Cisco stellt neues Unified Communications System vor
Neue Präsenz- und Desktoptools sowie Integration mobiler
Dienste nutzen Netzwerkintelligenz für höhere Produktivität und schlankere
Geschäftsprozesse
MÜNCHEN. Cisco Systems kündigt heute sein neues Cisco Unified
Communications System an - eine Lösung, die Produkte und Anwendungen zur
Daten-, Sprach- und Videokommunikation bündelt und sich für Unternehmen jeder
Größenordnung eignet. Das System integriert sämtliche Kommunikationsanwendungen
in die IT-Infrastruktur, was Geschäftsprozesse flexibilisiert und die
Effektivität der Geschäftsaktivitäten insgesamt verbessert.
Offene Lösungsplattform
Cisco Unified Communications System baut auf der im Dezember
2005 vorgestellten Cisco Service-Oriented Network Architecture (SONA) auf, dem
Architekturmodell für Intelligent Information Networks (IIN). Die Lösung
schafft eine offene, erweiterbare Plattform für jede Art von
Echtzeitkommunikation im Unternehmen, insbesondere auch für Präsenzdienste, mobile
Anwendungen und intelligente Netzwerkservices. Dabei werden sämtliche
Anwendungen über das gemeinsame IT-Netzwerk bereitgestellt. Individuelle
Voreinstellungen und aktuelle Präsenz-Informationen sorgen dafür, dass sich
Mitarbeiter gegenseitig jederzeit auf Anhieb erreichen können.
Zum Cisco Unified Communications System zählen unter anderem
der Cisco Unified CallManager, Cisco Unity, Cisco Unified MeetingPlace und
Cisco Unified IP Contact Center. Neu hinzugekommen sind jetzt Cisco Unified
Personal Communicator und Cisco Unified Presence Server. Bestehende Kunden
können ihre Lösungen durch die neuen Funktionalitäten ergänzen.
·
Cisco Unified
Personal Communicator vereinfacht den Austausch von
Echtzeitinformationen grundlegend, wobei die grafische Benutzeroberfläche den
Wechsel zwischen mehreren Kommunikationsanwendungen erheblich erleichtert.
Damit verbindet der Unified Personal Communicator Desktopanwendungen und
Kommunikationsmittel. Dank dynamischer Präsenzinformationen können Mitarbeiter
per Mausklick auf einen entsprechenden Verzeichniseintrag („click to
call") ohne Umweg eine direkte Sprach- oder Videoverbindung zum
gewünschten Kommunikationspartner herstellen. Über virtuelle
Netzwerkverbindungen (VPN) lässt sich auch unterwegs oder vom Home Office aus
sicher auf das neue Kommunikationstool zugreifen.
·
Cisco Unified
Presence Server sammelt und verwaltet sämtliche Daten zum aktuellen
Nutzerstatus. Zum Beispiel, welche Art von Telefon, Notebook oder Videoterminal
ein bestimmter Mitarbeiter im Augenblick benutzt. Diese Live-Informationen
versetzen Cisco Unified Personal Communicator und Cisco Unified CallManager in
die Lage, das im gegebenen Moment effektivste Kommunikationsmedium automatisch
zu erkennen und für den Verbindungsaufbau zwischen Mitarbeitern einzusetzen.
Cisco Unified Presence Server führt dazu verfügbare Präsenzdaten aus
unterschiedlichen Quellen zusammen: sowohl vom Cisco Unified CallManager als
auch von Endgeräten anderer Hersteller, zum Beispiel via SIP (Session
Initiation Protocol) oder SIMPLE (SIP for Instant Messaging and Leverging
Extensions). Die aufbereiteten Informationen stellt der Cisco Unified Presence
Server dann sowohl Cisco Unified IP-Telefonen und dem Cisco Unified Personal
Communicator als auch Anwendungen von Drittanbietern bereit, zum Beispiel IBM
Lotus Sametime oder Microsoft Live Communications Server (LCS) 2005.
Cisco Unified CallManager 5.0
Cisco Unified CallManager 5.0, Cisco Unified CallManager
Express 3.4 und Survivable Remote Site Telephony (SRST) 3.4 bieten jetzt native
Unterstützung für SIP. Damit öffnet sich die Plattform für den wachsenden
Nutzerkreis rund um diesen Standard - ohne dass dafür Abstriche bei
existierenden Sicherheits- oder Verfügbarkeitsfunktionen hingenommen werden
müssten. Das neue Programm SIP Verified ermöglicht es Fremdherstellern, ihre
SIP-fähigen Daten-, Sprach- und Videoendgeräte verifizieren zu lassen. Eine
Reihe von Herstellern haben die zugehörigen Tests bereits absolviert.
Cisco Unified CallManager 5.0 wird jetzt wahlweise als Version
für den Betrieb beim Kunden oder bei einem externen Serviceanbieter angeboten.
