Cisco modernisiert das Deutsche Forschungsnetz
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Cisco CRS-1 wird Basis für optisches Wissenschaftsnetz
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Fit für Supercomputing und Grids
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40 Gbps im Backbone möglich
MÜNCHEN. Der Verein zur Förderung des Deutschen
Forschungsnetzes (DFN-Verein) hat bei Cisco eine neue Routing-Plattform für das
DFN-Backbone bestellt. Das optische Wissenschaftsnetz X-WiN wird (das Rückgrat
des DFN) wird mit Carrier Routing Systemen Cisco CRS-1 grunderneuert.
Wichtigstes Ziel der Backbone-Modernisierung ist es, die Innovationskraft der
nationalen Wissenschaft und Forschung zu stärken und gleichzeitig die
Wirtschaftlichkeit der deutschlandweiten DFN-Infrastruktur nachhaltig zu
verbessern.
Vereinfachte Architektur, verringerte laufende Kosten
X-WiN liegt ein so genanntes „Collapsed Core Design“
zugrunde, bei dem mehrere Cisco CRS-1-Systeme gemeinsam als ein „logischer“
Router agieren. Kern- und Distributionsfunktionen werden hierbei vom selben
physischen Gerät bereitgestellt, das künftig auch die Edge-Knoten direkt integriert.
In der Edge-Ebene selbst sollen voranging Cisco 7600er Router eingesetzt
werden. Im Vergleich zum Vorgänger G-WiN weist die neue X-WiN-Architektur einen
deutlich verringerten Komplexitätsgrad auf. In entsprechendem Maß werden die
laufenden Kosten sinken. Auf beiden Plattformen können sogenannte
Shared-Port-Adapter (SPA) verwendet werden, was zusätzlich die operativen
Kosten verringert.
Das neue Wissenschaftsnetz ist nicht nur kosteneffizienter,
sondern auch um ein Vielfaches schneller als die bisher verfügbare
Infrastruktur: Via IP over Dense Wavelength Division Multiplexing (IPoDWDM)
erreicht die Cisco CRS-1-Plattform bis zu
40 Gbps. Dagegen ist das existierende G-WiN auf eine maximale Bandbreite
von 10 Gbps limitiert.
Der DFN-Verein ist eine Non-Profit-Organisation mit derzeit
351 Mitgliedsorganisationen. Das von ihm betriebene DFN verbindet bundesweit
Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen miteinander und unterstützt ein
breites Forschungsspektrum, unter anderem auf den Gebieten Hochenergiephysik
und Grid Computing. Zudem ist das DFN nahtlos an europäische und weltweite Wissenschaftsverbünde
angeschlossen, darunter auch an die Distributed European Infrastruktur for
Supercomputing Applications (DEISA).
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