Technologien
Data Center 3.0 – Cisco bringt neue
Virtualisierungslösungen auf den Markt
Cisco Software-Switch erstmals in VMware-Plattform
integriert: höhere Skalierbarkeit und vereinfachter Betrieb für tausende
virtuelle Maschinen
Unterwegs zur Unified Fabric: 8-Gigabit-FC-Module für Cisco
MDS 9500 und erweitertes SAN-Betriebssystem NX-OS
Performancesprung in Außenstellen: WAAS verbessert
Applikationszugriff für virtuelle Desktops um 65 Prozent
MÜNCHEN. Cisco und VMware gaben auf der VMworld 2008 in Las
Vegas eine engere Partnerschaft bei der Entwicklung hochskalierbarer
Virtualisierungslösungen für das moderne Rechenzentrum bekannt. Als erstes
Ergebnis dieser Kooperation stellt Cisco heute den virtuellen Software-Switch
Nexus 1000V vor, der sich direkt in die VMware-Infrastruktur integriert lässt. Cisco
und VMware arbeiten zudem an der Integration ihrer Lösungen für die VMware
Virtual Desktop Infrastructure (VDI), um die Performance von Anwendungen, die
via WAN bereitgestellt werden, auf virtuellen Desktops signifikant zu
verbessern.
Die beiden Marktführer werden dazu umfassende Services anbieten
und ein gemeinsames Reseller-Zertifizierungsprogramm auflegen. Außerdem kündigt
Cisco heute wichtige Erweiterungen
für sein Data-Center-3.0-Portfolio an: die neuen 8-Gigabit-Fibre-Channel-Switch-Module
für Cisco MDS 9500 sowie zusätzliche Funktionen für das Cisco
SAN-Betriebssystem, das ab sofort NX-OS heißen wird. Mit dem Re-Branding von
SAN-OS zu NX-OS untermauert Cisco sein Ziel, die Trennung von LAN und SAN zu überwinden und ein einheitliches
Betriebssystem für alle Aspekte einer durchgängig virtualisierten und
vereinheitlichten „Unified Data Center Fabric“ zu entwickeln.
Nexus 1000V und 8-Gigabit FC SAN-Switch-Module
Nahtlos eingebettet in die Virtualisierungsumgebung von
VMware, vereinfacht Cisco Nexus 1000V das IT-Management sowohl auf
physikalischer wie auch auf virtualisierter Ebene. Die neue Virtual Network
Link (VN-Link) Technologie des Nexus 1000V ermöglicht die Implementierung eines
verteilten virtuellen Switches in VMware-Umgebungen. Damit werden die
Management- und Konfigurationsoptionen deutlich erweitert und verbessert. Administratoren können erstmals
richtlinienbasierte Netzwerk-Services, wie man sie von Netzwerk
Hardware-Switches kennt, auch auf jede virtuelle Maschine anwenden. Virtuelle
Server lassen sich bei laufendem Betrieb flexibel auf der physikalischen
Serverinfrastruktur hin und her verschieben. Die Geräte können
unterbrechungsfrei gewartet und der Workload der Serverfarm optimal ausbalanciert
werden. Somit steigen Verfügbarkeit, Performance und Skalierbarkeit.
Performanceverbesserungen für virtuelle Desktops in
Außenstellen sind ein weiterer Fokus der vertieften Zusammenarbeit mit VMware.
Tests mit VMware VDI und den Cisco Wide Area Application Services (WAAS) zeigen
zum Beispiel, dass sich der Applikations- und File-Zugriff via WAN um bis zu 65
Prozent beschleunigen lässt.
Die für das vierte Quartal 2008 angekündigten
8-Gigabit-FC-Module für die MDS 9500er Familie stehen in drei verschiedenen
Port-Varianten zur Verfügung. Sie
erleichtern die Bereitstellung von SAN-Services für virtuelle Maschinen und
helfen, das SAN-Management weiter zu vereinheitlichen. Dank ihrer
Kompatibilität zu allen MDS 9500-Modellen, können die neuen 8-Gigabit-Module
ohne Hardwareänderungen genutzt werden; bisherige SAN-Investitionen bleiben
geschützt. Die 8-Gigabit-Module adressieren insbesondere auch die gestiegenen
Security und Compliance-Anforderungen auch beim standortübergreifendem
Storage-Networking. Die neuen 8Gig Module bieten eine Hardware basierte
Verschlüsselung der Daten in „Wire Rate“ Diese Funktion ist Bestandteil der
Cisco Trust Sec (CTS) Architektur die durchgehende LAN und SAN übergreifende Sicherheitsfunktionen
bietet.
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