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Cisco-Tochter Scientific Atlanta weitet Produktportfolio
aus
Neue Set-Top-Linie, breitere Standardunterstützung und
Switched Digital Video für Millionen installierter MPEG-Boxen
MÜNCHEN. Scientific Atlanta, Tochterunternehmen von Cisco Systems,
bringt neue Set-Top-Boxen auf den Markt. Kabelnetzbetreiber können ihre
Plattformen für digitale TV- und Videodienste damit kosteneffizient
vereinheitlichen und gleichzeitig flexibler absichern. Die neue Set-Top-Serie
eignet sich insbesondere für interaktive Multimedia-Applikationen, die über
Next Generation Network Architekturen (NGNA) bereitgestellt werden. Die NGNA
Set-Top-Boxen von Scientific Atlanta sind zudem ein Grundbaustein von Cisco
Connected Home. Zu ihren wichtigsten Aufgaben gehört es, die Verbreitung des
OpenCable-Standards von CableLab und die zugehörige OpenCable Application
Plattform (OCAP) zügig voranzutreiben. OCAP ist das nordamerikanische Pendant
zu MHP, der Multimedia Home Plattform für interaktives Digitalfernsehen. OCAP
und MHP weichen nur geringfügig voneinander ab; die meisten MHP-Applikationen
laufen problemlos auch auf OCAP-Boxen.
Scientific Atlanta ist aktiver Partner im
OCAP-Interop-Programm von CableLab und hat als erstes Unternehmen
Multi-Stream-CableCARD-Zertifizierung (M-Card) von CableLab erhalten. Mit der
Scientific Atlanta M-Card lassen sich viele Programme parallel übertragen, was
essentiell ist für wichtige Digital-Video-Recorder-Funktionen (DVR), zum
Beispiel für Bild-im-Bild-Features oder simultane Aufnahmen verschiedener
Sendungen.
Features im Überblick
Die genauen Produktbezeichnungen der Boxen lauten: 4500HDCTM
High-Definition CableCARD Set-Top (HD Set-Top) und 8500HDCTM High-Definition
Digital Video Recorder CableCARD Set-Top (HD DVR Set-Top). Sie bieten folgende
Vorteile:
- Optimiert für OCAP: Mit höherer Prozessorleistung, mehr
Speicher und einem Betriebssystem auf Linux-Basis erreichen die Boxen
Verarbeitungsgeschwindigkeiten, wie sie für kommende interaktive Dienste
unverzichtbar sind. Ergänzt werden die Set-Tops durch die Middleware OCAP Axiom
und das OCAP-Digital-Network-Control-System, Release 4.0. Kunden von Scientific
Atlanta verfügen damit über eine durchgängige Plattform, um bisherige Lücken
zwischen diversen Anwendungen und Endgeräten zu überbrücken. Letztlich können
sie innovative Services schneller und kosteneffizienter bereitstellen als
bisher.
- Separate Sicherheitslösungen: Die neue Set-Top-Serie nutzt
die M-Card von Scientific Atlanta, um selektiven, bedingten Zugriff auf die
Sicherheitssysteme des Betreibers zu ermöglichen. Damit erfüllen die Boxen
insbesondere die ab Juli nächsten Jahres gültigen Bestimmungen der FCC, der
US-amerikanischen Zulassungsbehörde für Telekommunikationsgeräte. Zudem dienen
die Geräte gegenwärtig als Testbasis für zukünftige separate
Sicherheitslösungen, die unter dem Namen DCAS (Downloadable Conditional Access
System) bekannt sind.
- Advanced DOCSIS Set-Top Gateway (ADSG): Die Geräte
unterstützen die ADSG-Spezifikationen für den Transport von
Set-Top-Box-Kommandos und Steuerinformationen über DOCSIS 2.0. Das eingebaute
DOCSIS-Modem öffnet zudem eine Tür für IP-basierte Videoservices. Damit hilft
die ADSG-Lösung von Scientific Atlanta, Kabelmodem- und Set-Top-Box-Verkehr zu
konsolidieren, über ein offenes herstellerunabhängiges DOCSIS-Netz für
integrierte Video-, Sprach- und Datenanwendungen.
- Unterstützung leistungsfähiger Video Codecs: Mit H.264
können Betreiber jetzt on-demand HDTV-Programme (High Definition TV) sowie
Internetvideos in Blockbuster-Qualität mit vergleichsweise geringer Bitrate
liefern. Bandbreite wird also nicht mehr vergeudet.
- Connected Home Solutions: Die NGNA Set-Tops von Scientific
Atlanta verfügen über ausreichend Verarbeitungskapazität und Konnektivität für
künftige Multimedia-Heimservices, die sich bereits jetzt am Horizont
abzeichnen. Der immer stärkere Trend zu IP-basierten LANs (Local Area Networks)
in Haus und Wohnung ist dafür nur ein Indiz unter vielen. Die neuen Boxen
arbeiten nahtlos mit kompatiblem Kabel-Equipment von Drittherstellern zusammen,
ebenso mit anderen elektronischen Unterhaltungsgeräten.
