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Cisco reduziert bis 2012 Treibhausgasemissionen um 25
Prozent
Von Cisco verursachte Treibhausgase sollen von 724.000 Tonnen
auf 543.000 Tonnen sinken
Energiemanagement im Rechenzentrum und verstärkter Einsatz
von Collaboration Tools wie MeetingPlace, WebEx und TelePresence
Wechsel zu erneuerbaren Energien in Deutschland
MÜNCHEN. Cisco hat sich zum Ziel gesetzt, seine
Treibhausgasemissionen weltweit bis zum Jahr 2012 um 25% zu reduzieren. Dies gab John Chambers,
Chairman und CEO von Cisco, auf der Konferenz „Cisco Live“ in Orlando, Florida
bekannt. Betrug der Ausstoß 2007 noch 724.000 Tonnen, soll er bis 2012 auf
543.000 Tonnen sinken. Dies entspricht dem jährlichen CO2-Ausstoß von 18.100
deutschen Einwohnern (Quelle: WDR „Quarks & Co.“).
„Jedes Unternehmen hat eine Verpflichtung, sich mit dem
Klimawandel auseinanderzusetzen und seinen eigenen Beitrag zu minimieren,”
sagte Chambers. „Cisco geht diese
Herausforderung an, indem wir unseren eigenen Energieverbrauch durch innovative
Informationstechnologie managen und auch unseren Kunden und Partnern helfen,
ihren CO2-Ausstoß entscheidend zu reduzieren. Das Netzwerk als Plattform für
Umweltmanagement im 21. Jahrhundert spielt dabei eine wichtige Rolle“, betonte
John Chambers in Orlando.
Deutschland als drittgrößtes Land bei Cisco weltweit
übernimmt eine wesentliche Rolle in dem Projekt. Michael Ganser,
Geschäftsführer Cisco Deutschland und Vice President Cisco Europa: „In
Deutschland konnten wir durch verstärkten Einsatz von Collaboration Tools wie TelePresence und Webex
bereits im ersten Halbjahr dieses Geschäftsjahres unsere Flugreisen um 18%
reduzieren. Und das bei gleichzeitigem Mitarbeiterwachstum und gleichbleibender
Qualität der Kunden-Betreuung.“ Reisen sind bei Cisco weltweit für rund 27
Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich. „Im Rahmen unserer Initiative wechseln wir zum Beginn
unseres neuen Geschäftsjahres `09 zudem zu regenerativen Energiequellen“, so
Ganser. „Höhere Strompreise kompensieren wir durch IT-gestützte Energieeinsparungen.“
Die heutigen Ankündigungen in Deutschland und weltweit sind ein
Teil der nachhaltigen Verpflichtungen, die Cisco seit geraumer Zeit gegenüber
der Umwelt eingeht.
Virtuelle Meetings Energiemanagement im Rechenzentrum und
mobiles Arbeiten
Gerade in Rechenzentren und Testlaboren ist der
Energieaufwand hoch. Um diesen signifikant zu drosseln, setzt Cisco
verschiedene Techniken um. Dazu zählen detaillierte Energiemessungen,
effizientere Laborgeräte sowie ein „virtuelles Netzwerk“, um Daten zu speichern.
Erreicht werden soll das Ziel 2012 auch durch Video-, Web-
und Audiokonferenzen wie WebEx, TelePresence und Cisco Unified MeetingPlace. Bei
Cisco weltweit wurden bis heute bereits über 17.300 Präsenzmeetings durch TelePresence
ersetzt.
Ein weiteres Konzept ist der Cisco „Connected Workspace“.
Durch drahtlosen Netzwerkzugang und flexible Arbeitsumgebungen wird das
traditionelle Konzept „ein Mitarbeiter, ein Arbeitsplatz“ ersetzt. Bei
Mitarbeiterzuwachs kann beispielsweise die Anzahl der Arbeitsplätze gleich
gehalten werden. Dies hat mehrere Umweltvorteile für Bau-, Immobilien- und
Gebäudemanagement. In München/Hallbergmoos, der deutschen Zentrale von Cisco,
sind 68 Prozent der 300 Mitarbeiter „mobile Workers“ und können von jedem
Standort, auch vom Home Office, auf Ihre Informationen zugreifen. Allein in
dieser Niederlassung kann Cisco bis zum Jahr 2012 rund 1.543 Tonnen CO2
einsparen.
Effizienter Einsatz von Energien
Anhand gültiger Industriestandards und gesetzlichen
Richtlinien arbeitet Cisco weiter daran, Abfälle zu reduzieren, Energie
einzusparen und Komponenten wiederzuverwerten. In 2008 wird Cisco weltweit 460
Millionen Kilowattstunden aus erneuerbaren Energien beziehen. Damit zählt Cisco
zu den größten Einkäufern. In punkto Nachhaltigkeit ist das Produktdesign bei
Cisco ebenso auf energieeffiziente Fertigungsverfahren ausgerichtet wie auf
möglichst geringen Stromverbrauch im späteren Betrieb. Ein „Automated Managed
Power System“ sorgt dafür, dass Geräte, die nicht im Einsatz sind, erfasst und
heruntergefahren werden. Im Ergebnis wurde der Stromverbrauch um 40 Prozent
reduziert und monatliche Kosten in Höhe von 65.000 Dollar eingespart.
Auch bei Veranstaltungen achtet Cisco auf eine
umweltfreundliche Ausrichtung. So war die diesjährige Cisco Expo ein komplett
papierloser Event. RFID-Technologien, Digital Signage und digitale
Beschilderung ersetzten Papier. Im Vergleich zur Expo 2007 konnten rund fünf
Tonnen Papier eingespart werden.
Weitere Informationen von Cisco und aus anderen Quellen auf
www.gruene-it.org.
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