Der CallManager 5.0 wird auf einem Appliance-Modell auf Linux-Basis zur
Verfügung gestellt.
Mobile Kommunikationsinseln verbinden
Im mobilen Bereich fährt Cisco damit fort, vormals isolierte
Kommunikationsinseln durch innovative Lösungen zu verbinden, nämlich die
drahtlosen Wi-Fi Netzwerke in Unternehmen mit dem öffentlichen
GSM-Mobilfunknetz. In Zusammenarbeit mit führenden Geräteherstellern wie Nokia
wird Cisco neue Dual-Mode-Telefone unterstützen, mit denen sich die
Kommunikationseffizienz mobiler Mitarbeiter innerhalb und außerhalb der Firma
signifikant verbessern lässt. Die neuen Geräte reduzieren für Anwender die
Komplexität in der Handhabung. Zugleich ermöglichen sie es Unternehmen, ohne
Produktivitätseinbuße die Kosten der mobilen Kommunikation zu senken.
In Europa gehören T-Systems, die Geschäftskundensparte der
Deutschen Telekom, sowie Getronics zu den ersten Unternehmen, die große
Feldtests des Cisco Unified Communications System durchführen.
"T-Systems und Cisco haben die gleiche Vision davon, wie
Konvergenz und Unified Communications die Zusammenarbeit und Effektivität in
Unternehmen verbessern kann, bei kleineren Mittelständlern ebenso wie bei
multinationalen Konzernen", sagt Hendrik Otten, Vice President Customer
Based IP Voice bei T-Systems. „Gegenwärtig arbeiten wir gemeinsam mit Cisco
daran, unser Octopus-Portfolio durch neue Services auf Basis von Unified
Communications zu erweitern."
Getronics setzt Cisco Unified CallManager und Cisco Unified
Contact Center in einem Netzwerk mit mehr als 8.000 Cisco IP-Telefonen und 500
Call-Center-Agenten ein.
Cisco und seine Partner verfolgen einen Serviceansatz, der
auf den gesamten Lebenszyklus eines Cisco Unified Communications Systems
fokussiert: Die neuen Cisco Operate Services for Unified Communications
kombinieren technischen Support wie Serverersatz, Applikationsupdates sowie
Soft- und Hardware-Problemlösung zu einem gemeinsamen Dienstleistungspaket, das
alle Aspekte des Systembetriebs abdeckt. Zudem bietet Cisco mit seinen Planning
and Design Service Bundles and Optimization Services umfassende konzeptionelle
Unterstützung, um eine optimale Konfiguration bei Kundenunternehmen zu
gewährleisten.
Neben einer Reihe neuer IP-Telefone und Upgrades für
existierende Lösungen gibt Cisco auch die Lokalisierung des Cisco Unified
CallManager für China, Korea und Japan bekannt. Weitere Informationen zum Cisco
Unified Communications System finden sich unter: www.cisco.com/go/unified.
Cisco Systems stellt die neuen Cisco
Unified-Communications-Produkte am 9. März um 15 Uhr auf der
CeBIT-Pressekonferenz im Convention Center im Raum Heidelberg vor. Sie können
sich unter der E-Mailadresse thorsten.hecking@ffpr.de anmelden.
6.857 Zeichen bei durchschnittlich 55 Zeichen pro Zeile
Weitere Informationen:
Cisco Systems GmbH
Ernst Engelmann
presse@info.cisco.de
Telefon 0 08 00 - 99 99 05 22
www.cisco.de
Fink & Fuchs Public Relations AG
Thorsten Hecking
thorsten.hecking@ffpr.de
Telefon 0611/74131-(0) 58
www.ffpress.net
Cisco Systems, Inc. (NASDAQ: CSCO) mit Hauptsitz in San Jose
(CA) ist mit 24,8 Milliarden US-Dollar Umsatz (30. Juli 2005) weltweit
führender Anbieter von Networking-Lösungen für das Internet. Die deutsche
Niederlassung Cisco Systems GmbH hat ihren Sitz in Hallbergmoos bei München und
Büros in Eschborn bei Frankfurt am Main, Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart und
Berlin. Cisco-Produkte werden in Europa von der Cisco Systems International BV
geliefert, eine Tochtergesellschaft im vollständigen Besitz der Cisco Systems,
Inc.
Cisco, Cisco Systems und das Cisco Systems-Logo sind
eingetragene Marken oder Kennzeichen von Cisco Systems, Inc. und/oder deren
verbundenen Unternehmen in den USA und in anderen Ländern. Alle anderen in
diesem Dokument enthaltenen Marken sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber. Die
Verwendung des Worts "Partner" bedeutet nicht, dass eine
Partnerschaft oder Gesellschaft zwischen Cisco und dem jeweils anderen
Unternehmen. Dieses Dokument ist eine Veröffentlichung von Cisco.