Cisco Expo 2007: Experten diskutieren den Beitrag
innovativer IT zum Klimaschutz
·
Unternehmen müssen Klimaschutz als wirtschaftliche
Chance begreifen
·
Intelligente Netzwerke als Treiber zur „grünen“ IT
·
Integriertes Herangehen von Cisco
MÜNCHEN/BERLIN. Prof. Dr. Klaus Töpfer, früherer
Bundesumweltminister und zwischen 1998 und 2006 Exekutivdirektor des
Umweltprogramms der Vereinten Nationen, forderte auf der Cisco Expo 2007 die
Wirtschaft und Industrie dazu auf, sich aktiv im Kampf gegen den globalen
Klimawandel zu engagieren. Im Berliner Estrel Convention Center, dem
Veranstaltungsort des diesjährigen Netzwerkgipfels, stellte Töpfer die These
auf, dass innovative Informationstechnologie ein Schlüsselfaktor zur Reduktion
des weltweiten Kohlendioxidausstoßes sei. „Ich begrüße die Initiative von
Cisco, das Netzwerk zu einer Plattform für energieeffizientere, grüne
Rechenzentren weiterzuentwickeln. Außerdem habe ich auf der Cisco Expo die
multimediale Videokonferenzlösung Cisco TelePresence erlebt, mit der sich die
Notwendigkeit zu physischer Mobilität radikal einschränken lässt. Dadurch
werden neben Sprit und Kerosin natürlich auch Reisekosten und Arbeitszeit
eingespart – und eben dies verdeutlicht, dass Klimaschutz als
wirtschaftliche Chance im Spannungsverhältnis von Ökologie und Ökonomie
begriffen und bewältigt werden muss“, so Klaus Töpfer.
Transformation zum energieeffizienten Unternehmen
Michael Ganser, Geschäftsführer von Cisco Deutschland und
Vice President von Cisco Europe, konkretisierte die Strategie von Cisco zum
ökologischen Umbau von Rechenzentren und Unternehmen. „Unsere Lösungen tragen
durch systematische Virtualisierung zu höherer Servicedichte und verbesserter
Kapazitätsausnutzung bei“, führt Michael Ganser aus. „Damit wird nicht nur der
direkte Stromverbrauch im Data Center nachhaltig gesenkt, sondern vor allem
auch der anteilig sehr hohe Kühlungsaufwand.“
Von der Möglichkeit, die Reisetätigkeit per virtueller
Konferenz mit Cisco TelePresence signifikant zu begrenzen, macht Cisco selbst
extensiv Gebrauch: Weltweit investiert das Unternehmen rund 33 Millionen
US-Dollar und richtet an zahlreichen Niederlassungen entsprechende
Meeting-Räume ein. Noch im laufenden Geschäftsjahr wird Cisco seine bisherigen
CO2-Emissionen um 10 Prozent reduzieren. Die Reisetätigkeit wird insgesamt um
20 Prozent zurückgeführt. Außerdem engagiert sich Cisco zum Beispiel in der
„Clinton Global Initiative“. In diesem Rahmen werden innovative Technologie-
und Geschäftskonzepte für emissionsarme Metropolen entwickelt. Pilotstädte sind
Amsterdam, Seoul und San Francisco.
Neben Energie auch auf Ressourcenverbrauch achten!
„Die Lösungen von Cisco für eine grüne IT sind ein richtiger
Weg in Richtung Nachhaltigkeit“, zeigt sich auch Dr. Joachim Lohse überzeugt.
Der Geschäftsführer des Öko-Instituts e.V. kommentierte auch Implikationen des
ganzheitlichen Architekturansatzes von Cisco jenseits der Energieeinsparung:
„Durch intelligentere Ressourcenausnutzung lässt sich beispielsweise der
rasante Anstieg des Kupferverbrauchs stoppen“, sagt Dr. Lohse. In den letzten
vier Jahrzehnten hat sich der weltweite Kupferabbau mehr als vervierfacht.
Insbesondere Länder wie Chile und Papua-Neuguinea haben deshalb mit massiven
Umweltschäden zu kämpfen. „Die freiwillige Initiative von Cisco ist
vorbildlich. Sie könnte zum Modellfall für eine integrierte Herangehensweise
auf vielen Ebenen des ökologischen Umbaus in Wirtschaft und Gesellschaft
werden“, sagt der Chef des Öko-Instituts.
3.501 Zeichen bei durchschnittlich 55 Zeichen pro Zeile
Weitere Informationen:
Cisco Systems GmbH
Sabine Lobmeier
Am Söldnermoos 17
85339 Hallbergmoos
presse@info.cisco.de
Telefon 0 08 00 - 99 99 05 22
www.cisco.de
Geschäftsführer: Michael Ganser, Marion Schneider
Amtsgericht München, HRB 102605
Fink & Fuchs Public Relations AG
Thorsten Hecking
thorsten.hecking@ffpr.de
Telefon 0611/74131-58
www.ffpress.net
Cisco Systems, Inc. (NASDAQ: CSCO) mit Hauptsitz in San Jose
(CA) ist mit 28,5 Milliarden US-Dollar Umsatz (29. Juli 2006) weltweit
führender Anbieter von Networking-Lösungen für das Internet. Die deutsche
Niederlassung Cisco Systems GmbH hat ihren Sitz in Hallbergmoos bei München und
Büros in Eschborn bei Frankfurt am Main, Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart und
Berlin. Cisco-Produkte werden in Europa von der Cisco Systems International BV
geliefert, eine Tochtergesellschaft im vollständigen Besitz der Cisco Systems,
Inc.
Cisco, Cisco Systems und das Cisco Systems-Logo sind
eingetragene Marken oder Kennzeichen von Cisco Systems, Inc. und/oder deren
verbundenen Unternehmen in den USA und in anderen Ländern. Alle anderen in
diesem Dokument enthaltenen Marken sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber. Die
Verwendung des Worts "Partner" bedeutet nicht, dass eine
Partnerschaft oder Gesellschaft zwischen Cisco und dem jeweils anderen
Unternehmen besteht. Dieses Dokument ist eine Veröffentlichung von Cisco.