Technologien
Nexus 7000: Cisco bringt neue Switching-Plattform für das
Data Center auf den Markt
Neue Data Center Class Switching-Plattform für Ethernet und
zukünftig Speichernetzwerke
Switching-Kapazität bis zu 15 Terabit pro Sekunde
Verbesserte Ressourcennutzung durch ein neues Betriebssystem
mit erweiterten Funktionen für den Rechenzentrumsbetrieb und stark vereinfachtes Management
MÜNCHEN. Cisco stellt mit Cisco Nexus 7000 eine neue Switching-Plattform für die innovative
Cisco Data-Center-3.0-Architektur vor. Nexus ist dezidiert für
Rechenzentrums-Umgebungen konzipiert und vereint zukünftig Storage- und
IP-Networking in einer gemeinsamen Unified Fabric. Damit können Rechenzentren ihre Speicher- und Server-Ressourcen
um ein Vielfaches intensiver ausnutzen. Sie senken nachhaltig den
Administrationsaufwand und werden dem steigenden Kapazitätsbedarf auf
kosteneffiziente Weise gerecht.
Data Center 3.0 verwandelt Rechenzentren in eine
servicezentrierte Hochleistungs-Plattform für alle noch so anspruchsvollen
Geschäftsanwendungen. Im Data Center der 3.0-Generation übernimmt das Netzwerk
eine Schlüsselrolle, da es Geschäftsprozesse bedarfsgerecht mit virtuellen
IT-Ressourcen versorgt. Innerhalb der vergangenen vier Jahre investierte Cisco
mehr als eine Milliarde US-Dollar in die Umsetzung seiner
Data-Center-3.0-Vision.
Virtualisierung überwindet bisherige Leistungslimits
Cisco Nexus 7000 repräsentiert das Spitzenmodell der neuen
Nexus-Serie. Die hochskalierbare Lösung ist modular aufgebaut; ein einziges Chassis
erreicht einen Switching-Durchsatz von bis zu 15 Terabit pro Sekunde (gleich
15.000 Gbps). Das System stellt bis zu 512 10-Gigabit-Ethernet-Ports zur
Verfügung und unterstützt in Zukunft auch 40- beziehungsweise
100-Gigabit-Ethernet. Nexus 7000 führt Ethernet zukünftig mit dem Transport
von Storage-Daten auf einer
gemeinsamen Plattform zusammen. Jeder Server kann dann über die „Unified
Fabric“ auf jede Ressource zugreifen – was den Weg frei macht für eine
umfassende Virtualisierung unterschiedlicher Ressourcen. Die
Unified-Fabric-Architektur zeichnet sich durch einheitliche I/O-Interfaces aus
und wird in Zukunft Fibre Channel over Ethernet (FCoE) unterstützen. Mit FCoE
können herkömmliche Fibre-Channel-Datenströme von Speichersystemen via Ethernet
transportiert werden. Weil LAN (Local Area Network) und SAN (Storage Area
Network) künftig in gemeinsamen „Unified Fabric“ integriert sind, werden weit
weniger Server-Interfaces benötigt. Neben direkten Kosteneinsparungen sinkt der
Platzbedarf, die Verkabelung vereinfacht sich, und der Stromverbrauch wird
reduziert. Das Data Center insgesamt kann eine deutlich höhere Maximalleistung
erbringen.
Neues Betriebssystem NX-OS
Für die Nexus-Plattform hat Cisco das neue Betriebssystem
NX-OS entwickelt. NX-OS kombiniert Funktionen der Speichernetzsoftware Cisco
SAN-OS mit Switching- und Routing-Fähigkeiten von Cisco IOS. Das neue
Betriebssystem ist für Hochverfügbarkeit, Skalierbarkeit und Virtualisierung
optimiert. NX-OS kann einen Nexus-Switch in mehrere logische Switches
unterteilen, die voneinander vollkommen unabhängige Aufgaben erfüllen. Während
einer der logischen Switches beispielsweise Speichersysteme bedient und von
Storage-Verantwortlichen gemanagt wird, wäre ein zweiter für die Serverfarm
zuständig und würde von einem anderen Team administriert. Ein dritter logischer
Switch schließlich könnte für die Testumgebung dienen. Alle drei teilen sich
dieselbe Fabric und eine gemeinsame redundante Stromversorgung. Mit höherer
Leistung, Stabilität und Skalierbarkeit sind derartige Einsatzmöglichkeiten
insbesondere für große Hosting-Szenarien interessant, zum Beispiel bei einem
Service Provider.
Dank Selbstdiagnose reduziert NX-OS manuelle
Management-Eingriffe, wobei in einem Fehlerfall der betroffene Prozess ohne
Serviceunterbrechung neu gestartet werden kann. Ähnliches gilt für den
Austausch physischer Geräte und für Software-Upgrades. Höhere
Managementeffizienz ermöglicht nicht zuletzt der neue Cisco Data Center Network
Manager (DCNM), eine Weiterentwicklung des Cisco SAN Fabric Manager, die mit
der Virtualisierungs- und Provisionierungslösung Cisco Vframe für Data Center
uneingeschränkt kompatibel ist. Nexus 7000 ist zudem die erste Produktserie,
auf der die jüngst angekündigte Security-Architektur Cisco TrustSec implementiert
sein wird. Die neuen Hochleistungs-Switches werden ab dem 2. Quartal 2008
ausgeliefert.
Weiterführende Informationen unter: www.cisco.com/go/nexus.
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