Cisco erweitert Security Portfolio
ASA 5505 und 5550, neue Software und Einschubmodule für
die ASA 5500er Serie und NAC 4.0 sorgen netzwerkweit für höhere Sicherheit und
reduzierte Managementkosten
MÜNCHEN. Cisco Systems bringt zwei neue Modelle der Serie
Cisco Adaptive Security Appliance (ASA) 5500 auf den Markt: Während die Cisco
ASA 5505 die Sicherheitsanforderungen von kleineren Firmen, Außenbüros und
Telearbeitern adressiert, optimiert das Modell Cisco ASA 5550 die
Abwehrfähigkeiten großer Unternehmensnetzwerke der Gigabit-Klasse, unter
anderem durch skalierbare virtuelle private Netzwerke (VPN) auf Basis von IPSec
(IP Security) und SSL (Secure Socket Layer). Die Basissoftware für die Cisco
ASA 5500er Familie bietet mehr als 50 neue Sicherheitsfeatures, und die Content
Security and Control Security Services Module (CSC SSM) für ASA 5500 sind jetzt
mit dem Malware-Schutz von Trend Micro ausgestattet.
Außerdem stellt Cisco Systems heute die NAC (Network
Admission Control) Appliance 4.0 vor: Die neue Version versetzt Unternehmen in die
Lage, ihre Zugriffskontrollmechanismen über sämtliche Netzwerksegmente hinweg
zu vereinheitlichen. Der Schutz vor unbefugten Usern und nichtkonformen Endgeräten
erstreckt sich damit durchgängig auf alle verkabelten und drahtlosen lokalen
Netzwerkareale sowie auf VPN-Anbindungen über unterschiedliche Zugangsnetze. Für
Interoperabilität zwischen ASA und NAC Appliances sorgt die Software IOS, für
die Cisco Systems heute ebenfalls weit reichende Funktionsergänzungen
ankündigt.
Cisco ASA 5505 und 5550
Mit den beiden neuen Multifunktionsgeräten Cisco ASA 5505 und
ASA 5550 können Unternehmen ihre Netze jeder Größenordnung effektiver als
bisher schützen. Die Appliances sind Kernbausteine der Cisco Self-Defending Network
(SDN) Architektur. Sie wehren Bedrohungen proaktiv ab, stoppen Angriffe bereits
in einem sehr frühen Stadium und verhindern dadurch wirksam die Ausbreitung
schädlicher Daten über das gesamte Netzwerk. Die Konzentration unterschiedlicher
Thread Defense-Dienste in einer gemeinsamen Hardware verringert die
Komplexität. Somit vereinfacht sich die Administration, und die Betriebs- und
Wartungskosten sinken dementsprechend.
Die Cisco ASA 5505 stellt High
Performance-Sicherheitsfeatures für Breitbandumgebungen der nächsten Generation
bereit. So liefert die integrierte Firewall einen Durchsatz von 150 Megabit pro
Sekunde; bei verschlüsselten VPNs werden 100 Megabit pro Sekunde erreicht. Das
modulare Konzept des Platz sparenden Geräts bietet einen zusätzlichen Slot für
zukünftige Erweiterungen und sorgt damit für langfristigen Investitionsschutz.
Zudem kann die Cisco ASA 5505 als VPN-Client mit hardwarebeschleunigter SSL-Verschlüsselung
dienen. Neben zwei eingebauten Power-over-Ethernet (PoE)-Ports verfügt die Appliance
über einen integrierten 8-Port 10/100-Ethernet Switch, mit dem sich
unterschiedliche Sicherheitszonen flexibel einrichten lassen. Die PoE-Ports
können beispielsweise für den Zero Touch Einsatz von IP-Telefonen genutzt
werden oder auch Access Points in einem Wireless LAN (Local Area Network) mit
Strom versorgen.
Die Cisco ASA 5550 geht über bisher verfügbare Firewall- und
IPSec/SSL VPN-Fähigkeiten weit hinaus: Der Firewall-Durchsatz überschreitet die
Marke von 1,2 Gigabit pro Sekunde, und das Gerät unterstützt bis zu 200 VLANs
(Virtual Local Area Networks). Ein einziges großes Netzwerk kann somit in eine
Vielzahl unterschiedlicher High Performance-Segmente unterteilt und dadurch das
Sicherheitsniveau entscheidend verbessert werden. Die skalierbaren VPN-Services
versorgen pro Appliance bis zu 5.000 IPSec- beziehungsweise SSL-VPN-Clients.
Dank integrierter Lastverteilungsfähigkeit lassen sich bis zu zehn Cisco ASA
5550 zu einem Cluster zusammenschalten, sodass die Zahl gleichzeitig möglicher
VPN-Clients auf 50.000 steigt.
