Kunden
effizient austauschen zu können.
Collaboration +
Social Media = Enterprise 2.0
Intelligente, sichere
Netzwerke bilden die Basis von Collaboration-Technologien und Enterprise 2.0
Anwendungen. Enterprise-Social-Software ergänzt dabei das bereits bestehende
Collaboration-Portfolio und ermöglicht Unternehmen, das Potenzial von
Online-Communities auch im Geschäftsleben optimal zu nutzen.
Die Studie
„Collaboration Nations“ wurde unter mittelständischen Firmen und
Großunternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern durchgeführt. Befragt wurden über
1.000 IT-Entscheider und 2.000 IT-Anwender in den Ländern USA, England,
Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien, China, Russland, Indien und Japan.
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