Zusätzlich zur neuen NGNA Set-Box-Linie kündigt Scientific
Atlanta die „Explorer 940 Compact Digital Only Interactive” Set-Top-Box an. Das
Gerät ebnet Simulcasting (gleichzeitiges Senden von zum Beispiel terrestrisch
ausgestrahlten Programmen via Internet) und zukünftigen netzbasierten
Digitalsendungen einen äußerst kosteneffizienten Weg. Betreiber können damit
„erweiterte Basisdienste“ anbieten und auf diese Weise Kunden vom Basisservice
zu höherwertigen, umsatzträchtigeren Angeboten „migrieren“. Die 940-Box hilft
zudem, die Zahl zusätzlicher Kabelanschlüsse pro Haushalt zu erhöhen und damit
auch das Spektrum an Pay-per-View- und On-Demand-Offerten zu erweitern.
Switched Digital Video (SDV)
Mit SDV können sich Kabelnetzbetreiber signifikante
Skalenvorteile bei der Einführung innovativer Videoservices verschaffen. SDV
von Scientific Atlanta ist ein offenes IP-basiertes SDV-System und markiert
einen wichtigen Schritt in Richtung NGNA. Die Lösung umfasst Gigabit Quadrature
Amplitude Modulation Sharing (GQAM) zwischen diversen Anwendungen sowie
effektive Unterstützung von Massenverschlüsselungen. SDV wurde speziell für den
Einsatz in existierenden Hybrid-Fiber-Coax-Infrastrukturen (HFC) optimiert. Anbieter
können ihre Switched-Digital-Video-Services nun auch vielen Millionen
Eigentümern von bereits installierten MPEG-basierten Set-Top-Boxen anbieten,
die weder DOCSIS- noch IP-Videoströme dekodieren können.
Grundlegend
ändert SDV von Scientific Atlanta auch die Verhältnisse beim
Bandbreitenverbrauch: Basis ist nicht mehr das Programmangebot, sondern die
tatsächliche Nutzung. SDV schafft zudem die Voraussetzung für breit gestreute
Programmofferten aus Nischenbereichen wie Premium-Sportpakete, regionale oder
ethnisch orientierte Sendungen. Damit lassen sich neue Einnahmequellen
erschließen und gleichzeitig die Loyalität der Kunden festigen.
Die IP-basierte SDV-Lösung von Scientific Atlanta hebt sich
vom Wettbewerb ab durch die Fähigkeit zu hocheffizienter Massenverschlüsselung
sowie durch vereinfachtes Bandbreitenmanagement, was sowohl Bandbreite einspart
als auch die Kapital- und Betriebskosten senkt. Nicht zuletzt haben Betreiber
Zugriff auf detaillierte (anonymisierte) Nutzungsdaten, die als Input für eine
permanente Optimierung des Programmangebots dienen.
Cisco EXPO in Berlin
Cisco Systems veranstaltet am 9. und 10. Mai 2006 die erste
deutsche Cisco EXPO in Berlin. Der 2-tägige Kongress mit begleitender
Ausstellung steht unter dem Motto „Produktivität und Wachstum durch
intelligente Netze.“ Dazu gibt es über 80 Technologie- und Branchenvorträge,
Workshops und Podiumsdiskussionen mit Cisco-Vertretern, Partnern und Anwendern.
Die technologischen Schwerpunkte der Veranstaltung sind IP-Kommunikation, Datacenter,
Sicherheit und WLAN. Begleitet wird der Kongress von einer Ausstellung, in der
neben dem Cisco-Portfolio Produkte und Lösungen von über 20 Partnern zu sehen
sind. Weitere Informationen unter www.cisco-expo.de
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Weitere Informationen:
Cisco Systems GmbH
Dominic D. McKaye
presse@info.cisco.de
Telefon 0 08 00 – 99 99 05 22
www.cisco.de
Fink & Fuchs Public Relations AG
Thorsten Hecking
thorsten.hecking@ffpr.de
Telefon 0611/74131-58
www.ffpress.net
Cisco Systems, Inc. (NASDAQ: CSCO) mit Hauptsitz in San Jose (CA)
ist mit 24,8 Milliarden US-Dollar Umsatz (30. Juli 2005) weltweit führender
Anbieter von Networking-Lösungen für das Internet. Die deutsche Niederlassung
Cisco Systems GmbH hat ihren Sitz in Hallbergmoos bei München und Büros in
Eschborn bei Frankfurt am Main, Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart und Berlin.
Cisco-Produkte werden in Europa von der Cisco Systems International BV
geliefert, eine Tochtergesellschaft im vollständigen Besitz der Cisco Systems,
Inc.
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