Neuer Director und neue Module für die Cisco MDS 9000er Serie
Höhere Skalierbarkeit für Speichernetze, verbesserter
Investitionsschutz
MÜNCHEN. Cisco Systems kündigt heute die Erweiterung des MDS
9000-Produktportfolios an: den Cisco MDS 9513 Multilayer Director, das Release
3.0 der Cisco SAN-OS Software sowie neue 4- und 10-Gbps Fibre-Channel-Module.
Mit dem neuen Cisco MDS 9513 Multilayer Director lassen sich
jetzt bis zu 528 1-, 2- oder 4-Fibre Channel Ports betreiben. Mit dem Cisco MDS
9509 sind es 336 und beim MDS 9506 steigt die Zahl auf 192. Außerdem können die
angekündigten Switching-Module in allen Produkten der Serien Cisco MDS 9500
sowie Cisco MDS 9200 eingesetzt werden. Das bedeutet zusätzliche
Funktionalitäten und verbesserten Schutz bereits geleisteter Investitionen.
Die neuen Produkte bieten den vollen
MDS-9000-Funktionsumfang, unter anderem VSAN (Virtual SAN), Inter-VSAN-Routing
sowie ausgereifte Management-, Diagnose- und Sicherheitsfeatures. Darüber
hinaus unterstützt die neue SAN-OS-Version erweitertes
Port-Bandbreitenmanagement. „Die hohe Portdichte des Cisco MDS 9513, kombiniert
mit seinen VSAN- und Inter-VSAN-Routing-Fähigkeiten, ermöglicht uns, SANs zu
konsolidieren, Projektdaten logisch zu separieren und gleichzeitig das
SAN-Management zu vereinfachen“, sagt Peter Haas, Leiter Netzwerk und
Datenmanagement am Höchstleistungsrechenzentrum (HLRS) der Universität
Stuttgart. „Während unserer Tests erwies sich die 10-Gbit/s-Fähigkeit des Cisco
MDS 9513 als besonders hilfreich, um unsere diversen Campus-SANs untereinander
zu verbinden.“
Neuer Cisco MDS 9513 Multilayer Director
Wie alle anderen Directors der Cisco MDS 9500er Serie hält
auch der Cisco MDS 9513 fortgeschrittene Funktionen bereit, mit denen sich
vollständige Bandbreitenredundanz sichern und hundertprozentiger
Systemdurchsatz aufrechterhalten lässt, selbst bei einem Crossbar-Fehler.
Andere Hochverfügbarkeitsfeatures sind: Dual Supervisors, unterbrechungsfreie
Software-Upgrades, modularer Software-Aufbau mit der Option des Neustart
einzelner Prozesse, Unterstützung von Cross-Module Inter-Switch Links (ISLs)
mit jeweils bis zu 16 Ports sowie vollständige Redundanz für alle kritischen
Hardwarekomponenten. Zusammen mit seiner hohen Portdichte und Skalierbarkeit
eignet sich der Cisco MDS 9513 somit insbesondere für anspruchsvolle
Konsolidierungsprojekte, bei denen es auf höchste Verfügbarkeit ankommt.
Neue Cisco 4- und 10-Gbit/s-Fibre-Channel-Switching-
Module
Insgesamt offeriert Cisco vier neue Fibre-Channel-Switching-Module:
Die 1-, 2- und 4-Gbit/s-Autosensing-Module (Autosensing: selbstständiges
Erkennen der korrekten Übertragungsgeschwindigkeit im Netz) sind in 12-, 24-
und 48-Portkonfiguration
erhältlich. Das 10-Gbibt/s-Fibre- Channel-Modul wird mit 4 Ports angeboten. Die
neuen Module bringen höhere Performance und Portdichte, verfügen über äußerst
wirtschaftliche Betriebseigenschaften und bieten umfassenden
Investitionsschutz. Cisco kündigt außerdem das neue Supervisor-2-Modul für die
Directors Cisco MDS 9500 an. Damit durchbricht die 9500er Serie ihr bisheriges
256-Portlimit und kann nun auf bis zu 528 4-Ggibt/s-Fibre-Channel-Ports und
4410 Gbit/s-Fibre-Channel-Ports pro System erweitert werden.
Kompromissloser Investitionsschutz
Sämtliche neuen Switching Module passen nahtlos in jeden
vorhandenen Cisco MDS 9500 Director wie auch in die Cisco MDS 9216i und MDS
9216A Multilayer Fabric Switches. Der neue MDS 9513 unterstützt seinerseits
alle aktuell lieferbaren Module. Diese uneingeschränkte Auf- und Abwärtskompatibilität
vergrößert den Gestaltungsspielraum bei der Kombination von Switching-Modulen.
So lassen sich maximale Performancewerte erzielen, ein kostspieliger kompletter
Austausch wird vermeiden.
„Investitionsschutz in Form von Auf- und Abwärtskompatibilität
ist sehr wichtig für Kunden, die ihre Kosten im Griff halten, gleichwohl aber
von neuester Technologie profitieren wollen“, sagt James Opfer, Research Vice
President bei der Gartner Group. Das Marktforschungsunternehmen verfolgt die
Entwicklungen im Speichernetz-Sektor sehr genau. „Außerdem ist Skalierbarkeit
ein Schlüssel für dauerhaft niedrige Total Cost of Ownership (TCO). Denn
Skalierbarkeit kann sowohl das notwendige Einstiegskapital reduzieren als auch
die laufenden Managementkosten.“
Unterstützung aus der Speicherbranche
Cisco Systems findet breite Unterstützung bei führenden
Unternehmen der Speicherbranche, die an den Partnerprogrammen Original Storage
Manufacturer (OSM) und Storage Technology Integrator (STI) teilnehmen und die
neuen Produkte testen und verkaufen wollen. Darunter EMC, Hitachi Data Systems,
HP, IBM, Network Appliance und Xiotech.
Verfügbarkeit
Die Cisco MDS 9513 Multilayer Directors und die ebenfalls
angekündigten Module werden voraussichtlich ab Mai 2006 durch OSM- und STI-Partner
von Cisco ausgeliefert.
Cisco EXPO in Berlin
Cisco Systems veranstaltet am 9. und 10. Mai 2006 die erste
deutsche Cisco EXPO in Berlin. Der 2-tägige Kongress mit begleitender
Ausstellung steht unter dem Motto „Produktivität und Wachstum durch intelligente
Netze.“ Dazu gibt es über 80 Technologie- und Branchenvorträge, Workshops und
Podiumsdiskussionen mit Cisco-Vertretern, Partnern und Anwendern. Die
technologischen Schwerpunkte der Veranstaltung sind IP-Kommunikation,
Datacenter, Sicherheit und WLAN. Begleitet wird der Kongress von einer
Ausstellung, in der neben dem Cisco-Portfolio Produkte und Lösungen von über 20
Partnern zu sehen sind. Weitere Informationen unter www.cisco-expo.de
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Cisco Systems, Inc. (NASDAQ: CSCO) mit Hauptsitz in San Jose (CA)
ist mit 24,8 Milliarden US-Dollar Umsatz (30. Juli 2005) weltweit führender
Anbieter von Networking-Lösungen für das Internet. Die deutsche Niederlassung
Cisco Systems GmbH hat ihren Sitz in Hallbergmoos bei München und Büros in
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