Effizientes Management
Die jüngste Version 7.2 der Software für die Cisco ASA 5500er
Familie offeriert insgesamt gut 50 neue Sicherheitsfeatures, unter anderem zur Verbesserung der
Verfügbarkeitseigenschaften und zur Vereinfachung der Administration. Außerdem bietet
die neue Softwareversion jetzt Firewall-Services auf Applikationsebene und
sorgt zudem für engere Integration zwischen Cisco ASA und NAC. Davon
profitieren diverse Anwendungsprotokolle für Web, E-Mail, Voice over IP, Instant
Messaging und File Transfer ebenso wie die Netzwerkprotokolle von Microsoft. Durch
die nahtlose Anbindung von NAC dehnt sich zudem der Zugangsschutz auch auf
Fernzugriffe via VPN-Verbindungen aus. Darin eingeschlossen sind alle
erforderlichen Konformitätsprüfungen entfernter Endgeräte – bevor Zugriff
aufs Netzwerk gewährt wird.
Sämtliche neuen Features der Version 7.2 werden vom Cisco
Adaptive Security Device Manager (ASDM) in der Version 5.2 in vollem Umfang
unterstützt. Der ASDM bietet seinerseits funktionelle Erweiterungen für ein effizienteres
Management. Beispielsweise lassen sich mit dem Paket Tracer Tool mögliche
Konfigurationsprobleme sehr viel schneller als bisher erkennen und beheben.
Signifikante Erweiterungen erfahren die Modelle der Cisco ASA
5500er Serie nicht zuletzt durch zusätzliche Funktionen der Content Security
and Control Security Services Module (CSC SSM). So ist die führende
Anti-Malware Technologie von Trend Micro jetzt Bestandteil von CSC SSM, Version
6.2. Das schließt auch die Network Reputation Services (NRS) von Trend Micro
ein, die bis zu 80 Prozent Spam (unerwünschte E-Mails) aus dem Netzwerk
fernhalten. CSC Module lassen sich zudem mit dem Trend Micro Control Manager
zentral administrieren – was die Durchsetzung eines netzwerkweit
einheitlichen Sicherheitslevels stark vereinfacht.
Cisco NAC Appliance 4.0
Die Cisco NAC Appliance 4.0 adressiert den wachsenden Bedarf
vieler Unternehmen, den Zugriffschutz auf verteilte Infrastrukturen über
sämtliche Netzwerksegmente hinweg auf Basis einheitlicher Richtlinien zu
gewährleisten. Egal, ob sich ein User oder Endgerät lokal, drahtlos oder via
VPN mit dem Unternehmensnetz verbinden will – die neue NAC Appliance 4.0
sorgt in jedem dieser Fälle für Authentisierung, Richtlinienkonformität und
Zuteilung individuell festgelegter Zugriffsrechte. Richtlinien gelten jetzt für
alle Gerätetypen und Betriebssysteme, für Unix-, Windows- und
Macintosh-Desktops, für Drucker, mobile Notebooks, PDAs (Personal Digital
Assistants), IP-Telefone und jedes andere netzwerkfähige Equipment.
Zu den wichtigsten Neuerungen der Version 4.0 zählen Optionen
zur Reduktion der Komplexität in großen Netzwerken. Ziel dabei ist es, die
Managementkosten nachhaltig zu begrenzen. So kann die Appliance wahlweise
„inline“ oder „out-of-band“ für Netzverkehr auf Layer 2 betrieben werden. „Out-of-band“
lässt sie sich auch auf Layer 3 nutzen, womit beispielsweise die Anzahl der an
verschiedenen Standorten benötigten Server reduziert werden kann –
vorteilhaft besonders bei großflächig verteilten Netzwerken. Mit NAC 4.0 stehen
nun erstmals auch einheitliche Single Sign-on-Funktionen für Wireless und
VPN-Clients sowie für Windows Active Directory Domänen bereit.
Cisco IOS Softwareerweiterungen
Das ab sofort verfügbare Release 12.4(9)T bringt
applikationsbezogene Firewall-Features und zusätzliche VPN-Fähigkeiten jetzt in
jeden Cisco Security Router. Mit den neuen Firewall-Funktionen lassen sich Non-Business-Applikationen
besser erkennen und steuern und außerdem die Vermehrung von Würmern im Netzwerk
eindämmen. Beim Punkt-zu-Punkt-Firewalling auf Anwendungsebene werden diverse
Protokolle unterstützt, zum Beispiel BitTorrent, eDonkey, FastTrack, KaZaA und
Gnutella. Für die Definition anderer Protokolle ist keinerlei Upgrade des
Software-Image erforderlich. Durch verbesserte Integration von IP- und
Security-Services innerhalb der Router können per Firewalls auch Sessions mit
limitierter Bandbreite via WAN (Wide Area Network) eingeleitet werden –
was zu signifikanten Einsparungen bei dieser Ressource führt. Weitere IOS-Neuerungen
verbessern das Monitoring für Dynamic Multipoint VPNs sowie Authentifizierung
und Accounting bei Fernzugriffen über SSL VPNs.
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ist mit 24,8 Milliarden US-Dollar Umsatz (30. Juli 2005) weltweit führender
Anbieter von Networking-Lösungen für das Internet. Die deutsche Niederlassung
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