Studie: Mitarbeiter vernachlässigen Schutz sensibler
Unternehmensdaten
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Security-Investitionen steigen um bis zu 20 Prozent
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Unkenntnis führt zu riskantem Verhalten
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IT-Abteilungen müssen Mobilität und Compliance
miteinander in Einklang bringen
MÜNCHEN. Außerhalb der eigenen Firma vernachlässigen mobile
Mitarbeiter den Schutz sensibler Unternehmensdaten. Das legt eine aktuelle
Studie offen, die das Marktforschungsunternehmen InsightExpress im Auftrag von
Cisco und NSCA (National Cyber Security Alliance) durchführte. InsightExpress
befragte etwa 700 Beschäftigte und noch einmal soviele IT-Entscheider in sieben
Ländern mit besonders hohem Verbreitungsgrad mobiler Arbeitsformen:
Deutschland, USA, Großbritannien, Indien, China, Singapur und Süd-Korea. Die
Studie zeigt auch, dass viele Unternehmen ihre Sicherheitsinvestitionen schon
im nächsten Geschäftsjahr erheblich aufstocken wollen, denn fehlendes
Sicherheitsbewusstsein der Mitarbeiter öffnet Würmern, Viren und Trojanern die
Türen und kann erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen für Unternehmen haben.
Aufklärung und Schulung tun Not
Mehr als ein Drittel der befragten Mitarbeiter schließt ein
beruflich genutztes Notebook oder Smartphone bedenkenlos an fremde
Funknetzwerke an. Ebensoviele öffnen unterwegs oder zuhause potenziell
gefährliche E-Mails, und 20 Prozent sichern ihr mobiles Endgerät nicht mit
einem Passwort ab. Die Studie deckt vor allem Unkenntnis als Ursache für dieses
riskante Nutzerverhalten auf. Zudem wissen viele Mitarbeiter nicht, wie sie zum
Beispiel Datenverschlüsselung auf mobilen Geräten effizient anwenden können. Die
IT-Abteilungen sind nicht ganz unschuldig an diesem Dilemma, da diese
Mitarbeiter ungenügend aufklären und unterstützen.
Security-Investment wächst rasant
Bei IT-Verantwortlichen setzt sich demgegenüber verstärkt die
Einsicht durch, dass sich Mobilitätsvorteile im Unternehmen nur auf der Basis
einer integrierten IT-Security-Strategie entfalten können. Prinzipiell obliegt
der mobile Fernzugriff via Internet den Richtlinien des Firmennetzwerks. Einen
deutlichen Anstieg der Security-Investitionen im kommenden Jahr erwarten 74
Prozent der befragten IT-Entscheider. Fast die Hälfte rechnet mit einem
Wachstum von über 10 Prozent, und neun Prozent wollen ihr Investment um 20 Prozent
und mehr steigern. Als wichtigsten Treiber für Investitionsentscheidungen
nennen die Befragten: höhere Compliance-Anforderungen, zunehmende Mobilität,
weiteres Unternehmenswachstum und die Reduktion von Kapitalkosten, zum Beispiel
für die Wiederbeschaffung gestohlener oder verlorener Notebooks. Ebenfalls
nicht zu unterschätzen sind Aspekte wie Reputationsverlust und
Regressanforderungen. Die Studie lässt den Schluss zu, dass der Return on
Investment der geplanten Sicherheitsausgaben umso höher sein wird, je
bedarfsgerechter die IT-Abteilungen ihre mobilen Mitarbeiter mit Best Practices
und einfach nutzbaren Security-Lösungen versorgen.
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