Technologien
Cisco kündigt
Carrier Routing System CRS-3 an
Internet-Fundament
für das kommende Jahrzehnt
Unerreichte
Skalierbarkeit bis auf 322 Terabit pro Sekunde
Einheitliche
Plattform für Business-Collaboration, Consumer-Videos, mobiles Internet und Cloud
Computing
Interoperabilität
mit CRS-1
MÜNCHEN. Cisco stellt
heute die Routing-Plattform für das Internet der nächsten Generation vor: Das
Cisco Carrier Routing System CRS-3 bietet zwölfmal so viel
Übertragungskapazität wie das leistungsfähigste System, das derzeit am Markt
verfügbar ist. Serviceprovider werden dem permanent wachsenden Verkehrsvolumen damit
über Jahre hinaus gerecht. Sie halten vor allem mit der rasanten Zunahme von
Videoübertragungen und mobiler Internetnutzung schritt. Cisco CRS-3 schafft
völlig neue Voraussetzungen für Breitband-Internetangebote. Die hochskalierbare
Plattform legt so den Grundstein für innovative Collaboration- und
Entertainment-Angebote, mit denen sich Serviceprovider neue Geschäftsfelder und
zusätzliche Umsatzquellen erschließen können.
Cisco CRS-3
Highlights im Überblick
Konkurrenzlose Leistungsfähigkeit:
Cisco CRS-3 verdreifacht die Routing-Kapazität des Vorgänger-modells CRS‑1 auf
322 Terabit pro Sekunde. Sämtliche Filmbilder, die jemals aufgezeichnet wurden,
ließen sich in weniger als vier Minuten übertragen. Die komplette Bevölkerung
Chinas – vom Kleinkind bis zum Greis – könnte gleichzeitig Videotelefonate
führen.
Wegbreiter für Cloud
Computing: Cisco CRS‑3 ist optimiert für ein enges Zusammenspiel mit dem Cisco
Unified Computing System UCS und der Switch-Familie Cisco Nexus.
Diensteanbieter verfügen damit erstmals über eine durchgängige Plattform für
Rechenzentren zur flexiblen und kosteneffizienten Bereitstellung breitbandiger
Cloud-Services – inklusive Unterstützung für Carrier-Grade IPv6 (CGv6) und
IP/MPLS-Technologien. Zu den CRS‑3-Innovationen gehört auch das intelligente
Network Position System (NPS), das applikationsbezogene Informationen auf Layer
7 auswertet. Auf diese Weise kann automatisch der jeweils günstigste Pfad zum
gewünschten Content ermittelt werden. Darüber hinaus vereinfacht Cisco CRS‑3
den Zusammenschluss mehrerer Cloud-Rechenzentren zu einer Art von Cloud-VPN.
Dank Ciscos CRS‑3 lassen sich Nexus-basierende Data-Center-Verbindungen für
Cisco UCS jetzt noch einfacher automatisieren als bisher.
Energieeffizienz und
Investitionsschutz: Mit Cisco CRS‑3 sparen Serviceprovider bis zu 60 Prozent
Energiekosten, im Vergleich zu anderen derzeit verfügbaren Systemen. Die neue
Plattform garantiert umfassende Interoperabilität zur Vorgängerlösung Cisco CRS‑1,
von denen weltweit rund 5.000 Einheiten im Einsatz sind. Kunden, die einen
Upgrade von CRS‑1 auf CRS‑3 planen, schützen getätigte Investitionen durch
Weiterverwendung vorhandener Chassis, Kühler, Prozessoren und
Stromversorgungen.
QuantumFlow-Prozessor:
Cisco CRS‑3 basiert auf dem Cisco QuantumFlow Array Prozessor, der aus sechs
CPUs besteht. QuantumFlow ist ein Hauptfaktor, dank dem sich die hohe
Energieeffizienz des CRS‑3 erzielen läßt. „Der Cisco QuantumFlow-Prozessor, der
unter anderem auch in der Aggregation-Router-Familie Cisco ASR 1000 zum Einsatz
kommt, wurde seinerzeit von Grund auf neu entwickelt, um die spezifischen
Anforderungen in Next Generation Networks optimal zu adressieren“, erläutert
Thomas Mierschke, Managing Director öffentliche Auftraggeber und Service
Provider bei Cisco Deutschland.
Cisco CRS‑3 hat
inzwischen ausgedehnte Feldtests im 100-Gigabit-Backbone des weltgrößten
Serviceproviders AT&T absolviert. Voraussichtlich ab Mai 2010 steht die
Lösung auch anderen Providern zur Verfügung.
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